1 Kommentar

The Magic of Belle Isle - Ein verzauberter Sommer

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Komödie, Drama

Spieldauer: ~ 109 Minuten

Regie: Rob Reiner

Cast: Morgan J. Freeman, Kevin Pollak, Virginia Madsen, Fred Willard, Madeline Carroll, Jessica Hecht, Kenan Thompson, Boyd Holbrook, Ash Christian

Kurzbeschreibung: Monte Wildhorn (Morgan Freeman), einst ein gefeierter Autor von Westernromanen, fühlt sich nach dem plötzlichen Tod seiner Ehefrau ausgebrannt und leer. Seit Jahrzehnten auf den Rollstuhl angewiesen, versinkt er immer häufiger in Selbstmitleid und ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Montes Neffe Henry will das nicht länger mitansehen und verordnet dem Mittsechziger kurzerhand einen Erholungsurlaub auf dem Land. In einem idyllisch gelegenen Städtchen am See soll Monte den Sommer über Henrys Haus samt Hund hüten und dabei, so Henrys Hoffnung, auch seine Kreativität und die Freude am Schreiben wiederentdecken. Nur widerstrebend lässt sich Monte zu diesem Tapetenwechsel überreden, doch in seinem neuen Domizil angekommen erwartet ihn eine freudige Überraschung: Gleich gegenüber wohnt die attraktive Charlotte O Neil (Virginia Madsen), die nach ihrer Scheidung mit ihren drei Töchtern von New York zurück in ihre alte Heimat gezogen ist. Ganz allmählich freundet sich Monte mit der Familie an und während der Sommer ins Land geht, gewinnt er nicht nur seinen Lebensmut zurück, sondern erobert auch das Herz von Charlotte...


Filmkommentare (1)


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8martin
19.06.18 - 13:19
Zu süß, zu glatt und mit viel leichtem Zuckerguss. Eine Schmonzette fürs kranke Herz.
Der alte, grantelnde Schriftsteller Monte (Morgan Freeman) mit Schreibblockade sitzt im Rollstuhl und hat die Whiskeyflasche im Arm. Er macht auf der schönen Insel Urlaub (Titel!) und trifft auf aufmerksame und liebenswerte Nachbarn: die geschiedene Mutter Charlotte O’Neil (Virginia Madsen) mit drei Töchtern.
Ein Sommer wie aus dem Bilderbuchparadies voller netter, freundlicher und vor allem hilfsbereiter Menschen. In diesem Paradies gibt es keine Bösewichte.
Den Grantler kann man dem sanftmütigen Freeman ohnehin nicht abnehmen. Er wird auch zusehends freundlicher, bringt der kleinen Nachbarin Finn (Emma Fuhrmann) das Schreiben von Geschichten bei, dem Hund Ringo/Spot das apportieren und sogar die pubertierende Willow (Madeline Carroll) legt ihre Zickigkeit ab und öffnet sich der Mutter.
Die Anziehungskraft der Liebe zwischen Charlotte und Monte wird angedeutet, kommt aber nicht zum Tragen. Da akzeptieren wir schon eher, dass der Magier Monte die drei Mädels samt alleinerziehender Mutter verzaubert ohne endgültig zu punkten. Monte und Charlotte sind einfach zu nett fürs Bett.
Allzu viele unverbrauchte Ideen sind selten, wenn z.B. die Kids dem Alten den Gebrauch des Handys erklären. Dabei liebt er doch ohnehin seine alte Adler, auf der er mit dem Zweifinger-Suchsystem einhämmert
Nett aber harmlos. Wenn einen der Blues packt, ist das wie Medizin. Warmer Tee für eine Erkältung und die Zauberinsel für die Seele.

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