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2 Kommentare

12 Years a Slave

DEINE MEINUNG?


2013

Genre: Biographie, Drama, Geschichte

Spieldauer: ~ 134 Minuten

Regie: Steve McQueen

Cast: Brad Pitt, Alfre Woodard, Chiwetel Ejiofor, Paul Giamatti, Paul Dano, Christopher Berry, Michael Fassbender, Scoot McNairy, Sarah Paulson, Tony Bentley, Taran Killam, Benedict Cumberbatch, Chris Chalk, Bryan Batt, Bill Camp, Quvenzhané Wallis, Dwight Henry, Lupita Nyong´o, Dickie Gravois, Ashley Dyke, Kelsey Scott, Cameron Zeigler, Mister Mackey Jr.

Kurzbeschreibung: Saratoga/New York, Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Afro-Amerikaner Solomon Northup lebt ein einfaches aber glückliches Leben als freier Mann. Als zwei Fremde den virtuosen Geigenspieler für einen Auftritt engagieren und danach noch auf einen Drink einladen, schöpft Solomon keinerlei Verdacht. Umso größer ist sein Entsetzen, als er sich am nächsten Morgen in Ketten gelegt auf einem Sklavenschiff Richtung Louisiana wiederfindet! Jeder Hinweis auf seine verbrieften Freiheitsrechte verhallt ungehört: Solomon wird verkauft und muss unter schlimmsten Bedingungen Fronarbeit leisten. Zwölf lange Jahre sucht er nach einem Weg, sich aus der Gefangenschaft zu befreien und dabei zu überleben... Wird er seine geliebte Familie jemals wiedersehen?


Filmkommentare (2)


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högy26
14.04.18 - 19:06
So berührend!!!

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8martin
28.01.14 - 17:49
Der farbige Regisseur Steve McQueen (nicht noch ein Joke über seinen Namen) hat einen mutigen und konsequenten Film über das Sklavenproblem in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts gemacht. Dabei spielt er ganz bewusst auf die harte Tour. Die Weißen sind nicht die Bösen, sie sind die Teufel. Unter ihnen leiden besonders die beiden Hauptdarsteller Solomon (Chiwetel Ejiofor) und Patsey (Lupita Nyong’o). Sie müssen, obwohl kein Paar, schier unerträgliche körperliche Schmerzen erdulden. Nichts wird beschönigt: Vergewaltigung und Auspeitschen der Sklaven sind an der Tagesordnung. In einer furchteinflößenden Atmosphäre der Rechtlosigkeit bestimmt erst ein humaner Sklavenhalter (Benedikt Cumberbatch) das Leben der Leibeigenen, gefolgt vom üblen Plantagenbesitzer Epps (Michael Fassbender). Der überzeugt als Menschenschinder der schlimmsten Sorte. Er lebt nicht wie ein Schwein, er ist eins. Von den beiden Cameos (einmal Paul Giamatti als fieser Sklavenhändler) ist das von Brad Pitt (auch Produzent) das entscheidendste. Er liefert sich ein intellektuelles Rededuell mit Epps, in dem er mit vollster Logik darlegt, warum Sklaverei weder religiös noch rechtlich oder ökonomisch haltbar ist. Die Filmmusik ist von Hans Zimmer und so gibt es nebenher noch viel echten Blues, der das Bild stimmig abrundet.
Der Film überzeugt durch eine ergreifende Story, die in einer typischen Südstaaten Atmosphäre spielt. Bemerkenswert, wie er nur in eine Richtung geht: Unrecht, Gewalt und Leid. Und selbst das erwartete Happy End bleibt trotz Tränenreichtum erträglich.

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