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Die letzten Tage der Emma Blank - KRITIKEN - FE-Filmdatenbank
 

Die letzten Tage der Emma Blank

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Filmkommentare (1)


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27.09.20 - 18:28
Der Meister des Grotesken hat wieder zugeschlagen. Mit diesem Film ist er aber noch ein Stückchen weiter gegangen als bisher. Es gibt keinen echten Plot im herkömmlichen Sinne und man sollte auch nicht versuchen, sich an mögliche Eckpfähle der Realität festzuklammern. Einfach die wundervollen skurrilen und makabren Dinge auf sich wirken lassen, sowohl in den Dialogen als auch in den Situationen. Da geschieht Unerwartetes und Unvorhersehbares. Theo (Regisseur Warmerdam selbst) macht z.B. ganz konsequent den Hund, den man zum Kacken Gassi führt. Der Butler/Ehemann Haneveld (Gene Bervoets) findet einen Schlips in seiner Suppe etc. Anfangs meint man einen Hausdrachen (Marlies Heuer) im Einsatz zu sehen, der mit einem unerschöpflichen Trommelfeuer von Anordnungen sein Personal drangsaliert. Emma ist grausam und genießt ihre Demütigungen. Die Handlung geht in Richtung Erbschleicherei. Verwandtschaftsbeziehungen zwischen allen Bewohnern werden angedeutet. Als sich das zerschlägt, bricht ein archaisches Chaos aus, ein Kampf jeder gegen jeden. Wir sehen Hass, Gewalt, sogar Liebe und Mord, aber auch fehlendes Mitleid. Abstrus geht es schon zu, aber nicht sinnfrei. Ganz im Gegenteil. Am Ende sind alle lästigen Hindernisse im wahrsten Sinne des Wortes begraben. Eine neue Herrschaft residiert: Köchin (Annet Malherbe) und der Butler.

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