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1 Kommentar

To the Wonder

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: Terrence Malick

Cast: Rachel McAdams, Ben Affleck, Olga Kurylenko, Javier Bardem, Romina Mondello, Darryl Cox, Charles Baker, Tatiana Chiline, Cassidee Vandalia

Kurzbeschreibung: Neil (Ben Affleck) verliebt sich während einer Paris-Reise in Marina (Olga Kurylenko). Sie verbringen eine wundervolle Zeit miteinander und beschließen in die USA zurück zu kehren, um sich dort das Ja-Wort zu geben. Doch in seiner Heimat begegnet Neil plötzlich wieder Jane (Rachel McAdams), einer alten Romanze von ihm und die alten Gefühle keimen wieder auf. Marina lernt in dieser Zeit einen Priester (Javier Bardem) kennen, der langsam an seiner frommen Berufung zweifelt. Alle vier beginnen die Liebe von einer neuen ihnen völlig unbekannten Seite kennenzulernen...


Filmkommentare (1)


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8martin
30.10.18 - 23:24
Hier hat uns der geniale Sonderling unter den Regisseuren Terence Malick ganz schön aufs Glatteis geführt. Manche reden von Verarsche.
Der kryptische Titel kann bedeuten ‘Was das Wunder betrifft‘ oder ’Was zum Wundern‘. Beides ergibt so viel Sinn wie der ganze Film. Ben Affleck rennt durchs Bild und schaut stumm suchend um sich, bis er Olga Kurylenko herzen kann, wenig später treibt er das gleiche Spiel mit Rachel McAdams. Dann verlässt er wieder Rachel und heiratet Olga, samt Tochter, die aber irgendwie verschwindet. Hinzu kommt noch ein suchender Pater (Javier Bardem), der im Gefängnis die Kommunion verteilt und die Beichte abnimmt.
Ein Kommentar aus dem Off schafft zusätzlich Verwirrung, weil der Zuschauer das Wort nicht immer mit dem Bild zu einer Schnittmenge bringen kann.
Dazu läuft als akustische Folter ein musikalischer Gulasch ab, der Daumenschraubenfomat besitzt.
Die Bilderfetzen sind für sich genommen bisweilen ja ganz schön anzuschauen, doch da sie einen Plot vermitteln sollen, können sie nicht bloß nur konstatieren, sondern müssten auch Beweggründe, eventuell Motive für die gezeigten Handlungen durch Dialoge z.B. angeboten werden. Die Darsteller fühlen sich ähnlich unwohl wie die Zuschauer und laufen ratlos durchs Bild, wie der Hamster auf der Rolle.
Aus dem Off hören wir Sätze wie ‘Der Mensch revoltiert gegen Gott‘ oder ‘Man muss den Tatsachen ins Auge sehen.‘ Abgesehen davon, dass sie zu den Bildern passen wie der besagte Fisch zum Fahrrad, sind sie auch unerhört innovativ. Aber Bilder ohne Sinnzusammenhang sind wie die Tanne ohne Nadeln oder das Aquarium ohne Wasser. Man wartet auf den Abspann und ist erlöst, wenn er kommt, falls man überhaupt solange durchgehalten hat und nicht eingeschlafen ist, weil man sich so gewundert hat. K.V.

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