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2 Kommentare

White House Down

DEINE MEINUNG?


2013

Genre: Action, Drama, Thriller

Spieldauer: ~ 131 Minuten

Regie: Roland Emmerich

Cast: Channing Tatum, Jamie Foxx, Richard Jenkins, Joey King, Maggie Gyllenhaal, Jason Clarke, James Woods, Matt Craven, Jake Weber, Lance Reddick, Rachelle Lefevre, Jimmi Simpson, Michael Murphy, Peter Jacobson, Nicolas Wright

Kurzbeschreibung: Dem Washingtoner Polizisten John Cale (CHANNING TATUM) wurde gerade sein Traumjob verwehrt, für den Secret Service als Personenschützer von Präsident James Sawyer (JAMIE FOXX) zu arbeiten. Weil er seiner kleinen Tochter die schlechte Nachricht schonend beibringen will, nimmt er sie mit zu einer Besichtigungstour durch das Weiße Haus. Doch plötzlich wird der gesamte Gebäudekomplex von einer schwer bewaffneten paramilitärischen Gruppe gestürmt und besetzt. Während die Regierung ins Chaos stürzt und allen die Zeit davonläuft, liegt es an Cale, den Präsidenten, seine Tochter und das Land zu retten.


Filmkommentare (2)


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MarcosFilmblog
09.04.14 - 12:32
Dank einer guten Freundin bekommt der ehemalige Soldat John Cale (Channing Tatum), der nach seinem Abschied aus der Army als Bodyguard sein Geld verdient, ein Vorstellungsgespräch im Weißen Haus. Sein Ziel ist es für den Secret Service zu arbeiten und dort den amerikanischen Präsidenten James W. Sawyer (Jamie Foxx)zu beschützen. Insgeheim hofft er durch diesen Job wieder eine Beziehung zu seiner politikinteressierten Tochter Emily (Joey King) aufzubauen, die er seit der Scheidung von seiner Frau nur noch selten zu Gesicht bekommt. Zur Freude von Emily hat er für sein Jobgespräch zwei Besucherausweise für das ehrwürdige Gebäude erhalten. Nachdem John von seiner früheren Highschoolfreundin Carol (Maggie Gyllenhaal) abgewiesen wurde, verschweigt er Emily die Enttäuschung und möchte wenigstens bei einer Führung durch das Gebäude einen schönen Tag mit seiner Tochter verbringen. In diesem Moment explodiert eine Bombe im Kapitol, was sich als Anfang einer gewaltsamen Übernahme durch Terroristen herausstellt, die anscheinend Insiderinformationen von einer führenden Kraft im Sicherheitswesen der Präsidentenheimat besitzen. John wird von Emily getrennt und will sie retten, aber bei seinem Unterfangen stößt er auf den Präsidenten, den er jetzt zusätzlich noch aus der Schusslinie bringen muss…

Wie Ihr bereits bemerkt haben solltet, sind über dieser Kritik diesmal zwei Trailer eingebettet. Das hat auch einen bestimmten Grund, weil euch einer dieser Trailer falsch auf den Film einstimmt. “White House Down” ist kein realitätsnaher Katastrophen-/ Actionfilm, sondern vielmehr klassisches Popcornkino mit rasanter Action, vielen Gags und einem hohen Verschleiß an Requisiten. Welcher Trailer das richtige Bild vermittelt, sollte Euch nach meinen Hinweisen klar sein und auch nur Leute, die diese Vorschau nicht zu albern oder schlecht finden, sollten sich “White House Down” im Kino oder später im Home Entertainment zu Gemüte führen. Roland Emmerich hat bereits in “Independence Day” das Kapitol hochgejagt und kann es nicht lassen, dass der für alte, aber gelungene Gags zuständige Fremdenführer Donnie (Nicolas Wright) auf den Kultfilm verweist. Auch werden einige Mythen, die sich um die geschichtsträchtigen Mauern ranken, mal kurz aufs Korn genommen, was das Tempo an den richtigen Stellen herausnimmt und auch mal die Atmosphäre auflockert. das Szenario ist natürlich immer noch unrealistisch, aber persönlich halte ich es doch für realistischer, da ein Insider, den ich hier natürlich nicht verrate, die Fäden im Hintergrund zieht, wer aber in diesem Genre erfahren ist, sollte schnell wissen, wie der Hase läuft, auch wenn es gegen Ende nochmal eine kleine Überraschung für den Betrachter gibt, über die man besser nicht nachdenken sollte, weil es ansonsten den Gesamteindruck ein wenig nach unten ziehen würde. Emmerich gelingt es die Abläufe durchgehend spannend zu gestalten, was auch an der famosen Kulisse, die man mit dem Budget auf die Beine gestellt hat, liegt. Überhaupt sieht der Film bis auf einige CGI-Ausfälle schnörkellos aus. Ab und zu nerven einzig die Fernsehbilder eines Helikopters, der manchmal unser Fernrohr auf die Ereignisse ist, da Pseudorealismus die Szenen unnötigerweise in die Länge zieht. Ansonsten ist in Bezug auf die Laufzeit überraschenderweise nichts auszusetzten und die 131 Minuten erweisen sich als recht kurzweilig, da die Geschichte und Action immer neue Züge annehmen. Channing Tatum ist im Gegensatz zu Gerard Butler irgendwie sympathischer und man fiebert trotz etwas klischeehafter Figurenzeichnung mit dem Helden mit. Jamie Foxx ist übrigens der wohl coolste Präsident seit langem, weil sein James W. Sawyer auch mal aus der Präsidentenrolle herausfällt. Man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren, wenn er z.B. in einer Stresssituation seine Lederschuhe gegen bequeme Jordans austauscht, um nur ein Beispiel zu nennen. Die Chemie zwischen Tatum und Foxx stimmt, so wie auch die Rollenverteilung. Tatum ist der Held und Foxx doch eher der “Normalo” bei diesem dynamischen Duo. Bei der Gestaltung der politischen Reden orientiert sich der mit einem Oscar prämierte Schauspieler sehr an Barack Obama, was mich doch sehr zum Schmunzeln brachte .Maggie Gyllenhaal ist doch ein bisschen unterfordert, weil ihre Figur im Endeffekt als zu unwichtig abgestempelt werden kann. Die Besetzer sind so fies, dass sie auch kleine Kinder bedrohen und man muss sie einfach hassen. Selbstverständlich ist “White House Down” kein anspruchsvolles Meisterwerk, aber Roland Emmerich liefert uns im Endeffekt genau das, was wir uns von seinem Film erhoffen. Warum es den offenbar homosexuellen Hacker Skyp Tyler in den Film verschlagen hat, bleibt aber wohl Emmerichs Geheimnis. Die größte Schwäche des Filmes sind die Logiklöcher, die oft in Actionfilmen Einzug halten, aber mit der richtigen Erwartungshaltung kann man über diesen Schwachpunkt getrost hinwegsehen. Patriotismus ist bei so einem Thema natürlich unvermeidbar, aber im vergleich zu “Olympus Has Fallen” stößt er nicht sauer auf, weil Emmerich simpel keinen ernsthaften Politthriller abliefern wollte.

Fazit: Roland Emmerichs neuer Film hält das , was er verspricht. Er liefert seinem Publikum einer leicht verdauliche Zerstörungsorgie, die zusätzlich mit gehörig Witz und einer Prise Selbstironie gewürzt ist.

Bewertung: 8/10
Genre: Action/ Actionkomödie
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 131 Minuten

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Chev
19.11.13 - 19:25
Absoluter Actionfilm. Natürlich auch hier wieder einiges total übertrieben und nicht nachvollziehbar, aaaaaber bei diesem Film wusste ich schon auf was ich mich da einlasse. Er könnte auch der Stirb langsam Reihe entsprungen sein von den Explosionen und der Handlung her.
Ich fühlte mich jedenfalls sehr gut unterhalten und dieser Film findet den Weg in meine Filmsammlung. Channing Tatum macht seine Sache gut, der gealterte James Wood ebenfalls und auch ansonsten habe ich an den Darstellern nicht viel auszusetzen. Die Bösewichter wirken etwas semiprofessionell, aber dennoch der Sache dienlich. Roland Emmerich hat die ganze Action mal wieder schön verpackt in wilden Sprengungen und slowmoshion zum richtigen Zeitpunkt.

Besonders gefallen hat mir dabei die Szene wo das Präsidentenauto kopfüber im Pool landet.



Fazit:
Wer Lust auf einen Actionfilm hat kann diesen Streifen sicher immer mal wieder aus dem Regal holen. Witzige Szenen mit dem coolen Präsidenten in Jordan´s Turnschuhen und Sprüchen wie (Präsi zu Bösewicht der versucht ihn aufzuhalten und ihn am Schuh festhält.) Lass sofort meine Jordan´s los!!
Insgesamt absolut gelungen und funktional. Dieser Film trägt zurecht die Kategorie Actionfilm. Als Thriller oder gar Drama würde ich ihn aber keinesfalls bezeichnen. Ich finde so und so, man sollte sich immer auf eine Kategorie einigen, oftmals schliesst nämlich die eine die andere aus.

*Update 26.10.2014*
Da hab ich den Film gerade eingeschaltet und erst nach 18 Minuten gemerkt, dass ich ihn bereits kenne...

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White House Down
It started like any other day.
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