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Olympus Has Fallen

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2013

Genre: Action, Thriller

Spieldauer: ~ 120 Minuten

Regie: Antoine Fuqua

Cast: Morgan J. Freeman, Gerard Butler, Aaron Eckhart, Radha Mitchell, Cole Hauser, Melissa Leo, Angela Bassett, Dylan McDermott, Rick Yune, Sean O´Bryan, Phil Austin, Finley Jacobsen, Lance Broadway, Freddy Bosche, James Ingersoll

Kurzbeschreibung: Ein Tag wie jeder andere in Washington D.C. Tausende Touristen drängen sich wie immer auf der Pennsylvania Avenue vor dem Weißen Haus. Sie wissen nicht, dass gleich die Hölle losbrechen wird: Ein bestens vorbereitetes und bis an die Zähne bewaffnetes Kommando nordkoreanischer Extremisten beginnt bei helllichtem Tag mit der Stürmung des Amtssitzes des amerikanischen Präsidenten Asher (AARON ECKHART), nehmen den mächtigsten Mann der Welt und seine Berater in seinem Bunker als Geisel. Der Plan ist perfekt ausgeklügelt und wird kaltblütig umgesetzt. Nur mit einem haben die Terroristen nicht gerechnet: Der in Ungnade gefallene Secret-Service-Agent Mike Banning (GERARD BUTLER) versieht unerwartet seinen Dienst im Weißen Haus. Und er ist nicht bereit, die Waffen zu strecken, ohne den Angreifern die Hölle so richtig heiß zu machen.


Filmkommentare (1)


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MarcosFilmblog
09.04.14 - 12:35
Mike Banning (Gerard Butler) hat einen der wichtigsten Jobs der Welt, denn er ist der Bodyguard des Präsidenten der Vereinigten Staaten (Aaron Eckhart) von Amerika und koordiniert jeden einzelnen Einsatz, der für die Sicherheit des Staatsoberhauptes sorgen soll. Bei einer Eskorte der Präsidentenfamilie aus dem berühmten Camp David kommt es zur Katastrophe. Bei einem Unfall, der durch die schlechten Wetterverhältnisse ausgelöst wurde, stirbt die Firstlady, weswegen Banning seine Position verlassen und ein langweiliges Dasein am Schreibtisch verleben muss. Bei einem Besuch des nordkoreanischen Präsidenten attackieren Terroristen Washington und nehmen den mächtigsten Mann der Welt als Geisel. Für ganz Amerika beginnt ein Alptraum. Mike Banning erkennt den Ernst der Lage und verschafft sich Zutritt in die ehrwürdigen Mauern. Über Funk hält er Kontakt zur neuen, politischen Führungselite der USA, die vom Vizepräsidenten Trumbull (Morgan Freeman) geleitet wird . Von diesem Zeitpunkt an liegt das Schicksal des ganzen Landes in den Händen des ehemaligen Spezialagenten…

Regisseur Antoine Fuqua bedient sich bei seinem Politthriller dem Schema von Genregrößen, wie z.B. “Stirb Langsam”, da sein Held Banning die Verkörperung der vielzitierten “Einmannarmee” ist. Ein Held, der in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt und der im Alleingang eine unglaubliche Übermacht ausschaltet. Das Fach des Actionfilmes wird hier schon mal nicht neu erfunden, sondern wir haben einfach nur eine neue Actionfigur in unserer Sammlung. Es besteht kein Zweifel, dass Gerard Butler für den Job des Actionhelden prädestiniert ist, was er ja bereits in “300″ auf etwas andere Art und Weise unter Beweis gestellt hat. das Problem liegt aber im Aufbau seiner Mission, weil es eigentlich doch immer der gleichen Formel folgt. Banning trifft auf einen nordkoreanischen, bösen Terroristen, schaltet ihn aus und nährt sich Stück für Stück dem Strippenzieher Kang (Rick Yune). Es kommt zwar zu einigen Dialogen über Funk zwischen den beiden, aber statt einem psychologischem Duell werden hier nur stereotypische Floskeln zweier gegensätzlicher Ideologien ausgetauscht. Überhaupt wird Patriotismus in “Olympus Has Fallen” extrem groß geschrieben und der Film nimmt sich viel zu ernst. Wenn Banning anfangs mit dem Präsidenten zusammen boxt erinnert das doch eher an das Aufeinandertreffen von Rocky und Apollo Creed. Das wirklich nett, aber es passt überhaupt nicht zum weiteren Ton, den der Film im weiteren Verlauf anschlägt. Wird am Anfang noch bewusst mit Klischees gespielt, so werden sie im Film mit vergehender Spieldauer immer ernsthafter eingesetzt. Von der unbeugsamen Verteidigungsministerin, zur wehenden amerikanischen Flagge wird nichts aufgespart. Sein bestes Pferd lässt der Actionfilm mit dem Angriff auf das Kapitol leider zu früh auf die Rennstrecke, aber logischerweise geht das nicht anders, allerdings hätte man die folgenden Ereignisse erheblich abkürzen können, da der Rest des Filmes sich doch schon sehr zieht. Der Angriff schockiert den Betrachter und ist für jeden Amerikaner wahrlich ein Alptraum, da die Bilder doch fast schon gleichzusetzten mit denen des 11. September 2001 sind. Das ist wirklich ganz harter Tobak, den man uns hier vorführt und ich musste an einigen Stellen doch schon schlucken, weil die Bilder in dieser Phase so verstörend wirkten. Bloß ein Logikfehler nimmt dem Szenario die Authentizität, denn in der heutigen Zeit hätte kein verdächtiges Frachtflugzeug so weit in den Luftraum von Washington vordringen können. Aaron Eckhart spielt eben den klassischen Lieblingspräsidenten, der neben seiner politischen Position ein liebevoller Vater ist und Morgan Freeman ist mit seiner Routine sowieso nie eine Fehlbesetzung. Die Spezialeffekte wurden übrigens in Bulgarien produziert und sehen teilweise doch ein bisschen billig aus, aber das rundet das Bild eine Filmes, der auch aus den 80ger Jahren hätte stammen können ehrlicherweise ab und verschafft dem Film noch ein bisschen an Charme.

Fazit: “Olympus Has Fallen” ist das Sinnbild eines 80ger Jahre Actionfilmes, der sich selbst ein bisschen zu ernst nimmt. Eine kürzere Laufzeit wäre mit Sicherheit angebracht gewesen, aber wer solides Actionkino erwartet und mit amerikanischer Propaganda kein Problem hat kann doch mal einen Blick riskieren. Auflockernder Humor hätte allen beteiligten auf alle Fälle gut getan.

Bewertung: 5/10
Genre: Action, Polittriller
FSK: Ab 16 Jahren
Laufzeit: 120 Minuten

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