1 Kritik   2 Kommentare

Der Hobbit: Smaugs Einöde

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2013

Genre: Abenteuer, Fantasy, Drama

Spieldauer: ~ 161 Minuten

Regie: Peter Jackson

Cast: Orlando Bloom, Cate Blanchett, Luke Evans, Martin Freeman, Christopher Lee, Ian McKellen, Hugo Weaving, Benedict Cumberbatch, Ian Holm, Andy Serkis, Stephen Fry, Evangeline Lilly, Richard Armitage, Lee Pace, Mikael Persbrandt, Graham McTavish, James Nesbitt, Ken Stott, Jed Brophy, Dominic Keating, Conan Stevens, Brian Blessed, Barry Humphries, Aidan Turner, William Kircher, Stephen Hunter, Bret McKenzie, Renee Cataldo, John Callen, Robin Kerr, Ryan Gage, Peter Hambleton, Michael Mizrahi, Sylvester McCoy

Kurzbeschreibung: In „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ setzt Titelheld Bilbo Beutlin das Abenteuer seiner epischen Mission fort: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien.Die Gefährten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise überstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trügerischen Düsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefährlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schließlich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen – einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.


Filmkommentare (2)


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Filmosoph
24.12.15 - 10:05
Nachdem die "Extended Version" des ersten "Hobbit"-Teils nicht unbedingt eine Bereicherung war, ging ich ein wenig skeptisch in die Sichtung des erweiterten zweiten Teils "Smaugs Einöde". Und siehe da: diesmal macht die erweiterte Fassung wirklich Sinn. Das gute daran: Man merkt nicht, wo Jackson etwas hinzugefügt hat. Der Film ist nach wie vor wie "aus einem Guss". Das war ja das Manko des ersten erweiterten Teils: Der Film wurde etwas holprig, ein Mehrwert durch mehr Szenen nicht gegeben.
Macht also die erweiterte Fassung von "Smaugs Einöde" denselben zu einem besseren Film? Zumindest ein wenig. Man erfährt nämlich vor allem, was aus Thorins' Vater wurde - und das ist wirklich spannend.
Alles in allem: Die "Extended Version" von "Smaugs Einöde" macht Sinn und sollte der Kinofassung vorgezogen werden. Vorausgesetzt freilich, man mag die "Hobbit"-Filme grundsätzlich.

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MarcosFilmblog
08.04.14 - 20:17
Die Reise für Bilbo Beutlin (Martin Freeman) und die Zwerge nach Erebor, wo der erbarmungslose Drache Smaug (Benedict Cumberbatch), der einst das Königreich der Zwerge auslöschte, unsagbare Kostbarkeiten bewacht, geht weiter und auch diesmal muss die Gruppe sich mit einigen Gefahren und Hindernissen, die ihre Mission gefährden, auseinandersetzen. So müssen der Düsterwald durchquert, Konfrontationen mit den Waldelben gemeistert und der grausame Ork Azog abgeschüttelt werden . Während Thorin Eichenschild (Richard Armitage) sein Gefolge immer weiter zum Ziel führt, muss Gandalf (Ian McKellen) erkennen, dass eine weitaus größere Bedrohung, die das Gleichgewicht von Mittelerde mit Krieg und Verderben erschüttern könnte, am Horizont lauert…

Über ein Jahr mussten wir auf das nächste Kapitel in Peter Jacksons “Hobbit”- Trilogie warten, aber nun ist die Fortsetzung in den deutschen Lichtspielhäusern angelaufen und erneut wird das Publikum in die fantastische Welt von Mittelerde entführt. Vor einem Jahr wurde nicht an Kritik, die hauptsächlich von Anhängern der “Herr der Ringe”- Filmen ausging, gespart. Der Film sei zu kindlich und humorvoll gehalten, was nicht zum Grundton der Thematik passen würde. Nichtsdestotrotz war der Film ein visuelles Kunstwerk, das mit einigen großartigen Szenen, wie z.B. das Rätselduell und die Flucht vor dem Goblinkönig, aufwarten konnte. Anfangs werden diese Bedenken der Hardcorefans auch nicht aus der Welt geschafft, da im ersten Drittel des Filmes weiterhin Klamauk vorhanden ist. Außerdem wirken einige Szenen doch sehr aussagelos und eher zwingend in den Film hineingepresst, aber auch hier schon sind die Szenenbilder und Darstellungen der Fantasiewelt grandios. Spätestens mit einer tollen Sequenz, in der Fässer eine gewichtige Rolle spielen, nimmt “Der Hobbit- Smaugs Einöde” richtig an Fahrt auf, was auch dem düsteren Stil, der immer mehr Einzug in das Geschehen hält, geschuldet ist. Regisseur Peter Jackson ist ein Künstler, der Gemälde auf die Leinwand bringt, die Jung und Alt begeistern können. Die bereits bekannten Figuren aus dem ersten Teil sind natürlich wieder am Start und bekommen Verstärkung vom Bogenschützen Legolas (Orlando Bloom) und der bezaubernden Elbenkämpferin Tauriel (Evangeline Lilly). Besonders der weibliche Neuzugang überzeugt als grazile Kampfamazone, die ihr Herz vermutlich an einen der Zwerge verloren hat. Erfreulich ist auch, dass es wieder etwas härter zur Sache geht. Ein paar Orks müssen sich nämlich im Kampfgeschehen von ihren Häuptern, bzw. ihren Gliedmaßen, verabschieden. Die Gewalt ist kein Resultat des Bedürfnisses der Macher oder der Zuschauer nach Brutalität , sondern ein Stilmittel, das dem Stoff der Geschichte angemessen ist. Das Geschehen auf der Leinwand erreicht seinen Zenit mit der Präsentation des Antagonisten Smaug, der die Schätze, die in den Kammern von Erebor gelagert sind, hütet. Man muss ein großes Kompliment an die Macher aussprechen. Wenn sich die feuerspeiende Kreatur zeigt, bleiben keine Erwartungen unerfüllt und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ganz großes Kino! Die deutsche Synchronisation ist übrigens auf sehr hohem Niveau und braucht sich nicht vor dem Original, in dem der großartige Benedict Cumberbatch das Voice-Over übernommen hat, zu verstecken. Wer in der Flussszene übrigens ganz genau hinschaut, kann erkennen, dass hier ein Wechsel von echten Kostümen und CGI stattgefunden hat. Das ist allerdings nur eine Vermutung und könnte auch an dem etwas fragwürdigem Schnitt liegen, der etwas stört. Filmproduktionsteams sind eben auch nur Menschen und bei diesem Gesamtpaket kann man über so etwas auch mal amüsiert schmunzeln.

Fazit: “Der Hobbit- Smaugs Einöde” ist Überwältigendes Fantasyspektakel, das zwar ein wenig Zeit benötigt, um seinen Rhythmus zu finden, dann aber konstant auf einem hohen Niveau bleibt. Das neueste Werk von Peter Jackson ist eine Reise, die die Fantasie anregt und uns auch lange nach dem Kinobesuch nicht mehr loslassen wird. Es ist nur traurig, dass jetzt wieder Warten ansagt ist, aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Bewertung: 9/10
Genre: Fantasy, Action
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 161 Minuten

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