2 Kommentare

House of Cards

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DEINE MEINUNG?


2013

Genre: TV-Produktion, Drama

Spieldauer: ~ 647 Minuten

Cast: Kate Mara, Kevin Spacey, Robin Wright, Michael Kelly, Mahershala Ali, Corey Stoll, Reg E. Cathey, Sandrine Holt, Constance Zimmer, Sakina Jaffrey, Kristen Connolly, Curtiss Cook, Larry Pine, Rachel Brosnahan, Ben Daniels, Sebastian Arcelus, Nathan Darrow, Michael Gill, Elizabeth Norment

Kurzbeschreibung: Der skrupellose und durchtriebene Kongressabgeordnete Francis Underwood und seine Frau Claire gehen über Leichen, um sich Macht zu verschaffen. Dieses bitterböse Politdrama beleuchtet die von Gier, Sex und Korruption geprägte Schattenwelt des modernen Washington D.C. Kate Mara und Corey Stoll sind weitere Hauptdarsteller in dieser Serie von David Fincher und Beau Willimon.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
25.10.16 - 10:37
House of Cards ist eine coole und auch sehr anspruchsvolle Serie. habe jetzt die erste Staffel mal mitgeschaut im Zuge der ORF Ausstrahlung und war angetan. Ich freue mich daher jetzt besonders auf House of the Card VIER welche auf Pro Sieben MAXX ab 31.10.2016 ausgestrahlt wird, da ist mein Liebling Neve Campbell auch mit dabei - dies wird sicher großartig für mich werden.

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Chev
30.03.15 - 20:14
Endlich mal eine anspruchsvolle Serie, die es über mehr als zwei Staffeln hinweg schafft. Sie kommt gänzlich ohne Action aus und der Humor ist eher verhalten vorhanden. Nicht sofort geht einem die Handlung auf, man muss sich zunächst daran gewöhnen um Ecken und Winkel herum zu denken. Großartig, wie es dabei gelingt die Spannung aufrecht zu erhalten und somit das Interesse des Zuschauers permanent zu befüttern.
Die Darsteller sind gut für die jeweiligen Rollen gewählt, wenn auch nicht perfekt. Man kennt sie nun nicht anders und hat sich bereits an diese gewöhnt, dennoch halte ich den Cast (bis auf Kevin Spacey - obwohl ...) für unter den Möglichkeiten auserkoren. Vermutlich eine Frage der finanziellen Mittel. Dennoch, man findet sich schnell in die einzelnen Charaktere ein und gewöhnt sich ihre jeweiligen Darsteller.
Die amerikanische Politik ist sicherlich kein leichtes Thema, daher wundert es mich auch ein Wenig, dass die eher leichtgläubigen ... oh pardon ... ich meine natürlich patriotischen Amerikaner dieser Serie solch ein Durchhaltevermögen schenken. Derzeit scheint Amerikakritisches und die Infragestellung der Politik immer mehr Beliebtheit zu erreichen. Na wenn der Weltpolizei da mal nicht etwas entgleist...?

Egal, diese Serie jedenfalls beweist einen ganz eigenen Stil, der Überzeugen kann. Der einst abgelehnte Congressman richtet den Blick nach vorn, rächt sich, anstatt sich larmoyant zurückzuziehen. Dabei spielt er mit seinen Kontrahenten und Opponenten als seien es nur Marionetten in einem übergeordnetem Spiel. Dabei ist die Story aber keineswegs langweilig, auch wenn sie ohne Action und Wortwitz auskommt. Vielmehr stringend.

Die US Serie "House of cards" knüpft dabei nicht etwa an Vorgänger wie " Breaking bad", "Homeland" oder "Mad Man" an. Es ist eher so, dass jede dieser Serien einen Schritt weitergegangen ist. Es wird härter, es wird intelligenter und es wird anspruchsvoller. Bei dieser Art von US-Serien handelt es sich um ein ganz neues Konzept. Das Verhalten der Zuschauer hat sich verändert. Früher konnte man Colt Seavers einmal die Woche, an ein und demselben Tag um ein und dieselbe Uhrzeit sehen. War die Folge gesendet, musste man sich 7 Tage gedulden. Dann aber wurden Serien in der Wiederholung ausgestrahlt. Nicht mehr wöchentlich, sondern täglich. Schnell merkten die Sender, dass auch hier Einschaltquoten zu erfüllen waren. Sogar mit der 4ten oder 5ten Wiederholung von ein und derselben Folge. So schien es fast, als liefen einige ComedySerien in einer Endlosschleife.

Die Produzenten haben darauf reagiert. Sie wissen, dass es noch mehr solcher verrückten Serienjunkies wie mich gibt, die an einem Tag nicht eine Folge schauen, sondern 3-4 Folgen. Oder - sogar eine ganze Staffel innerhalb von 24 Std. Daher wird "House of cards" in den USA auch nur noch als Stream ausgestrahlt. Ideal für Marathonsichtungen dieser fesselnden Serie.
Ganz ehrlich, hätte ich nach der ersten Folge einige Tage warten müssen, ich hätte die Serie nicht weiterschauen wollen. So jedoch hat es mich sofort gepackt. Man läuft nicht Gefahr etwas zu vergessen. Hatte man einen Gedankenfehler, so wird er mit der Sichtung der nächsten Folge schnell korrigiert. Ein klarer Vorteil. Deshalb schaue ich Serien nur noch auf DVD/BD und in Staffeln. Der Genuss ist um einiges höher - und "House of cards" ist das ideale Beispiel dafür. Mitdenken, sich wohlfühlen, sich berieseln lassen und das über mehrere Stunden hinweg. Spitze.

Eine geniale und herausfordernde Serie.

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