HIDE
Night Moves
65.0/100

2 Bewertungen

Night Moves

FILM • 2013 • 1 Std. 52 Min.


Regie: Kelly Reichardt

Darsteller/-innen: Dakota Fanning, Peter Sarsgaard, Jesse Eisenberg, Matt Malloy, Barry Del Sherman, Kai Lennox, Alia Shawkat, Traber Burns, Katherine Waterston, Logan Miller, James Le Gros, Clara Mamet, Autumn Nidalmia, Jason Rojas, Mikey Kampmann

Genre: Drama, Thriller



Die Umweltaktivisten Josh, Dena und Harmon wollen einen Staudamm in die Luft sprengen. Nach ausgiebiger Vorbereitung ist es so weit. Doch etwas geht schief und es gibt keine Möglichkeit mehr in die Normalität zurückzukehren.



Passende Beiträge:

15.

AUG

2012

"Night Moves" mit Cast- und Plotdetails

15.08.2012

Der Öko-Thriller Night Moves von der Drehbuchautorin und Regisseurin Kelly Reichardt wurde mit Dakota Fanning, Peter Sarsgaard und Jesse Eisenberg recht prominent besetzt. Weitere Rollen wurden bisher noch nicht vergeben. Sehr viel ist uns über die Geschichte ...
lesen


Filmkommentare (1)


Beitrag schreiben


8martin

8martin


FILME
1.248

NEWS
2

FORUM
0
08.11.15 - 10:45
Drei Ökoaktivisten sprengen einen Staudamm in die Luft, um ein Zeichen zu setzen. Es gelingt, aber Regisseur Kelly Reichardt zeigt es nicht. Ihm ist die Diskussion darüber wichtiger. Die Betonung liegt auf den Skrupeln der Gruppe, die jeder einzelne nach der Tat hat. Harmon (Peter Saarsgard) verkraftet es noch am besten. Er taucht einfach unter. Der stille Josh (Jesse Eisenberg), der in einer Agrarkommune seinen Lebensunterhalt verdient, tut sich da schon schwerer. Er geht in die innere Immigration, was seinen Freunden auch nicht verborgen bleibt. Es kursieren bald Gerüchte. Die Ökofarmer wollen nicht mit hineingezogen werden. Josh merkt, dass Dena (Dakota Fanning) das schwächste Glied in der Kette ist. Obwohl sie sich geschworen hatten, nach der Tat keinen Kontakt mehr zu haben, klappt das nicht so recht. Es gab ein Todesopfer bei der Explosion. Dena bekommt vom Stress Neurodermitis.
Bevor Josh glaubt Dena ausschalten zu müssen, erfahren wir in langen, wortlosen Einstellungen, in denen die Kamera das innere und äußere Ambiente abgrast, viel über Sorgen und Gewissensbisse der jungen Leute. Dena könnte alles der Polizei erzählen. Eigentlich sind alle ratlos, wie es weitergehen soll.
Die ganze Thematik ist ein Vorhaben, das aller Ehren wert ist, doch als Film ist es nicht sehr attraktiv. Es bleibt ein gedankliches Konstrukt mit offenem Ende für die beiden Jungs. Das Entscheidende sieht man nicht: ein Grollen im Hintergrund deutet die Explosion an und was Dena und Harmon im Wohnwagen treiben, verbirgt sich hinter ihrem Kichern. Ist alles vielleicht nicht so wichtig, würde aber den Figuren mehr Lebendigkeit verleihen.
Vielleicht Diskussionsstoff für ein Filmfestival. Ansonsten zu blutarm und trocken wie Müsli ohne Milch. Gesund halt.

Antwort abgeben