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2 Kommentare

22 Jump Street

DEINE MEINUNG?


2014

Genre: Action, Komödie, Krimi

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: Christopher Miller, Phil Lord

Cast: Channing Tatum, Jonah Hill, Peter Stormare, Ice Cube, Nick Offerman, Caroline Aaron, Joe Chrest, Eddie J. Fernandez, Jillian Bell, Craig Roberts, Wyatt Russell, Jimmy Tatro, Marc Evan Jackson, The Lucas Brothers

Kurzbeschreibung: Nachdem sie es (zum zweiten Mal) durch die High School geschafft haben, stehen den beiden Polizisten Schmidt (JONAH HILL) und Jenko (CHANNING TATUM) erneut große Veränderungen bevor: denn nun müssen sie undercover im örtlichen College ermitteln! Doch als Jenko im Football Team auf eine verwandte Seele trifft und Schmidt der Künstlerszene auf dem Campus beitritt, beginnen die beiden, ihre Partnerschaft in Frage zu stellen. Sie müssen jetzt nicht mehr nur einfach den Fall lösen, sie müssen herausfinden, ob sie in der Lage sind, eine reife Freundschaft wie Erwachsene zu führen. Falls diese beiden, etwas zu groß gewordenen Jugendlichen es schaffen, von Freshmen zu richtigen Männern zu werden, könnte sich das College am Ende als das beste herausstellen, das ihnen je passiert ist.


Filmkommentare (2)


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eichi
20.04.15 - 09:11
Überraschend fand ich den ersten Teil (Kritik) dieser Reihe wirklich unterhaltsam und witzig, also optimal für eine Komödie. Umso toller fand ich es dann, dass auch der zweite Film durchaus tolle Kritiken an Land ziehen konnte. Leider kann ich diese Meinungen allerdings nicht teilen.

Ja, auch dieser Film hat seine Phasen und Momente, die witzig sind und ja, der Film ist sicher in die Kategorie "bessere Komödie" einzuordnen. Aber im Vergleich zum ersten Teil hinkt die Fortsetzung dann doch stark hinterher. Es gibt kaum Neues und die Gags zünden auch nicht mehr so, wie es im ersten Film der Fall war. Auch wenn im Abspann auf noch zahlreiche weitere Fortsetzungen (ironisch) hingewiesen wird, ... ich brauch jetzt keinen 23 Jump Street mehr (kommen wird er aber trotzdem).

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MarcosFilmblog
05.08.14 - 23:25
Die beiden Chaoten Schmidt (Jonah Hill) und Jelko (Channing Tatum) haben mit ihrem erfolgreichen Einsatz in der High-School gewaltig an Prestige im Berufsstand der Ordnungshüter gewonnen. Mit schwerem Geschütz dürfen sie jetzt Jagd auf mexikanische Drogenkartelle machen! Als ein Einsatz aber mächtig in die Hose geht, sieht sich ihr Chef gezwungen, sie zu ihren Wurzeln zurückzuschicken, wo sie auf exakt gleiche Art und Weise in die Erfolgsspur zurückkehren sollen. Die Versetzung erfolgt in die Jump Street, bloß ist ihr Hauptquartier nun auf der anderen Straßenseite und ein vietnamisischer Jesus ist nun der Schutzpatron der “22 Jump Street”. Captain Dickson (Ice Cube) konnte bei der Einrichtung auch auf großzügige Subventionen zurückgreifen, sodass nicht nur die Nummer des Gebäudes einen höheren Stellenwert besitzt. Ihr Auftrag führt das ungleich gleiche Duo diesmal auf das College. In der Bildungsstätte der geistigen Elite hat nämlich die Droge “WHYPHY” viele kaufbereite Abnehmer gefunden. Die Mission ist aber nicht die einzige Sache, die es erfolgreich zu bestehen gibt, denn auch die Freundschaft von Schmidt und Zelko wird durch den Quarterback Zook (Wyatt Russell), der für Jelko eine Art Seelenverwandter ist, auf eine harte Probe gestellt…

Vor zwei Jahren brachte “21 Jump Street” die Zwerchfelle zahlreicher Kinobesucher zum beben. Bedeutend für den Erfolg war ganz entscheidend die tolle Chemie zwischen Jonah Hill und Channing Tatum, die mit ihren Charakteren wohl jetzt endgültig Kultstatus erreicht haben. Auch im Sequel funktioniert diese Kombination großartig und das Regieduo, das aus Phil Lord und Christopher Miller besteht, hat auch in anderen Bereichen der Komödie auf das Konzept der Konstanz gesetzt. Wir haben so ziemlich den gleichen Auftrag, die gleichen Ermittlungsstrategien, die typischen Eskapaden des heutigen Partyvolks und den unfreiwilligen Konsum eines berauschenden Stoffes, dessen Trip diesmal förmlich nach Green-Screen der billigsten Sorte schreit. Das ist unkonventionell, verleiht der Sequenz aber auch einen gewissen Charme. Zusammengefasst haben die Macher also die nahezu identische Story als Grundgerüst genutzt und das ganze zusätzlich mit einigen lustigen Einfällen erweitert, sodass ein fast durchgehend unterhaltsames Gesamtprodukt herausgekommen ist. Besonders Ice Cube dreht als cholerischer Boss des Jump-Street-Dezernats richtig auf, was er mit nur einem Gesichtsausdruck, der mit Sicherheit jedes Herz eines Slapstickliebhabers im Sturm erobern wird, erreicht. Die Tatsache , dass die Protagonisten doch eigentlich deutlich zu alt für ihre Rollen aussehen und jeden Augenblick auffliegen sollten, wird bis zum Exzess ausgereizt. Besserwisser sollen auch wirklich nicht alles vermiesen. Auch die altbekannte Konstellation der Bösewichter aus dem Vorgänger bekommt einen kurzen, aber großartigen Auftritt als Zellengenossen und in welche Richtung das nach dem Schuss, der von Schmidt bei der Festnahme abgefeuert wurde, geht, kann man zumindest erahnen. Der Humor kommt bis auf diese Zote beinahe komplett ohne den Einsatz vom Dreigestirn der Körperflüssigkeiten aus. was natürlich immer erfreulich ist, da diese Art der Komikerzeugung leider immer populärer geworden ist. Ebenfalls toll ist der Einfall ein Zwillingsduo, das als perfekte Einheit Schmidt und Jelko kontrastiert, einzubauen. Lediglich gegen Ende verlieren die Jungs aus der Jump Street ein wenig die Puste, was bei der runden Performance aber nicht großartig ins Gewicht fällt. Dafür wird man mit einem tollen Seitenhieb auf die franchisebelastete Filmindustrie, bei dem erfahrener Filmegucker mit Sicherheit die Inspiration der gezeigten Parodien erkennen sollten, entschädigt. Channing Tatum liefert übrigens einen sehr sehenswerten Lachanfall ab, den sich auch Skeptiker unbedingt mal auf einer großen Videoplattform anschauen sollten, denn so sympathisch wirkt ein Schauspieler in einem Film recht selten.

Fazit: “22 Jump Street” weiß genau, was getan werden muss, um Fans des Überraschungshits zu begeistern. Mit viel Selbstironie und fast ausschließlich hochklassigen minimalen Nuancen unterhält der Ausflug aufs College von Schmidt und Jelko großartig und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wird man in Zukunft noch mehr von den Undercoverermittlern zu sehen bekommen. Dieselbe Gangart wäre beim dritten Mal aber doch etwas zu einfach und mehr Neuerungen sollten dann auf alle Fälle vorhanden sein.

Bewertung: 7/10
Genre: Komödie
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 120 Minuten

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