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Sweetwater
78.3/100

4 Bewertungen

Sweetwater

FILM • 2013 • 1 Std. 35 Min.


Regie: Logan Miller

Darsteller/-innen: Jason Isaacs, Ed Harris, Stephen Root, January Jones, Eduardo Noriega, Luce Rains, Dylan Kenin, Vic Browder, Kevin Wiggins, Logan Miller, Noah Miller, Keith Meriweather, Chad Brummett, Jason Aldean, J.B. Tuttle

Genre: Thriller, Western



Die schwangere Siedlerin Sarah lässt sich mit ihrem Mann in der Einöde von New Mexico nieder, um ein neues Leben zu beginnen. Doch anstelle von Glück findet sie nur unsägliches Leid, als ihre Familie von dem sadistischen und skrupellosen Sektenführer Josiah ausgelöscht wird. Getrieben von dem Verlangen nach blutiger Rache an dem selbsternannten Propheten geht die ehemalige Prostituierte eine blutige Allianz mit dem exzentrischen Sheriff Jackson ein. Fortan pflastern Leichen ihren Weg!


Filmkommentare (3)


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Kostjanix


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31.05.17 - 13:37
Wer gute Western Filme mag,sollte diesen Streifen nicht verpassen.
Die verrückten Miller Zwillinge,die hier Regie führen,sind auch in einer kleinen
Nebenrolle zusehen.

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kurenschaub

kurenschaub


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08.08.14 - 10:59
Ein Western aus dem Heute, 2013 - annehmbar gedreht und auch gut besetzt. Eine Brise Sex ist auch dabei und dazu die leicht konsumierbare Mischung aus Rache (welche die coole Ex Prostituierte Sarah = January Jones gekonnt ausführt) kombiniert mit einigen Brutalen und der Schwarzhumorigkeit.
Der Tiefgang der klassischen Edelwestern von einst bleibt erwartungsgemäß unerreicht, aber wer diese ohnedies nicht kennt, hat auch nichts versäumt und kann sich die süße unerbittliche Rache bedenkenlos reinziehen. Ja und ehe ich es noch vergesse, toll fotografiert ist der Streifen auf alle Fälle.

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8martin

8martin


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07.08.14 - 18:52
Ein Neowestern mit dem Thema Rache und die wird auch noch von einer Frau ausgeführt und genossen ist nichts aus der Raritätenkiste. Trotzdem kann er einem gefallen. Nicht nur wegen der am Ende wiederhergestellten Ordnung. Das ist ja zu erwarten. Zum einen erinnert der anfängliche Erzählstil an ‘Das Lied vom Tod‘ mit seinen eingangs völlig von einander unabhängigen Handlungssträngen und zu anderen werden bereits gesehene Ereignisse viel später erst aufgeklärt. Auch die Weite der Landschaft macht alles viel gewaltiger.
Der wichtigste Punkt für den Erfolg sind aber die grandiosen Darsteller. Natürlich ist Sarah alias Lady Vengeance (January Jones) bravourös gnadenlos nach dem ihr angetanen Unrecht. Aber die beiden Hauptkontrahenten, die die Spannung hochbringen sind Jason Isaacs und Ed Harris. Der selbsternannte Prophet Josiah glänzt mit aalglatter, zynischer Arroganz und verblendetem religiösen Wahn; er beeindruckt durch Haltung und Wortwahl, lächelt nie, bleibt immer eiskalt. Ed Harris als Sheriff Jackson ist das ganze Gegenteil: ein alter Zausel, der mitunter herumtanzt wie ein Derwisch, fröhlich isst und trinkt und dabei messerscharf recherchiert. Die Parallelität von Sarahs Rachefeldzug und Jacksons Ermittlungen verstärken die Spannung. Auch wenn man beim finalen Showdown im Schafspferch das Ende kennt. Dafür gab es von Sarah zuvor aber beim Baden im Fluss eine bleihaltige Überraschung.
Wir sehen echte Typen, ihre Lebenseinstellungen und menschliche Schwächen, Gefühle wie abgrundtiefer Hass, erniedrigende Demütigungen ohne die emotionale Schraube zu überdrehen. Dazu einen sich zuspitzender Handlungsverlauf. Westernfan was willst du mehr?

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