1 Kommentar

Golden Door

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Abenteuer, Drama, Romanze, Fantasy

Spieldauer: ~ 113 Minuten

Regie: Emanuele Crialese

Cast: Charlotte Gainsbourg, Vincenzo Amato, Vincent Schiavelli, Aurora Quattrocchi, Francesco Casisa, Isabella Ragonese, Ernesto Mahieux, Filippo Luna, Andrea Prodan, Federica De Cola, Massimo Laguardia, Filippo Pucillo

Kurzbeschreibung: Sizilien, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Bauernfamilie Mancuso träumt von einem besseren Leben in Amerika. In diesem sagenhaften Land, so heißt es, fließe Milch und Honig und Geld falle buchstäblich vom Himmel. Doch das goldene Tor ins Paradies wird streng bewacht. Nur die Stärksten und Klügsten dürfen passieren. Regisseur Emanuele Crialese ("Lampedusa") entführt den Zuschauer auf eine unvergleichliche Odyssee durch Zeit und Raum. Die mit dem Silbernen Löwen prämierte moderne Fabel mit Charakterdarstellerin Charlotte Gainsbourg ("Science of Sleep") beeindruckt durch wundervolle Bilder und große Schauspielkunst.


Filmkommentare (1)


Beitrag schreiben


kurenschaub
26.01.13 - 19:22
Golden Door ist einfach wirklich ganz großes Kino, schwebt mit unglaublicher Leichtfüßigkeit auf der Kunstschiene und liefert uns atemberaubende Landschaftsbilder, eine Story die fasziniert und eine Inszenierung durch Regisseur Emanuela Crialese, die begeistert.
6 bis 7 Jahre hat er allein für die Vorbereitungen gebraucht und das Resultat
ist wirklich beeindruckend.
Überwältigende Darsteller, (allen voran Charlotte Gainsbourg als Lucy) sind auf dem Weg zum golden Door - den Weg in die Freiheit und aus der Armut, und der Weg dorthin ist schwer.
Sensibel, subtil mit einem wunderbaren Hauch voll Poesie - echte Cinema Kunst, 100 tausend Lichtjahre vom Mainstream entfernt, in leisen Tönen wundersam gestrickt und mit einem Soundtrack verwoben, wie er gefühlvoller nicht sein könnte.
Ein einsames Akkordeon macht sich auf den Weg zusammen mit den Passagieren auf dem Meer, melancholisch wehklagend und es riecht ein wenig nach dem Salzwasser der Sehnsüchte - da schimmern die Traurigkeit und die versteckten Wünsche und Träume hindurch - genauso milchgrau wie die surrealen Szenen, wo die Menschen gemeinsam in nie enden wollenden Wellen in ihre Zukunft schwimmen.
So gut kann Film sein!

Antwort abgeben