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The Grand Budapest Hotel
82.7/100

12 Bewertungen

The Grand Budapest Hotel

FILM • 2014 • 1 Std. 39 Min.


Regie: Wes Anderson

Darsteller/-innen: F. Murray Abraham, Harvey Keitel, Adrien Brody, Tom Wilkinson, Ralph Fiennes, Edward Norton, Willem Dafoe, Jason Schwartzman, Bill Murray, Jude Law, Mathieu Amalric, Tilda Swinton, Jeff Goldblum, Saoirse Ronan, Lea Seydoux

Genre: Drama, Komödie




Filmkommentare (2)


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kurenschaub

kurenschaub


FILME
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14.12.16 - 12:22
Absolut gut, einer der besten Eröffnungsfilme der Berlinale überhaupt und ein Kunstwerk mit vielem optischen Reiz obendrein. Wes Anderson zeigt seinen ganz persönlichen Stil vor, herrliche Charaktere, unglaublich liebevolle Machart, wo Schnörkel inkl. Verspieltheit + ein wenig Kitsch rein gar nicht zu kurz kommen. Die Story startet klasse und das bleibt auch so - alles very crazy bis in`s Absurde - vierfache Oscarauszeichnung - klasse gespielt!

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8martin

8martin


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11.03.14 - 10:49
Wer die eigenartige Erzählweise nicht mag und wer von der Atmosphäre unbeeindruckt bleibt, wem ein Wiedersehen mit lauter Leinwand Promis egal ist, der wird diese Komödie von Wes Anderson nicht mögen. Die Komik kommt von der gespreizten oft etwas abgehobenen Redeweise der Darsteller und von ihren sonderbaren oft etwas steifen Bewegungen. Die teils surrealistischen Situationen bringen Skurrilität mit ein. Mit viel Tempo gleiten die Akteure durch Flure oder über Schneepisten. Dazu ein quietsche buntes Ambiente wie vom Zuckerbäcker. Der schnelle Wechsel von Slapstick zu blutigen Nasen verblüfft. Die große Zahl prominenter Darsteller (u.a. Ralph Fiennes) garantiert Qualität. Da finden wir viele ‘alte Hasen‘ aber auch Newcomer wie Saoirse-Hanna-Ronan, die hier keine ‘Abbitte‘ tut. Auch viele deutsche Kollegen zum Teil in ungewöhnlichen Rollen und verfremdet geschminkt sind darunter. Das alles zusammen schafft eine Atmosphäre, in der sich ein eigener märchenhafter Zauber entfaltet.
Dass es um ein teures, unbekanntes Gemälde geht, ist relativ unwichtig. (ein Joke dass es dann gegen einen echten Schiele ausgetauscht wird!) Jeder Darsteller schafft mit seinem Part ein eigenes kleines Universum, das mosaikartig im Ganzen aufgeht. Ralph Fiennes ordnet es ein.
Als Eröffnung für ein Festival schafft der Film einfach gute Laune.

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