3 Kommentare

Conjuring - Die Heimsuchung

DEINE MEINUNG?


2013

Genre: Horror, Thriller

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: James Wan

Cast: Patrick Wilson, Vera Farmiga, Mackenzie Foy, Joey King, Ron Livingston, Lili Taylor, Hayley McFarland, Sterling Jerins, Shannon Kook, John Brotherton, Shanley Caswell, Kyla Deaver, Morganna Bridgers, Marion Guyot, Amy Tipton

Kurzbeschreibung: Vor Amityville gab es bereits Harrisville. Die grausige Geschichte „The Conjuring“ beruht auf einer wahren Begebenheit: Die weltberühmten Psi-Experten Ed und Lorraine Warren werden zu Hilfe gerufen, als eine Familie in ihrem abgelegenen Farmhaus von einer finsteren Macht heimgesucht wird. Sobald sich die Warrens dem fürchterlichen Dämon stellen, gibt es aus diesem entsetzlichsten Fall ihres Lebens kein Entrinnen mehr.


Filmkommentare (3)


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Chev
04.07.17 - 00:12
Obwohl ich eigentlich kein Freund des Genres bin, war ich durch den Trubel den die Fortsetzung hervorgerufen hatte, doch neugierig.
Bevor ich den 2ten schaue muss ich natürlich den Vorgänger sichten.
Vieles erinnerte mich an Poltergeist. An Hitchcocks Die Vögel und an Der Exorzist.
Ein buntes Pottpori durch die Kassenschlager vergangener Tage - aber durchaus gut gemacht. Ein bisschen gegruselt hat es mich dann doch und so kann ich den Film auch durchaus weiterempfehlen. Er bringt zumindest gute Unterhaltung.

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kurenschaub
19.10.16 - 15:09
Ja was soll ich dazu verkünden. hatte schon einiges gutes über den Heuler gehört und dann doch nie den Kinobesuch geschafft. Nun war`s im TV und ich habe es auch geschaut. hat meine Erwartungen nicht erfüllt, So sorry! War schon gut gemacht, aber dann auch wieder nicht ganz so toll. Meine Meinung, man kann sich diesen Film bedenkenlos geben, darf auch bedingungslos für ihn einstehen, bei mir hat`s nie richtig gefunkt - über Strecken fand ich es eher langweilig, ein paar Szenen waren echt cool, aber viel zu wenige - also zum Umhauen schaurig fand ich dies alles nicht.

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MarcosFilmblog
09.04.14 - 12:23
Lorraine (Vera Farmiga) und Ed Warren (Patrick Wilson) haben wohl einen der außergewöhnlichsten Berufe, die die Welt zu bieten hat. Das Ehepaar hat sich auf Dämonen, Geister und andere paranormale Erzeugnisse spezialisiert und bereisen Universitäten in den gesamten Vereinigten Staaten, wo sie interessierten Studenten von ihren bisherigen Fällen berichten. In ihrem Haus haben sie sich sogar ein ganzes Zimmer für die Souvenirs , bei denen es sich um Artefakte, die in den zahlreichen Untersuchungen der Forscher eine bedeutende Rolle gespielt haben, handelt, eingerichtet.
Auch die Familie Perron kommt in Berührung mit einem Spuk, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Zusammen mit ihren fünf Kindern sind Carolyn (Lili Taylor) und Roger (Ron Livingston) in ein großes Haus, das wie gemalt an einem See zwischen Bäumen eingebettet ist, eingezogen. Schon bald müssen die Perrons erfahren, dass dieses Haus den Bewohnern weit aus mehr, als schlaflose Nächte bescheren kann…

Der Regisseur James Wan , der bereits bei den Horrorfilmen “Saw”, “Dead Silence” und “Insidious” auf dem Regiestuhl platzgenommen hat, ist für viele Genrefans und Experten zu einer Garantie für gelungenen Grusel geworden. Von seinem Erstwerk “Saw” , das noch auf eher physischen Horror, der allerdings in nahezu bestechender Perfektion umgesetzt wurde, setzte, ist der Australier inzwischen auf den atmosphärischen Horror, der eher an eine Geisterbahnfahrt oder Klassiker des Horrorfilms erinnert, umgesattelt. Ein Element behält er sich seit “Saw” aber fast immer vor: Die Puppe! Neben Jigsaw Gehilfe Billy und einer ganzen Puppenarmee in “Dead Silence” spielt in den Anfangsminuten von “The Conjuring” dieses Kinderspielzeug die erste Geige. In diesem Fall heißt es Annabelle und jagt uns zu Beginn einen Schauer über den Rücken. Auf mich hatte der Anfang des Filmes eine sehr starke Wirkung, was vielleicht daran gelegen hat, dass Puppen dieser Art für mich zu den grusligsten Dingen auf der Welt gehören^^. Anschließend werden wir nochmal darauf hingewiesen, dass sich die folgenden Ereignisse wirklich in der dargestellten Art und Weise abgespielt haben , was den Film natürlich umso schockierender macht. Fakt ist, dass die Familien Warren und Perron wirklich gelebt haben oder noch leben und auch das Museum der Geisterjäger kann man im wahren Leben besichtigen, ob das Gezeigte sich wirklich so abgespielt haben könnte, muss jeder Zuschauer für sich entscheiden, allerdings denkt man nach dem Film auf alle Fälle über die geschilderten Ereignisse nach. Die PR-Abteilung hat ihr Ziel erreicht. Nun aber zurück zur eigentlichen Kritik!

Der Film lässt sich in der Exposition sehr viel Zeit und gibt uns einen ausführlichen Einblick in das Leben der beiden Familien, um die es hier geht. In der ersten halben Stunde bekommen wir den Spuk nicht einmal zu Gesicht. Regisseur James Wan spielt mit dem Zuschauer, der fasziniert auf die Leinwand starrt , um auch nur jede verschachtelte Kameraeinstellung nach einer geisterhaften Bedrohung abzusuchen. In 80% der Fälle passiert nichts und das Nervenkostüm ist trotzdem schon mehr als nur leicht strapaziert. Wenn sich die Wege der beiden Familien dann allerdings zum Ersten Mal kreuzen nimmt “The Conjuring” so richtig an Fahrt auf. Man kann seinen Blick einfach nicht von der Leinwand abwenden, da die Spannung einfach konstant auf demselben Level gehalten wird und das zeichnet die Arbeit von Mr. Wan aus. Auch ist hier für fast alle Horrorfans etwas dabei, weil der Film so ziemlich alle Elemente des Horrorgenres in einen Cocktailshaker wirft und sie gehörig durchschüttelt. Von “Paranormal Activity”, “Amityville Horror” ,der übrigens auch auf den Untersuchungen der Warrens beruht, “Poltergeist”, “Die Vögel”, “Der Exorzist” und auch “Shining” sind hier Stilmittel und Elemente von Ikonen des Horrorfilmes versammelt und von ihnen auch nur die Besten. Für Insider und Kenner der grusligen Unterhaltung ist der Film eine Schatztruhe, weil es einfach so viele Querverweise zu entdecken gibt, von denen ich hier nichts verraten möchte , außer das auch ein Autor mit den Initialen S. und K. den Respekt bekommt , den er verdient . Die Requisiten und das Setdesign sind wundervoll und von Spinnweben, knarrenden Dielen und antikes Mobiliar bekommen wir hier perfekt durchdachte Sets, die ein hohes Maß an Realismus in die Produktion einfließen lassen. Das schreit schon förmlich nach Grusel bis zum Abwinken .Der Cast zeigt durch die Bank weg eine starke Vorstellung, aber besonders die Jungdarsteller liefern fantastische Arbeit ab. Was den Film meiner Meinung nach ein wenig an Qualität nimmt, ist die Endsequenz, die gut und gerne fünf Minuten kürzer hätte ausfallen können. Für Freunde der Teufelsaustreibung, zu denen ich nicht gehöre, ist diese Szene aber der Abschluss eines sehr sehenswerten Horrorfilmes, der seinem Hype zu fast 100% gerecht wird. Bleibt nur zu hoffen, dass wir bald eine Fortsetzung, die auf ähnlichem Niveau spielt, bestaunen können, da ein Handlungsstrang, der sich mit der
jüngsten Warren beschäftigt, nicht zu Ende geführt und ungelöst bleibt, wenn der Vorhang sich zuzieht.

Fazit: Spätestens nach diesem Beitrag zum Horrorgenre hat James Wan allen Zweiflern das Gegenteil bewiesen und sich einen Platz auf dem Olymp des Spukes verdient, weil er mit “The Conjuring” zwar nichts Neues abliefert, aber alles Gute zu einem gelungenen Gesamtpaket zusammenschnürt. Der Film macht Spaß und das liegt nicht nur an ein paar lustigen Dialogen, die es auch gibt .
So bleibt festzuhalten, dass….. Oh?! Da war doch was im Keller… ich gehe mal runter und sehe nach.

Bewertung: 8/10 Punkten
Genre: Horror
FSK: Ab 16 Jahren
Laufzeit: 112 Minuten

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