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Pompeii 3D - KRITIKEN - FE-Filmdatenbank
 

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Filmkommentare (2)


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30.08.20 - 14:14
Regisseur Paul W. S. Anderson hat mit diesem Film ein Revival der klassischen Sandalenfilme versucht. Für diese hervorragend geschnittenen Version von 2014 konnte er eine perfekte Computeranimation verwenden und so die Naturkatastrophe spektakulär in Szene setzen.
Anders als in vielen klassischen Filmen der Antike kann hier ganz auf die Rolle des Christentums verzichtet werden. So liegt auch einer der Hauptakzente auf den blutigen Kämpfen. Hier wird fast alle zwanzig Minuten erstochen, aufgeschlitzt und Blut vergossen, dass es eine rote Freude ist. Eine schier endlos erscheinende Stunt Parade!
Und für historisch interessierte glänzt das Drehbuch am Anfang mit einem Plinius Zitat, einem Zeitgenossen von 79 n. Chr., erwähnt schon mal Kaiser Titus und beschließt das Riesenspektakel optisch mit einem in Lava-Asche erstarrten Liebespaar (Cassia & Milo), das im Todeskuss auf ewig vereint ist. Wer mal vor Ort war, erinnert sich an die gut erhaltenen Leichenreste.
Von den Abweichungen der Geschichte soll nur der Tsunami erwähnt werden, den es zur Zeit des Ausbruchs des Vesuvs nicht gab. Macht aber natürlich optisch schon etwas her.
Das staatstragende System Roms wird hier durch den blutrüstigen Senator Corvus (Kiefer Sutherland) vertreten. Der brutale Schlächter, steigt der jungen Cassia (Emily Browning) hinterher, die liebt aber den Helden Milo (Kit Harington), einen Kelten. Das Liebespaar findet ein eigenes Happy End im Tod und der zweite Held, der Gladiator Atticus (Adewale Akinnuoye-Agbaje) verabschiedet sich mit dem Gruß der Gladiatoren ‘Morituri te salutant‘. Er ist zwar frei, hat aber leider nichts mehr davon. Falls man einen philosophischen Einstieg mag, könnte man darauf hinweisen, dass gegen die Naturkatastrophe sogar die Liebe und auch eine Männerfreundschaft machtlos sind.
Recht unterhaltsam und lobenswerterweise keine Überlänge (ca.100 Minuten).

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01.05.15 - 12:18
Ohne den Film gesehen zu haben muss ich sagen, dass es mir langsam auf den S*ck geht, dass ständig irgendwo eine Romanze rein gesponnen wird.
Es GIBT bereits eine Doku, die einem Film gleicht, namens Pompeji ("Pompeii - the last day" oder "Pompeji - der letzte Tag"), die sowohl gut gemacht als auch informativ ist und zu Herzen geht, auch ohne Love Story.
Der von mir vorgezogene Film bzw. die Doku ist zum jetzigen Zeitpunkt einer von drei Filmen, die mich zum Weinen bringen, und Pompeji ist dabei der einzige, der das mehrmals mittendrin schafft. Nun kann ich froh sein, dass der da oben laut Internet ein Flop war, sonst dürfte ich mich nun wie schon bei Titanic dafür rechtfertigen, dass ich nicht etwa heule, weil Jack untergegluggert ist, sondern neben ihm noch ca. 1500 andere Leute und dass das tatsächlich passiert ist, oder eben in diesem Fall, dass ich NICHT den aufgebauschten Kitsch-Pompeii Film meine (eine wie ich finde vielsagende Beschreibung des Films, der das Ansehen des Filmes spart: http://www.kritiken.de/filmkritik/pompeji-24441.html), sondern diese Doku: https://www.youtube.com/watch?v=7oZsHdhYIww

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