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3 Kommentare

Einer flog über das Kuckucksnest

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1975

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 133 Minuten

Regie: Milos Forman

Cast: Jack Nicholson, Danny DeVito, Louise Fletcher, Scatman Crothers, Peter Brocco, Lan Fendors, Michael Berryman, William Duell, Ken Kenny, Dean R. Brooks, Josip Elic, Alonzo Brown, Mwako Cumbuka, Sydney Lassick, Nathan George, Mel Lambert

Kurzbeschreibung: Ein Irrenhaus ist allemal besser als der Knast - findet der hartgesottene Draufgänger McMurphy: Vor Gericht gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und läßt sich in eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Doch was ihn dort erwartet, hätte er sich niemals träumen lassen: Eine boshafte Stationsschwester führt ein brutales, menschenverachtendes Regiment und die hilflosen Patienten vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin. Wer sich nicht anpaßt, wird ohne Gnade mit Elektroschocks gefügig gemacht. Doch McMurphy ist aus anderem Holz geschnitzt: Er nimmt die Herausforderung an und erklärt dem grausamen System den offenen Krieg ...


Filmkommentare (3)


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frscp
01.08.18 - 20:40
Für meinen Geschmack zögert sich die erste Hälfte des Films (=1h!) extrem hin und es ist schon fast anstrengend den Film weiter zu schauen , die zweite Stunde ist dafür aber grandios und schon fast zu schnell! Man bräuchte heutzutage wieder viel mehr solcher Filme/Enden, da unerwartet.

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kurenschaub
24.01.10 - 20:59
ja Meisterwerk natürlich, wenn der nicht ... was dann!!!
Grenzgenialer Jack Nicholson überhaupt der one and only mal drei - dürfte auch privat eher die durchgeknallte Seite bevorzugen!!!
Also besagter Grenzgänger Jack befindet sich mit ein paar anderen schrägen Vögeln der unterschiedlichsten Sorte in der Irrenanstalt und steht ständig mit der strengen Stationschwester im Clinch. Ein Geniestreich in Regie und schauspielerischer Leistung der Beteiligten, ein lauter Aufschrei der Unterdrückten in unsrer Wohlstandsgesellschaft und Protektionswelt und eine augenzwinkernde Antwort auf alle Bös und Gemeinheiten der "Scheiß" Obrigkeiten.(..wennst nicht parierst wirst mit "Drugsal" niedergespritzt!)
Nicholson findet mit seinen Kumpels den für ihn (und mich) richtigen Weg und befindet sich zeitweise auf der Überholspur. Wahnsinnig bombig das herrliche Zech und Prostitut Gelage in den Gemächern der verhassten Heil und Pflege Anstalt.
Da geht selbst mir im Altersstarrsinn wärmstens das Herz auf!

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Flykilla
09.06.09 - 00:03
"Einer flog übers Kuckucksnest" ist eine Tragikkomödie aus dem Jahr 1975, die in einer psychatrischen Anstalt spielt. Jack Nicholson spielt darin den sympatischen Gauner McMurphy, der, um sich vor dem Gefängnis zu drücken, eine psychische Krankheit vorspielt und sich in eine Irrenanstalt einliefern lässt. Dabei muss er feststellen, dass in der Anstalt menschenverachtende Sitten herrschen, die von einer eiskalten Schwester (Louise Fletcher) durchgesetzt werden, in dem Glauben, sie würde ihren Patienten helfen. McMurphy ist mit dieser Situation ganz und garnicht einverstanden und lehnt sich von Anfang an gegen das Regime auf. Dabei zeigt er den Insassen, wie schön das Leben sein kann und welche Möglichkeiten ihnen offen stehen. Mit fatalen Folgen...

Der Film ist eine Low-Budget Produktion nach einem Roman von Ken Kesey. Produziert wurde der Film unter anderem von Michael Douglas, dessen Vater bereits 10 Jahre zuvor aus dem Buch ein Theaterstück adaptierte. Regie führte der tschechische Regisseur Milos Forman. Große Produktionsfirmen lehnten das Projekt kategorisch ab, was die Produzenten nicht daran hinderte, den Film aus eigener Tasche als Low-Budget zu finanzieren...mit Erfolg.

"Einer flog übers Kuckucksnest" lässt hinter die Mauern von Nervenheilanstalten blicken und was man da zu sehen bekommt ist erschütternd. Nicht selten hab ich mir beim Schauen gedacht: "Mensch, da würde ich auch verrückt werden!" Es ist dabei sehr erfrischend und komisch zu sehen, wie McMurphy diese Tristheit und Einöde in der Strafanstalt versucht aufzulockern. Leider muss man dazu sagen, dass die Realität ähnlich ausschaut, wer nicht spurt wird mit Elektroschocks ruhig gestellt.

Es gab selten einen Film, der mich so bewegt hat wie dieser. Selten sind Komik und Tragik so nah beieinander. Das Schauspiel ALLER Darsteller ist dabei herrausragend, insbesondere jedoch die beiden Hauptdarsteller Nicholson und Fletcher liefern sich ein Duell der Extraklasse, wofür sie auch beide hochverdient den jeweiligen Oscar bekommen haben. Unter den Darstellern sind jedoch noch weitere hochkarätige, damals aber noch eher unbekannte Namen wie Danny DeVito und Christopher Lloyd in jungen Jahren.

Der Film ist brilliant in Szene gesetzt, die Schauspieler sind herausragend, die Geschichte ist sehr gut erzählt und sehr bewegend und die Auszeichnungen sprechen die gleiche Sprache.

Ich kann diesen Film jedem nur wärmstens empfehlen. Eindeutig ein Meisterwerk und einer der besten Filme aller Zeiten.

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