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Die Unfassbaren - Now You See Me

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Dazu passend:
84
Die Unfassbaren 2, 2016

2013

Genre: Krimi, Thriller

Spieldauer: ~ 115 Minuten

Regie: Louis Leterrier

Cast: Woody Harrelson, Michael Caine, Mark Ruffalo, Jesse Eisenberg, Michael Kelly, Isla Fisher, Jose Garcia, Dave Franco, David Warshofsky, Melanie Laurent, Common, Morgan J. Freeman, Caitriona Balfe, Jessica Lindsey, Stephanie Honoré

Kurzbeschreibung: Wie raubt man eine Bank aus, ohne selbst anwesend zu sein? Ganz einfach: Man ist Magier und lässt die Dinge für sich arbeiten. Ganz so simpel ist es dann allerdings doch nicht, denn das Illusionisten-Quartett "The Four Horsemen" (Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Isla Fisher, Dave Franco) verblüfft zur Faszination des Publikums mit jeder Menge High-Tech in seinen Live-Shows. Als kleine Überraschung erhalten die Zuschauer am Ende das Geld, das die Magier gerade auf einem anderen Kontinent einem Wirtschaftskriminellen und seiner Bank abgeluchst haben. Reine Illusion oder was steckt dahinter? Das sollen FBI-Agent Dylan (Mark Ruffalo) und Interpol-Agentin Alma (Mélanie Laurent) herausfinden, um die Truppe zu stoppen. Dylan wendet sich an den berühmten Trickspezialisten Thaddeus (Morgan Freeman), der behauptet, der Banken-Trick sei in Wirklichkeit ein akribisch durchdachter Plan inklusive bewaffnetem Raubüberfall, doppelten Böden und Falschgeld. Und vielleicht gilt es auch nach einer Person im Hintergrund zu suchen. Doch Alma und Dylan rennt die Zeit davon, um den Illusionisten auf die Schliche zu kommen, die immer einen Schritt voraus zu sein scheinen...


Filmkommentare (1)


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MarcosFilmblog
08.04.14 - 19:34
J. Daniel (Jesse Eisenberg), Henley (Isla Fisher), Merrit (Woody Harrelson) und Jack (Dave Franco) haben alle dasselbe Hobby: Sie widmen sich der Zauberei! Daniel führt seine Kartentricks gerne auch mal vor hundert Leuten unter Einbindung der Beleuchtung eines Wolkenkratzers durch, Henley tobt sich als Entfesslungskünstlerin in einem Wasserbecken, das auch mal mit blutrünstigen Piranhas gefüllt ist, aus, Merrit ist ein Hypnotiseur und Mentalist, der gerne untreue Ehemänner mit ihren Geheimnissen erpresst und Jack kombiniert seine “magischen” Fähigkeiten auch gerne mal mit Taschendiebstahl. Eines Tages erhalten sie von einem mysteriösen Fremden, der einen Kapuzenpullover trägt, eine Tarotkarte, die sie alle zur selben Adresse führt, wo ihnen etwas Fantastisches offenbart wird.
Einige Zeit später haben die Vier eine Show in Las Vegas und rauben doch scheinbar tatsächlich eine Bank in Paris aus. Der Raubzug bleibt natürlich vom FBI nicht unbeachtet. Der Agent Dylan Rhodes (Mark Ruffalo) versucht zusammen mit seiner Partnerin von Interpol Alma (Mélanie Laurent) die Bande dingfest zu machen. Auch der ehemalige Magier Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), der im Rahmen seiner Fernsehshow die Tricks bekannter Illusionisten enttarnt, folgt den “Vier Reitern” auf Schritt und tritt…

“Now You See Mee” legt zu Beginn, insbesondere bei der Vorstellung der “Vier Reiter”, ein unglaubliches Tempo vor und liefert uns gelungen in Szene gesetzte Minuten. Herausstechend ist hier besonders die Hypnoseshow des Mentalisten Merrit, die einen unglaublichen Witz und Charme versprüht. Ich vermute einfach mal, dass Woody Harrelson mit seiner Rolle den meisten Spaß am Set gehabt hat. Besonders sind an dem Film auch die Bühnenshows, die mit außergewöhnlichen Kameraschwenks gefilmt wurden. Hier fühlt man sich als Zuschauer richtig in das Geschehen hineingezogen. Morgan Freeman spielt seinen Part routiniert und seine Figur ist außerdem für die Auflösung der Illusionen der “4 Reiter” verantwortlich. In ebenfalls temporeich gestalteten Rückblicken erfahren wir hier, wie man innerhalb von wenigen Sekunden nach Paris gelangen kann. Auch eine Lovestory, die sich zwischen den beiden Agenten Dylan und Alma entwickelt, darf natürlich nicht fehlen, aber diese nimmt dem Film an manchen doch zu sehr das Tempo. Mark Ruffalo ist der leicht reizbare und magiehassende Agent Dylan und liefert ebenfalls eine gute Performance ab, auch wenn seine Figur größtenteils zu eindimensional daherkommt. Einige gut choreographierte Kampfszenen und Verfolgungsjagden sind ebenfalls vorhanden, aber irgendwie haben wir das doch alle in ähnlicher Art und Weise schon einmal gesehen. Der Film ist in diesem Bereich keine Innovation. Was zu den Stärken aber auch zu der größten Schwäche des Filmes zählt , sind seine zwanghaften Wendungen, die dem Zuschauer aufs Auge gedrückt werden. Anfangs ist das zwar noch wirklich cool , aber gerade die finale Überraschung gibt mir doch einen faden Beigeschmack und zieht den Film in seiner Bewertung bei mir um einiges runter, weil ich sie ihm einfach nicht abkaufe. Vielleicht bin ich in dieser Beziehung ein bisschen eigen. Schreibt mir doch bitte Eure Meinung dazu als Kommentar unter die Kritik. Auch wird der wichtigste Trick einfach nicht aufgeklärt und somit verrät das Drehbuch seine eigene vorher aufgestellte Prämisse.

Fazit: “Now You See Me” überzeugt anfangs in jeder Hinsicht, schneidet sich mit seiner erzwungenen Konstruiertheit gegen Ende aber ins eigene Fleisch.

Bewertung: 6/10
Genre: Thriller
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 116 Minuten

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