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2 Kritiken   3 Kommentare

Der Butler

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2013

Genre: Biographie, Drama

Spieldauer: ~ 132 Minuten

Regie: Lee Daniels

Cast: Alex Pettyfer, John Cusack, Forest Whitaker, Robin Williams, Cuba Godding Jr., Terrence Howard, Vanessa Redgrave, David Oyelowo, Yaya Alafia, Lenny Kravitz, Mariah Carey, Oprah Winfrey, Joe Chrest, Colman Domingo, Aml Ameen, David Banner, James DuMont, Adriane Lenox, Clarence Williams III, Michael Rainey Jr., Jim Gleason, John P. Fertitta, Isaac White, LaJessie Smith, Jesse Williams, Robert Aberdeen, Olivia Washington, Tyson Ford, Pernell Walker, Margaret M. Owens

Kurzbeschreibung: Ob Eisenhower, Kennedy, Nixon oder Reagan - stets ist Cecil Gaines (Oscar®-Preisträger Forest Whitaker) dabei, wenn Amerikas Präsidenten Weltgeschichte schreiben. Ein bescheidener Mann, der Unglaubliches erlebt: Er fachsimpelt mit Ford über Golf, ist zu Kennedys Beerdigung eingeladen und diniert mit Nancy und Ronald Reagan. Über drei Jahrzehnte durchlebt er nicht nur eine Zeit radikaler Veränderungen, sondern inspiriert die mächtigsten Männer der Welt auch bei manch weitreichender Entscheidung...


Filmkommentare (3)


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moonlightlara
29.12.16 - 17:48
Auf jeden Fall einer meiner Lieblingsfilme. Die Geschichte der Schwarzen in Amerika aus der Sicht eines Butler im weißen haus. Ich fand diesen Film sehr spannend und interessant. Grade da wir das im Englisch Unterricht durch genommen haben. Wer sich für Geschichte interessiert muss diesen Film einfach gesehen haben.

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Filmosoph
04.04.14 - 12:05
Im weißen Haus wird Politik nicht geduldet - damit wird der Butler Cecil Gaines bei Dienstantritt gleichsam begrüßt. Eine symptomatische Szene für den ganzen Film: Man sieht zwar, wie Politik betrieben wird, aber Der Butler tänzelt mehr an der Oberfläche herum, als dass er - wie es zu erwarten stand - in die Tiefe geht, in die Auseinandersetzung, in die schwierige Entscheidungsfindung.
Der Rassenkonflikt der USA wird auf die Person Gaines und seinen Sohn heruntergebrochen: Er, der dienende Hausnigger an der Spitze des Staates, der Sohn, ein aufmüpfiger Bürgerrechtler ohne Kompromissbereitschaft. Diesen Konflikt wenigstens vermag Regisseur Lee Daniels glaubwürdig nachzuzeichnen; ansonsten war mir Der Butler alles in allem doch etwas zu glattgebügelt, daher auch etwas zu langatmig, wenngleich es die durchwegs hervorragenden Darstellerleistungen zu betonen gilt.

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8martin
21.11.13 - 11:36
Lee Daniels entwirft eine Chronik der amerikanischen Nachkriegs-Präsidenten mit besonderem Blick auf die Bürgerrechtsbewegung der Farbigen. Das Ganze wird aus der Sicht des langjährigen Butlers Gaines (hervorragend Forest Whitaker) geschildert. Präsidenten kommen und gehen, der Butler bleibt. Dabei kann Daniels auf eine lange Liste von Promidarstellern zurückgreifen, auch wenn die sonst nicht als Schauspieler zu sehen sind wie Oprah Winfrey als Buttler Gattin oder Mariah Carey als dessen Mutter. Oft reichte eine neue Nase für die Unkenntlichkeit.
Es gelingt durch den Familienaspekt des farbigen Angestellten eine ganz persönliche Note einzubringen. Und dieser Individualismus ist ergreifend, wenn auch gegen Ende etwas überdehnt. Die ganz persönlichen Szenen sind die besten. Der übliche Rahmen einer erzählenden Darstellung wird oft durch den schnellen Schnitt überschritten, wenn z.B. Originalaufnahmen von Straßenkämpfen mit einem Dinner im Weißen Haus kurz getaktet werden.
Es ist das Schicksal der amerikanischen Familie Gaines zwischen Vietnamkrieg und politischen Attentaten der 60er Jahre, im Kampf um Gleichberechtigung gegen Presse und Klu Klux Klan. Auch sie muss tödlichen Tribut leisten, wobei die Familie auseinanderzubrechen droht.
Verständlich, dass sich all ihre Hoffnungen mit Präsident Obama erfüllen. Ebenso verständlich wie die Tatsache, dass es die Amerikaner nicht so sehr mögen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird über ein dunkles Kapitel ihrer Innenpolitik, das sogar mit unserem Holocaust verglichen wird. Drum ist der Film dort auch kein Erfolg und bei uns findet er zu wenig Beachtung.

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