HIDE
Code Name: Geronimo
65.0/100

2 Bewertungen

Code Name: Geronimo

FILM • 2012 • 1 Std. 45 Min.


Regie: John Stockwell

Darsteller/-innen: Anson Mount, Xzibit, William Fichtner, Cam Gigandet, Robert Knepper, Kathleen Robertson, Eddie Kaye Thomas, Lora Martinez-Cunningham

Genre: Action, Thriller



Pakistan, 2. Mai 2011: Fast 10 Jahre nach den Ereignissen von 9/11 und nach monatelanger Vorbereitung der CIA und des Militärs in geheimen Trainingslagern, durch Überwachungsaktionen und geschickte Ablenkungsmanöver fällt ein Lieutenant Commander mit seinem Team, bestehend aus den besten Navy Seals der Vereinigten Staaten, in das geheime Versteck von Osama Bin Laden ein. Alle haben nur ein Ziel: Den meist-gesuchten Terroristen der Welt zu finden und der jahrelangen Suche ein Ende zu setzen - die Jagd nach dem Mann, der vor über zehn Jahren das Land, welches sich stets für unangreifbar hielt, auf eigenem Boden überfiel und somit für den Tod von knapp 4.000 Menschen verantwortlich war. Der Film zeigt die verschiedenen Aspekte, die dazu beigetragen haben, Osama Bin Laden aufzuspüren und zu ermorden. Ein action-geladener Thriller über die Geschichte der wohl spektakulärsten Militär-Operation unserer Generation.


Filmkommentare (1)


Beitrag schreiben


Chev

Chev


FILME
1.136

NEWS
863

FORUM
2.225
21.11.13 - 22:48
Code Name: Geronimo ist kein besonders spektakulärer Film. In den ersten zwanzig Minuten ist es dem Film gelungen mein Interesse zu wecken und war gespannt was noch kommen wird. Doch dieses Interesse verflog relativ schnell, so dass in der Mitte sogar schon Langeweile aufkam. Es wurde das Training der Seals gezeigt, was aber eben so langweilig war wie die ganze Vorbereitung und die gezeigten Diskussionen innerhalb der CIA. Diese Länge die sich dem Zuschauer bot, wurde gleich mal ausgenutzt um auch noch den Patriotismus hochleben zu lassen. Als die Soldaten ihre Familien via Skype anrufen konnten danken diese den Seals mit Sätzen wie: Danke für das was du da (Pakistan) tust... und damit das alles auch noch amerikanischer rüber kommt folgen Sätze wie: Komm bald nach Hause, wir lieben dich.- Für Gott und Vaterland. etc. Damit hätte dann der Film auch diesen Part abgehandelt und die amerikanischen Kinobesucher, die noch in der Schule gelernt haben jeden Morgen mit der Hand auf dem Herzen die Nationalhymne zu singen, wurden hiermit ebenfalls zufrieden gestellt.
Natürlich habe ich Patriotismus erwartet, wenn es darum geht Osama Bin Laden´s Verfolgungsjagd zu verfilmen. In dieser plumpen und klischeehaften Art allerdings nicht.
Etwas was mir in den meisten Filmen so gut wie nicht auffällt, wird hier aber ebenfalls auf die Spitze getrieben und das ist Produktplacement. So fallen immer wieder Namen bekannter Hersteller ins Auge. Diese sind klar zu erkennen und oftmals auffallend lange im Bild. Als Beispiel Skype, Toshiba und Getränkemarken wie Sprite, Pale Ale etc ... Da scheint ordentlich Geld in die Kasse geflossen zu sein. Ich fand es einach nur auffallend übertrieben.

Jeder der (mittelmäßigen) Darsteller ist einem schon einmal aufgefallen. Sei es als Nebendarsteller oder als Hauptakteur. Alle kamen mir irgendwie bekannt vor. Xzibit habe ich lange Zeit überhaupt nicht erkannt. Ich wusste das ich ihn kenne, aber wer das ist... keine ahnung. Er ist nach seinem tiefen Fall etwas dicker geworden, fast schon aufgeschwemmt im Gesicht, daher schwer zu identifizieren. Irgendwann sieht man dann sein Rückentatto und da ging auch mir ein Licht auf.

Fazit:
Ein Film den man nicht wirklich anschauen muss. Schon gar nicht wenn man wirklich an der Verfolgung Osama Bin Laden´s Interesse hat. Ich dachte das dieser Film ein guter Einstieg wäre, da ich noch Zero Dark Thirty anschauen wollte, aber eher das Gegenteil ist der Fall. Nach Code Name: Geronimo ist mir die Lust auf noch so einen Jagdfilm vergangen. Um Zero Dark Thirty objektiv beurteilen zu können und ohne die schlechten Nachwirkungen dieses Filmwerkes noch im Kopf zu haben, werde ich etwas abwarten mit der Sichtung.

Antwort abgeben