1 Kritik   1 Kommentar

Terminator: Genisys

DEINE MEINUNG?


2015

Genre: Action, Abenteuer, Sci-Fi, Thriller

Spieldauer: ~ 126 Minuten

Regie: Alan Taylor

Cast: Arnold Schwarzenegger, Emilia Clarke, Jai Courtney, Byung-hun Lee, Jason Clarke, Courtney B. Vance, J.K. Simmons, Sandrine Holt, Gregory Alan Williams, Matt Smith, Douglas Smith, Dayo Okeniyi, Michael Gladis, Aaron V. Williamson, Teri Wyble, Wayne Bastrup


Trailer:

Kurzbeschreibung: Die Erde im Jahr 2029: John Connor (Jason Clarke), Anführer der Rebellion des menschlichen Widerstands, führt einen erbitterten Krieg gegen das übermächtige Maschinen-Imperium von Skynet. Um seine Mutter Sarah Connor (Emilia Clarke) vor einem Killer-Cyborg zu schützen und damit seine eigene Existenz sowie die Zukunft der Menschheit zu retten, schickt John seinen loyalen Freund und Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1984. Auf das, was ihn im Los Angeles der Vergangenheit erwartet, ist dieser jedoch nicht im Geringsten vorbereitet: Ein unvorhergesehenes Ereignis hat alles verändert und die Zeit, in die er von Connor zurückgeschickt wurde, existiert nicht mehr. Der Kampf zwischen Mensch und Maschine, Gut und Böse steht unaufhaltsam bevor – kann er mithilfe eines unverhofften Verbündeten (Arnold Schwarzenegger) den Tag der Abrechnung verhindern?


Filmkommentare (1)


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Chev
24.07.15 - 10:49
Mit etwas Skepsis sind wir ins Kino gegangen. Einen 5ten Teil der Terminator-Reihe? Die vierte Fortsetzung war schon recht fern der Ursprungshandlung. Irgendwie hat man doch immer den ersten Teil im Hinterkopf, wenn man an den Terminator denkt. Kultig - mit den legendären Sprüchen und Szenen. Natürlich aufgebaut um Arnold Schwarzenegger als muskelbepackte Killermaschine aus der Zukunft. Das der T800 die Seite gewechselt hat und nun zum Schutze und für die Sicherheit aller Connors in der Vergangenheit kämpft, damit konnte man durchaus leben. War sogar eine recht gute Entscheidung, als dann der T800 als veraltetes Modell gegen die neuen Generationen der Terminator antreten musste. Die schier unzerstörbaren Formwandler lieferten einiges an gewaltigen Actionszenen und tolle Effekte, welche anders kaum möglich gewesen wären. Mit den neuen Modellen der Kriegskunst entwickelte sich auch die Terminatorreihe zunächst weiter. Naja, mal abgesehen von recht langweiligen 4ten Teil.

Nun ist also "Terminator - Genisys" im Kino angelaufen. Mein erster Gedanke im Kinosaal. "Gott, der erste Teil ist schon 30 Jahre her ? Man, bin ich alt...! Da bin ich gespannt wie sie Opa Schwarzenegger da eingebaut haben."
Und ich muss sagen: Wirklich gut !

Anders als erwartet, nimmt sich Schwarzenegger selbst nicht so ernst. Er hat das grimmige, unemotionale Gesicht eines T800 immer noch perfekt drauf. Jedoch hat Sarah Connor (versucht) ihm beiszubringen zu lächeln. Das wiederum ist so dermaßen witzig, dass das halbe Kino bei diesen Szenen vor Lachen fast das Popcorn aus den Händen gefallen ist. Die Sprüche unseres Terminators sind oftmals grenzwertig und nicht immer lustig, treffen aber dennoch oftmals ins Ziel und sorgen für ein wenig Ironie. Der junge Arnie kann dank Computeranimation perfekt in die Handlung eingebaut werden und der alte Schwarzenegger hat als Terminator nichts eingebüßt.

Die Handlung konnte mich voll überzeugen. So gab es doch die eine oder andere überraschende Handlungswende, mit der ich kaum zu rechnen gehofft hatte. Durch die Zeitsprünge wird der 5te Teil sehr nah mit dem Ersten verknüpft. Nachvollziehbar sogar. Für die echten Fans sicherlich ein dickes Plus. Natürlich gibt es bei den ganzen Zeitwechseln ein paar Kleinigkeiten, die nicht so wirklich zusammenpassen und unlogisch erscheinen. Über diese kann man aber hinwegsehen, wenn man den Streifen einfach nur genießen will und nicht darauf aus ist, etwas mies zu reden.

Richtig gut gefallen hat mir auch Emilia Clarke alias Sarah Connor, die wir bereits aus "Games of Thrones" kennen. Auch hier wird zunächst suggeriert, dass Sarah noch unebedarft ist, nicht weiß was auf sie zukommt und noch zu jung um gegen Terminatoren zu kämpfen. Doch auch hier kommt es anders. Emilia weiß absolut zu überzeugen und gefällt mir richtig gut als Connor.

Nicht optimal besetzt finde ich Jason Clarke als T3000/John Connor und ebenso den etwas hilflos wirkenden Jai Courtney als Kyle Reese -

Vater von John Connor

.

Insgesamt aber absolut solide Popcornunterhaltung und die bisher etwas enttäuschenden Zahlen kann ich einfach nur auf das Sommerloch schieben. Auch bei uns war das Kino nicht sehr voll. Nicht einmal ein Viertel der Plätze war besetzt. Ein Kinogang für diesen Film MUSS auch nicht wirklich sein, denn die 3D Effekte sind eher spärlich. Man kommt auch ohne gut aus. Der Sound ist natürlich gewaltig, wie es sich gehört. Hinzukommt, das mich die Kinokarte 11 Euro gekostet hat, was ich schon ziemlich teuer finde. Ne mittlere Portion Nachos und ne große Coke dazu ... zack war ich insgesamt 20,40 Euro los. Das trübt mein Filmerlebnis und da überlege ich eben doch schon zweimal ob ich ein Kino besuche oder lieber warte bis der Film auf BD erscheint und dann kann ich ihn für weitaus weniger Geld besitzen und so oft anschauen wie ich mag.

Ich will hier aber keine erneute Kinodiskussion vom Zaun brechen, aber da braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Kinokasse nicht so wirklich klingeln will.

Ich jedenfalls finde das sich der Film wirklich lohnt. Für einen 5ten Teil ist er absolut gelungen und eine Sichtung wert. Sogar einen Kinogang.

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