Zwei vom alten Schlag
75.8/100

Zwei vom alten Schlag

FILM • 2014 • 1 Std. 53 Min.


Regie: Peter Segal

Darsteller/-innen: Robert De Niro, Anthony Anderson, Sylvester Stallone, Kevin Hart, Anthony Bean, Jim Lampley, Barry Primus, Carrie Lazar, Rich Little, Ireland Baldwin, Mason Mackie, Oscar Gale, Frederick Douglas Plunkett Jr., BJ Guyer, Jen Kober

Genre: Komödie, Romanze, Sport



In „Zwei vom alten Schlag\" übernehmen Stallone und De Niro die Rollen von Henry „Razor\" Sharp und Billy „The Kid\" McDonnen, zwei Fighter aus Pittsburgh, die einst aufgrund ihrer erbitterten Rivalität landesweit Schlagzeilen machten. In ihrer großen Zeit hat jeder den anderen einmal besiegt. Doch 1983, vor dem alles entscheidenden dritten Kampf, erklärte Razor plötzlich seine Karriere für beendet -- ohne diese Entscheidung näher zu begründen. Effektiv bedeutete das auch den K. o. für McDonnens Laufbahn. 30 Jahre später träumt der Box-Promoter Dante Slate Jr. von einem unermesslichen Dollarregen und macht den beiden ein Angebot, das sie nicht ablehnen können: Sie sollen wieder in den Ring steigen und endgültig abrechnen. Doch so lange brauchen die beiden gar nicht zu warten: Als sie einander nach Jahrzehnten erstmals wiederbegegnen, flackert ihre schwelende Fehde wieder auf und führt zu einer unfreiwillig komischen Rauferei, die sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet.


Filmkommentare (1)


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Filmosoph
03.03.19 - 14:41
Der Trailer hat viel Spaß versprochen, zwei alte Haudegen - Robert De Niro und Sylvester Stallone - zusammen in einem Boxerfilm, der sich selbst nicht ganz ernst zu nehmen scheint und wo man sich zwangsweise auf eine Begegnung von Rocky und Jacke LaMotta einstellt.
Geworden ist es aber leider nur ein durchschnittliches B-Movie mit tollen Darstellern, die ihr Potential nur selten ausspielen dürfen. Schließlich ist neben den Genannten auch bspw. noch Kim Basinger mit von der Partie. Auch sie darf nur eine allzu brave Rolle spielen!
Der Film ist aber kein Reinfall. Er macht teilweise Spaß, versucht vor allem gegen Ende hin auch etwas Ernsthaftigkeit reinzubringen. Aber trotzdem ein Film, der nur an den Oberflächen seiner Figuren kratzt. So ist der Film nicht Fisch, nicht Fleisch, sondern irgendetwas dazwischen und so schmeckt er auch.
Für einen anspruchslosen Abend dennoch geeignet.

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