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Grindhouse - Death Proof - Todsicher
69.0/100

32 Bewertungen

Grindhouse - Death Proof - Todsicher

FILM • 2007 • 1 Std. 47 Min.


Regie: Quentin Tarantino

Darsteller/-innen: Jordan Ladd, Quentin Tarantino, Mary Elizabeth Winstead, Rosario Dawson, Rose McGowan, Vanessa Ferlito, Kurt Russell, Michael Parks, James Parks, Sydney Tamiia Poitier, Tracia Thoms, Zoe Bell, Monica Staggs

Genre: Action, Krimi, Thriller



Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ideale Jagdrevier für den Serienkiller Stuntman Mike (KURT RUSSELL). Mit seinem Muscle Car macht sich Mike auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels. In einer Bar lernt er die heiße texanische DJane Jungle Julia (SYDNEY TAMIIA POITIER) und ihre attraktiven Freundinnen (VANESSA FERLITO, JORDAN LADD und ROSE MCGOWAN) kennen. Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon lauert. Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (ZOE BELL), Kim (TRACIE THOMS) und Abernathy (ROSARIO DAWSON) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt...


Filmkommentare (5)


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Filmosoph

Filmosoph


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07.04.12 - 14:01
"So ein Film macht nur ein Tarantino" - wie wahr!
Ich muss sagen, dass ich nach Kill Bill von diesem Film angenehm überrascht wurde. Die Überraschung lag nicht an der Geschichte die eigentlich in einer halben Minute erzählt ist; das Positive an diesem Film ist einmal mehr wie er gemacht wurde - und wohl keiner könnte aus einer derart platten Geschichte solch ein Werk fabrizieren.
Freilich, der erste Handlungsstrang des Filmes erscheint etwas zu lang. Aber in der Rückblende wird er dann doch irgendwie posthum gerechtfertigt, um der Hauptfigur doch so etwas wie eine Psychologie zu geben.
Und was eben Tarantino auszeichnet sind die Dialoge. Gerade diese machten letztlich Pulp Fiction zum Kult und auch diese sind es, die Death Proof zu einem guten Film machen.

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kurenschaub

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01.05.11 - 14:54
In einer Tex Mex Bar in Austin hängen vier extrem scharfe Girls ab(u.a. auch Sidney Portiers Tochter Sydney Tamnia = Jungle Julia ), welche die Jungs so richtig aufgeilen und selber keine Kinder der Traurigkeit sind. Sie treffen auch auf den "gestörten" Stuntman und "Life Loser" Mike (Kurt Russel) einen "lonely wolf" mit Narbengesicht und noch schrecklicher - er ist ein Serienkiller.
Der hat ganz schlimmes mit ihnen vor...
Ein gutes Jahr später trifft er in Lebanon,Tennessee auf ein weiteres "Bräute Quartett" , coole Ladies und Stuntweiber und in ihm keimt die alte Mordlust wieder auf, aber die gepfefferte Strafe folgt demnächst -Frauenpower pur ist ihnen (noch) nicht anzumerken.
Ich beginn mal mit dem Soundtrack, Dave Dee, Dozy Beaky Mick and Tich, Willy de Ville, T.Rex, The Coasters, Ennio Morriconi und Serge Gainsbourg "Chick Habit" von April March sorgen hier mal für wunderbare Musik, wirklich passend gewählt.
Im Prinzip ist der Film eine Hommage an die sogenannten Trash Movies aus den Siebzigern (die aber auch manchmal richtig gut sein konnten) und diesen Geist läßt der höchstwahrscheinlich selbst in selbige Stilart verliebte Tarantino (Jugendgefühle) ganz bunt, witzig und überzeugend aufleben.
Die verschiedensten Szenen, welche eine extrem veralterte und schlechte Kopie vermuten lassen, sind von derartiger Abgefucktheit, manche Schnitte sind absichtlich so zusammengefügt, die Filmfehler natürlich auch absichtlich so gewollt und die abgewaschenen Filmfarben inkl. mehr als 10 minütiger Monochromsequenzen auch genauso boshaft gewünscht.
Dazu kommt ein intensiver Gebrauch der Vulgärsprache, hauptsächlich oder nur von den heißen Mädels selbst, also "ficken", Wichser" usw. gibts zuhauf, dem Film stehts tatsächlich nicht schlecht, und die ganze Darstellercrew ist 100% überzeugend, grundsätzlich nehme ich dem Film alles ab, was darin passiert. Kurt Russel ist einmal mehr ein Schauspieler der Sonderklasse und so wie die letzte Ausfahrt der Girlies Abernathy (Dawson) Kim (Thorns) Lee (Winstead) und Zoe Bell (sie selbst) und ihr Zusammentreffen mit "Stuntman Mike" endet, hat schon die Handschrift des zwar unberechenbaren, aber gleichzeitig auch über alle Regeln der Vernunft agierenden Quentin Tarantino und genau dies macht ihn so herrlich unkonventionell und sprühend unterhaltsam.
Mich hat "Death Proof - Todsicher" keinen Moment gelangweilt und gerade weil ich eben die Siebziger Jahre Filmlandschaft
inkl. der sogenannten "Schmuddel und Schundfilme" als junger Zeitzeuge miterleben durfte, wird mir dieses glänzende Werk als geniale Persiflage aber auch köstliche Satire einer vergangenen Ära in Erinnerung bleiben.

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Kiddow

Kiddow


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19.09.10 - 18:29
Death Proof ist ein etwas anderer Film vom begnadeten QT. Eine wichtige Rolle spielt Stuntman Mike (Kurt Russel) der ein "todsichers" Auto fährt und seine Zeit damit herumschlägt mit diesem Gefährt zu morden. Im ersten Teil des Streifens kümmert sich Mike um die Vernichtung einer Mädelstruppe die er in einer Bar kennenlernt. Er begegnet ihnen später im Dunkeln auf der Staße und provoziert einen todbringenden Crash. In Teil zwei des Filmes will Stuntman Mike die Absicht erneut bei einer Mädchenclique in die Tat umsetzen, nur hat er sich hier mit den falschen Frauen angelegt. Sie schlagen zurück und versuchen Mike in die Enge zu treiben.
Viel Action gibt es in Death Proof nicht unbedingt, allerdings sind die wenigen Szenen der Gewalt dafür sehr brutal umgesetzt wurden. Es gibt sehr viele Dialoge, vor allem unter den Frauen, die vielleicht für manch einen etwas langweilig erscheinen mögen...Allerdings sind diese Gespräche sehr interessant und lebendig. Natürlich gibt es auch einige coole Sprüche, wie die Antwort darauf warum Mike "Stuntman Mike" heißt.
Alles in allem ist der Film ein Tarantino und ich konnte mir sehr gut die Zeit vertreiben.

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Filmfreak

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07.04.08 - 22:49
Also ich muss sagen so ein Film macht nur ein Tarantino.Mir hat er soweit gut gefallen.Beschreibung des Filmes kann ich mich meinem Vorredner nur anschliesen.
z.T. echt heftig für ne FSK 16 Freigabe aber ok.
Es war zwar nicht sein bester Film von Tarantino,wurde aber trotzdem gut unterhalten und der Meister des Fachs war natürlich auch wieder selbst mit von der Partie als Barman.

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eichi

eichi


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22.12.07 - 10:26
ich weiß nicht so recht, selbst für einen tarantino ist der film zu 'seltsam' ... irgendwie fehlt death proof einiges ... es gibt zwar ein paar coole sprüche, aber sonst bietet der film nicht viel. witzig ist auch, wie tarantino das bild des films gestaltet hat, ... die erste zeit ist es, als ob der film uralt wäre, dann geht es in ein schönes s/w bild über bis es endlich ein perfektes farbbild wird. interessant ist auch, dass man anhand des films glaubt, dass es irgendwann in den 60er jahren gespielt hat, es aber trotzdem schon ipods, handys, usw. gibt?!

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