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3 Kommentare

The Night Listener

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Thriller, Mystery, Krimi

Spieldauer: ~ 81 Minuten

Regie: Patrick Stettner

Cast: Robin Williams, Toni Collette, Sandra Oh, Bobby Cannavale, Rory Culkin, Joe Morton, John Cullum, Becky Ann Baker, Nick Gregory, Marcia Haufrecht, Lisa Emery, Guenia Lemos, Billy Van, Ed Jewett

Kurzbeschreibung: Gabriel Noone (ROBIN WILLIAMS) ist ein gefeierter Autor und Radiomoderator. Eines Nachts bekommt er in seiner Radio Talk Show einen Anruf, in dem ein todkranker 14-jähriger Junge die erschütternde Story von sich und seiner Mutter (TONI COLLETTE) erzählt. Gabriel lässt die Geschichte nicht mehr los und er freundet sich mit dem Jungen an. Doch als auf einmal Fragen zur Glaubwürdigkeit an dessen Geschichte aufkommen, geht er der Sache nach und findet sich plötzlich in einem Labyrinth des Grauens wieder, dessen Auflösung ein tödliches Geheimnis birgt.


Filmkommentare (3)


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8martin
17.11.13 - 12:21
Das Thema ist eigentlich mit Tiefgang nicht verfilmbar und ebenso kompliziert wie der Name, der dieses Phänomen beschreibt: ‘Münchhausen-Stellvertretersyndrom‘ (MSS). Eine Kindsmisshandlung, die sich im Kopf des Kranken abspielt. Die Donna spielt Toni Collette zwar genauso superb wie ihr Gegenüber, Robin Williams, den schwulen Radiomoderator Gabriel. Sie versucht einen Balanceakt zwischen Kindsbeschützerin und ADS. Das gelingt ihr sehr facettenreich vor allem über die angebliche Erblindung. Er pendelt zwischen echter Homosexualität und Pädophilie hin und her. Dabei wird einiges deutlich. Das war’s dann aber auch schon. Auch die Aufdröselung des Falles mit einem Krimitouch bringt etwas Spannung, aber es sind letztlich seelische Verletzungen, die nur schwerlich sichtbar gemacht werden können. Und so gibt es auch keine Heilung oder (Er)Lösung, sondern nur eine Message, die da lautet ‘…und wenn sie nicht gestorben sind…‘
Schwere Kost, liegt im Magen wie ein Sack Zement.

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kurenschaub
29.07.11 - 17:01
Gabriel Noone (Robin Williams) ein auf Nachtsendung feine Geschichten erzählender Radiomensch ist schon sehr ordentlich gespielt.
Auch die unheimliche, mysteriöse und erblindete Donna (Toni Collette) kommt stark rüber, aber der Film selbst ist es, der nicht befriedigt.
In verworrener, zu stark intellektuell verschachtelten Erzählform
geht dieses Strickmuster einfach nicht wirklich auf.
Erstens dauert es mal eine dreiviertel Stunde bis der Streifen ein wenig Farbe bekommt und auch da und dort durchaus seine guten Momente hat (besonders gegen Ende), aber grundsätzlich hat Patrick Stettner die gute Romanvorlage glatt verschenkt.

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Filmfreak
08.06.09 - 18:22
Hierbei soll es sich um einen Psychothriller aus dem Jahre 2006 handeln mit Robin Williams in der Hauptrolle als Radiomoderator,welcher Nachts in seiner Sendung literarische Texte vorträgt,welche auf seinen eigenen Erlebnisse beruhen.
Führt man sich diesen Film so zu Gemüte dann fällt es einem als Zuschauer doch sehr schnell auf das der Film und da können sich die Darsteller noch so sehr anstrengen von der Handlung so dahinspielt bzw. plätschert.Für mich kam trotz des brisanten Themas nie eine wirkliche Spannung auf,während der gesamten Laufzeit.
Der Film beschreibt eben jene Freundschaft eines Autors/Radiomoderators welcher schwul ist zu einem 14-jährigen Jungen welcher in seiner Kindheit von beiden Eltern sexuell missbraucht wurde und zudem als Objekt an andere Leute verkauft wurde,dieser Junge leidet nun an Aids und sein Tod steht ihm bevor.Sehr harte Kost wie ich finde,ich habe Robin Williams ja schon in so ähnlichen Rollen gesehen,ich meine nun in Filmen bei denen es um eine brisante Thematik ging,erinner hierbei gerne an Insomnia-Schlaflos,welcher mir sehr gut gefallen hatte.
Aber in diesem konnte er mich wieder einmal wie schon z.T.in seinen letzten Filmen nicht überzeugen,ich hätte mir das für diese Geschichte natürlich gerne anderst gewünscht,auch das Ende dieses Filmes konnte mich so gar nicht zufrieden stellen.
Daher schrieb ich bei meinem Kommentar auch im Einleitungssatz es soll sich hierbei um einen Psychothriller handeln,von der Geschichte ja,aber nicht wie diese inszeniert wurde,da fehlte es mir doch zunehmend an jeglicher Spannung bzw.dem von mir so oft verwendeten Bogen.

Daher gibt es von mir hier leider nur ein Schwach.

Mein Tip:
Insomnia-Schlaflos mit Williams und Pacino sich ansehen!

Bei diesem Titel hier hat man absolut nichts verpasst,wenn man diesen nicht gesehen hat!

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