2 Kommentare

Oblivion

DEINE MEINUNG?


2013

Genre: Action, Abenteuer, Mystery, Sci-Fi

Spieldauer: ~ 124 Minuten

Regie: Joseph Kosinski

Cast: Morgan J. Freeman, Tom Cruise, Olga Kurylenko, Melissa Leo, Nikolaj Coster-Waldau, Zoe Bell, Andrea Riseborough, Isabelle Lowe, Abigail Lowe, David Madison

Kurzbeschreibung: In einer nahen Zukunft ist die Welt, wie wir sie bisher kannten, nahezu komplett zerstört. Die Menschheit lebt über den Wolken um sich vor blutgierigen Aliens zu retten, die auf der Erde lauern. Soldat Jack wird mit der Mission beauftragt, auf die Erde zurückzukehren um die außerirdischen Wesen zu zerstören. Bei seinem vorhaben findet er eine mysteriöse Frau in einem Raumschiff-Wrack. Eine Reihe von Ereignissen lassen Jack alles in Frage stellen...


Filmkommentare (2)


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Filmfreak
23.10.15 - 16:31
Wenn ich mir so den Comment meines geschätzten Vortippers durchlese fühle ich mich nach der Sichtung von diesem SF-Film von ihm nur bestätigt und möchte es an dieser Stelle ebenfalls nicht unerwähnt lassen:

Filmosoph
Oblivion gehört zu jenen Filmen, von denen man am besten im vorhinein gar nichts weiß. Denn sonst vertut man sich damit einen gewissen "Aha"-Effekt, der sich bei diesem SF-Drama-Thriller des öfteren einstellt.


Am Ende war ich von dem Film äußerst positiv überrascht. Keine Trailersichtung, nur die Inhaltsangabe hinten auf der Steelbook durchgelesen, die Scheibe in den BD-Player gelegt, zurückgelehnt und zwei Stunden wahrlich genossen, liebe Filmfreunde.
Ich habe von Vergleichen mit Elysium im Netz gelesen und dass diese Inszenierung von Joseph Kosinski dagegen schwach oder schlecht wäre. Dies möchte ich an dieser Stelle eindeutig widerlegen. Die Geschichte um Jack Harper funktioniert erst einmal super und auch da bin ich ganz der Meinung von Filmosoph, dass dieser Titel ein wirklich guter Mix aus dem Sci-Fi-Genre ist und an dieser Stelle wünsche ich mir mehr solche Produktionen von Joseph Kosinski, da mir auch schon Tron: Legacy sehr gut gefallen hatte.
Und auch Filmosophs Kritikpunkt mit dem Ende kann und möchte ich mir nur anschließen. Von mir aus hätte der Film noch 30 Minuten länger gehen dürfen um gewisse Themen die nötige Tiefe zu geben. Ein Film der mir persönlich etwas zu kurz geraten ist.
Es braucht auch niemand Angst davor zu haben, weil in dieser Produktion relativ wenig Schauspieler zum Einsatz kommen (natürlich der Geschichte geschuldet), ist völlig unbegründet. Nein im Gegenteil der Cast um Tom Cruise, Andrea Riseborough, Olga Kurylenko und Morgan Freeman machen ihre Sache ausgezeichnet und diese Schauspieler tragen die Inszenierung wunderbar.
Meiner Meinung nach entfaltet der Film sein ganzes Potenzial auf einem dementsprechend großen Fernseher (natürlich sind die Bilder eine Augenweide) kombiniert mit einer guten Heimkinoanlage = Perfekt!
Nun kommt ein weiterer Aspekt dazu, der Score von M83 untermalt die Ausflüge von Jack Harper genial, egal ob in der Luft oder am Boden.
Als Cineast fühlt man sich mittendrin statt nur dabei. Nach der Sichtung musste ich mir den Soundtrack kaufen und die Instrumentalmusik ist eine Wucht.
Diese Kombination lässt mich auch ein wenig über das zu schnelle Ende hinwegsehen. Minuten nach der Sichtung saß ich noch begeistert vor dem TV und dachte WOW!!!
Ich bin nach der Sichtung absolut derselben Meinung wie Filmosoph und finde ebenfalls, dass man hier für 2h (wie schon getippt, es hätte das Ende ruhig länger sein dürfen) tolle Sci-Fi-Unterhaltung geboten bekommt mit dem richtigen Equipment.

Zu empfehlen!

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Filmosoph
11.06.14 - 12:28
Oblivion gehört zu jenen Filmen, von denen man am besten im vorhinein gar nichts weiß. Denn sonst vertut man sich damit einen gewissen "Aha"-Effekt, der sich bei diesem SF-Drama-Thriller des öfteren einstellt.
Die Kritiker sind sich nicht ganz einig darüber, ob Oblivion nun ein Ergebnis aus Versatzstücken verschiedenster Genrekollegen ist, oder ob Joseph Kosinski tatsächlich etwas Eigenständiges geschaffen hat. Darüber ließe sich trefflich streiten, aber unzweifelhaft erscheint mir, dass Oblivion ein ziemlich guter Mix aus größtenteils bekannten Zutaten ist. Es ist ja auch sehr schwierig, im SF-Fach noch etwas wirklich Neues zu schaffen, fast alle Ideen sind in irgendeiner Form schon einmal in einen Film eingegangen.
So möchte ich diesen Umstand auch nicht als Kritik am Film gelten lassen. Was dem Film m. E. zum Meisterwerk fehlt, ist das etwas zu gewundene Schlussviertel des Films, in dem zu viele Wendungen zu schnell heruntergespult werden. Man hätte dieselben entweder etwas reduzieren können, oder sich besser noch mehr Zeit gelassen - eine erweiterte Fassung des Films mit einem sehr verlängertem Schlussviertel stelle ich mir toll vor.
Was bleibt: Tolle SF-Unterhaltung für einen spannenden Abend!

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