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1 Kritik   15 Kommentare

Sieben

DEINE MEINUNG?


Seven deadly sins. Seven ways to die.Sieben

1995

Genre: Krimi, Drama, Mystery, Thriller

Spieldauer: ~ 127 Minuten

Regie: David Fincher

Cast: Morgan J. Freeman, Brad Pitt, Andrew Kevin Walker, Daniel Zacapa, Gwyneth Paltrow, John Cassini, Bob Mack, Peter Crombie, Reg E. Cathey, R. Lee Ermey, George Christy, Endre Hules, Hawthorne James, William Davidson, Bob Collins, Jimmy Dale Hartsell, Richard Roundtree, Charline Su, Dominique Jennings, Allan Kolman, Beverly Burke, Gene Borkan, Julie Araskog, Mario Di Donato, Alfonso Freeman, John C. McGinley, Harrison White, Bob Stephenson, Michael Reid MacKay, Kevin Spacey


Trailer:

Kurzbeschreibung: Bei der Jagd auf einen Ritualmörder werden zwei Detectives - Routinier Somerset (Morgan Freeman) und Hitzkopf Mill (Brad Pitt) - vor die härteste Zerreißprobe ihrer Laufbahn gestellt. Es scheint ihnen nicht nur der brutal-brillante Killer, der seine Opfer nach dem Prinzip der sieben Todsünden hinrichtet, stets einen Schritt voraus zu sein, sondern der Fall droht auch ihre Existenzen zu zerstören ...


Filmkommentare (15)


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filmexpertin
12.06.17 - 20:57
aus meiner bescheidenen sicht als filmexpertin ist das ein film, der perfekt als erklärung für sein genre dient... hat man sieben gesehen so weiß man, wie ein guter thriller sein muss. auch wenn man die 7 todsünden schon bei anderen filmprojekten eingesetzt hat, kann kaum eines der anderen projekte dem hier gesehenen das wasser reichen. dazu kommt mit pitt und freeman ein cop-duo daher, dass einfach "perfekt" zueinander passt. abgerundet wird das ganze mit einem - wie hier schon oft erwähnt - filmende, dass wirklich einen würdigen schluss zu diesem gelungenen thriller bietet. toller streifen, echt!!

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Kein Userbild
09.06.17 - 19:19
Ein Film den ich immer wieder sehen kann obwohl er ja schon zu den Älteren gehört. Echt gut gemacht finde ich,

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wrachris
18.01.17 - 07:34
Nach 3 Jahren wieder mal ein Kommentar von einem Neuling hier.

Wahrlich sehe auch ich den Film 7 im Genre der Thriller als einen der Besten. Story, Schauspieler setzen die durchaus fesselnde Handlung in einer düsteren Stimmung super um. Weiters sind auch sehr gute und tiefsinnige Dialoge zwischen den beiden Detectives enthalten was im Bereich der Thriller meistens zu kurz kommt.

Am Ende gewinnt das Böse, das kann man einfach so stehen lassen- moralisch jedoch etwas fragwürdig. Ich mache hier gerne einen Unterschied von Mainstream Filmen (wie dieser hier) oder von speziellen kontroversen (Arthouse) Kinofilmen. Meiner Meinung nach sollte bei den Filmen die Jedermann sich ansieht die Message klar definiert sein. Verbrechen zieht Strafe nach sich. Ganz egal in welcher Gefühlslage bzw. in welchem Ausnahmezustand sich der "Verbrecher/ Täter" befindet. Siehe zB auch Die Jury .
Das macht solche Filme meiner Meinung nach für die Masse etwas gefährlich!

Jedoch wir sind hier in Hollywood und wenn man Sieben als Unterhaltung ansieht, muss ich ehrlich gestehen dass mir im Thrillerbereich (mit Horrorelementen) kaum ein Film einfällt, der mit dieser Geschwindigkeit, Spannung und brutaler Wucht mithalten kann. Und am meisten gefiel mir dass man, wie am Schluß gezeigt, ohne Blut und ohne Details eine der tragischsten Auflösungen der Filmgeschichte darstellen kann.

Daumen hoch, und so wie es aussieht werde ich mir den Film wieder mal an einem gemütlichen Abend gönnen...

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8martin
15.04.14 - 11:41
Fast der ganze Film beschreibt polizeiliche Ermittlungen. Morgan Freeman und Brad Pitt, ein erfahrener Kollege und ein junger Heißsporn tasten sich langsam an den Täter heran. Das wird zwar recht spannend erzählt, aber als der Massenmörder Kevin Spacey am Ende sich in die Hände der Polizei begibt, ist man schon etwas überrascht. Das stört nicht weiter, weil ein Schluss der besonderen Art bevorsteht. Und darauf läuft der ganze Film hinaus. Brad Pitts Ehefrau Gwyneth Paltrow war schon zuvor bei einem gemeinsamen locker entspannten Abendessen eingeführt worden. Ihre Schwangerschaft bringt zusätzliche Brisanz und ihr Ende ist so genial gestaltet, dass man alles versteht, obwohl man nichts Genaues sieht. So wird das Grauenhafte ihres Leidens in den Kopf der Zuschauer verbannt. Dort kann es sich jeder je nach Fantasie ausmalen auf der nach oben offenen Gefühlsskala. Ihr Auftritt war hübsch und sympathisch. Drum trifft ihr unsichtbares Ende doppelt hart. Und weil man ja nichts gesehen hat, entsteht eine sonderbare Langzeitwirkung. Bilder verschwinden, Vorstellungen bleiben. Das ist ungewöhnlich, psychologisch raffiniert gemacht.

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Spoon
14.09.11 - 00:03
Mit einer der besten Filme dieses Genres. Sehr gute Story und 120 Minuten Spannung pur. Wer diesen Film noch nicht kennt, der sollte sich den unbedingt mal anschauen!

Zusammenfassend: Wer Thriller mag, wird Sieben lieben

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Tisi94
13.05.10 - 21:03
Die Story ist echt super und mit der Besetzung wurde echt nichts falsch gemacht.

Tja mehr muss ich eigendlich auch gar nicht sagen.

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kurenschaub
26.01.10 - 13:46
Vorerst einmal, man muß nicht Brad Pitt Totalfan sein, um diesen Film zu lieben.
Die Tatsache ist, man kommt nicht an ihm vorbei.
Die unheimliche Knisterästhetik von " Sieben " zeigt sich bereits im Vorspann.
Minimalistischer Strichelstil, verstörende und extrem flink gecuttete Bildfolgen, dazu die phonosterilen Musiksamples der Nain Inch Nails -prickelnd groovy!
Maßlosigkeit, Geiz, Faulheit, Begierde, Hochmut, Neid und Wut, das sind die SIEBEN Todsünden, nach denen sich ein erdrückend präziser Mörder, der in Serie gegangen ist, seine begehrten und erwünschten Opfer aussucht. Diese schickt er dann in atemstockender Abscheulichkeit ins Totenreich. -
Der alte Proficop Detektiv Somerset (Freeman) und sein jähzorniger Jungpartner (Pitt)
nehmen durch die Büchereikarte des perversen Psychokranken (mit einem Fable für de Sade, Shakespeare und Dante) schon bald die richtige Spur auf.
Erstaunlich wie das beeindruckende Schockerlebnis "das Schweigen der Lämmer", geht die Hatz auf den abartigen Geistesgestörten in die letzte Runde.
Bis zum alles entscheidenden Moment.
Danach ist Kopfschütteln angesagt! PERFEKT!

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GASTBEITRAG
30.05.09 - 14:30
Der Film istd er beste den ich je gesehen habe einfach super und das Ende ist wie die user zuvor schon gesagt haben nichts für empfindliche Mägen. Einfach ein genialer film

EIN MEISTERWERK

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Filmosoph
12.02.09 - 15:52
Ich möchte die Betrachtung des Films thematisch zweiteilen. Als erstes werde ich auf die Inszenierung eingehen, welche – vorweg – meisterhaft ist. Zweitens möchte ich die »Message« betrachten, welche ich gelinde gesagt sehr »zweifelhaft« finde.
(1) Die Beleuchtung ist meisterhaft, sie erinnert ein wenig an »Citizen Kane«, der Film, der bis heute noch Maßstäbe setzt. Und dieses Niveau wird durchgehend durch den ganzen Film gehalten (Bibliothek, v. a. die dunklen Szenen mit den Taschenlampen) und machen sicher einen großen Teil der ohne Zweifel sehr düster-spannenden Atmosphäre aus. Gleich zu Beginn wird auch die Charakterzeichnung schon klar, welche bis zum Schluss durchgehalten wird und sogar noch verstärkt wird. Man denke an die Autofahrt gegen Ende, wie Pitt fast hyperaktiv spielt und Freeman stoisch und überlegt die Argumente prüft. Und man glaubt ihm, dass er sich vieles dazu denkt, aber wenig sagt. Eine sehr gute Charakterzeichnung, der Kontrast gefällt mir. Die Spannung steigt von Minute zu Minute, perfekt untermalt von Shores Score – da der Film im Prinzip wie ein Düsterer Krimi angelegt ist (und nicht wie ein Thriller meines Erachtens) gerät er auch nicht in Versuchung, die Musik zu hektisch werden zu lassen, was diesen Film wohl zerstören würde. Gerade die gewisse Langsamkeit und plötzlichen Wendungen machen einen den Reiz des Film aus; man denke etwa an die Szene in der Bibliothek, die Kamera fährt ruhig auf Schiene daneben her, während Freeman durch die Gänge geht. Solche Szenen nenne ich Filmästhetik und nicht bloß Film»szene«. Die dunkle Grundstimmung wird auch vom Filmwetter bestimmt. Denn oft regnet es, die Szenen sind in der Nacht, die Sonne scheint nie. Als dann die zwei Detectives in zum Tatort kommen, wird nicht mehr viel abgedunkelt. Aber das fällt unter Beleuchtung. Und diese macht diese Stadt wirklich zu einer sehr unlebenswerten.
(2) Keine Frage, die Inszenierung und das Setting sind ausgezeichnet. Auch die Story weiß immer wieder mit (unerwarteten) Wendungen zu überraschen. Während der Film also spannend ist, sollte man aus einem anderen Blickwinkel auch die Message untersuchen. Pitt und Freeman sprechen »zwischen den Szenen« über ihr Leben und über ihre Philosophie. Während Pitt eher der Optimist ist, ist Freeman ziemlich desillusioniert, was bei solch einem Job auch nicht verwunderlich ist. Jedenfalls sind diese Dialoge tiefsinniger als in so manch anderem Film, das möchte ich aus so stehen lassen. Das soll uns aber nicht dazu verleiten, auch die gesamte Message des Films zu akzeptieren: Ich meine vorrangig das Gespräch von Spacey und Pitt, sowie die anschließenden, Grauen erregenden Szenen. Hier wurde dem Drehbuchautor völlige Freiheit gegeben, er sollte ein absolutes Monster erschaffen, was er auch getan hat. Und Pitt wird in den Boden geredet, er erscheint Doe mit jedem Wort unterlegen. Die Frage ist, ob man derart destruktive, lebensverneinende Sätze einfach so stehen lassen soll? Während Freeman sicherlich der richtige Gegenpol gewesen wäre, wurde er zum Schweigen verdammt. Natürlich – man kann vom Zuseher selbst verlangen nachzudenken, was ja absolut notwendig ist. Aber die Denkanregung hätte sicher auch funktioniert, hätte man wenigstens eine vernünftige Gegenstimme zu Doe gehört. Auch nach der »Paket-Szene« bleibt den Akteuren nichts als Fassungslosigkeit; dass auch Doe letztlich »gewinnt« ist von Fincher gewollt, konsequent. Aber zu verurteilen, denn: Spacey spricht bei seiner Autofahrt von seiner eigenen »Legende«, welche sich dann wohl tatsächlich zu erfüllen scheint. Er spricht sogar von Nachahmungstätern. Und all das bleibt unkommentiert stehen.
Was will uns der Regisseur damit sagen? Dass sein Protagonist tatsächlich ein »Genie« ist? Das glaube ich allerdings nicht. Er will wohl primär unterhalten, was ihm mit diesem spannungsgeladenen Film sicherlich gelungen ist. Die Frage ist eben, ob ein derart destruktives Menschenbild gezeichnet werden musste (und ich meine die Schlussszenen), oder ob er den Spannungsaufbau auch so geschafft hätte. Ich glaube schon. Sucht man in diesem Film andererseits nach wahrlich guter Religionskritik, so wird man enttäuscht. Denn Fincher nimmt sich bei diesem Krimi nicht die Zeit (was auch schwer wäre), eine differenzierte Haltung zu den »Sünden« zu zeichnen. Kann man somit von einer Pauschalverurteilung sprechen? Nehme ich die Schlussszenen zum Maßstab, so bin ich geneigt, dies tatsächlich zu folgern.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass »Genre-Liebhaber« sich diesen Film ohne wenn und aber ansehen sollten. Man bekommt einen wuchtigen, atmosphärischen Krimi, der inszenatorisch sicher mit den Großen des Genres mithalten kann. Frägt man jedoch tiefer, sucht gar nach einer Message im Film, so wird man wohl enttäuscht; denn gerade weil der Film religiös, symbolisch und mystisch daher kommt, müsste zumindest eine »Richtung« vorgegeben werden, in die die Message zielen soll. Stattdessen entscheidet sich Fincher für den seiner Meinung nach konsequenten Weg und unterlässt eine Verteidigungsstimme. So sind die letzten Worte im Film ideologisch verbrämt und meines Erachtens sehr destruktiv. Somit hat man eine Chance verpasst, bei all dieser gezeigten Dunkelheit ein kleines Licht anzuzünden, was mich traurig stimmt.

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AmanRu
25.01.09 - 19:42
Sieben

Schaut man sich das atemberaubende Arsenal an Filmen an, denen David Fincher als Regisseur leben eingehaucht hat, so entdeckt man Meisterwerke, die mit guter Besetzung und einer lyrischen Hingebungsgabe umgesetzt wurden. Meine absoluten Favoriten sind hierbei The Game mit Michael Douglas, Fight Club und eben auch der hier beschriebene Film Sieben. Alle Filme beinhalten eine grandiose Story und viele poetische Aspekte, die meist von Hintergrundstimmen ausgesprochen werden. Ernest Hemingway sagte einmal, die Welt ist wunderschön und Wert das man um sie kämpft. Dem letzten stimme ich zu. Hier wird offensichtlich klar, das es sich bei David Fincher um keinen stupiden Regisseuren handelt, er lebt seine Filme und verfügt über gutes Basiswissen um die Filme an den Mann zu bringen. Was ich im Endeffekt damit sagen möchte ist, dass ohne Fincher dieser Film mit hoher Wahrscheinlichkeit, nicht diesen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte.

Detective Mills soll Detective Somerset in genau einer Woche ablösen und wird langsam aber sicher in die kommenden Aufgaben eingeweist. Gerade zu dieser Zeit beginnt eine Mordserie die sich an den Sieben Todsünden orientiert. Die Opfer werden auf grausame Art und Weise ermordet. Um diesen durchaus intelligenten Täter zu schnappen, müssen beide an einem Strang ziehen und sich der Materie bewusst werden. Die Lage spitzt sich zu, als der Täter offenbar seinen Plan ändern muss, weil die beiden Detectives ihm zu nah auf den Versen sind.

Zu der Besetzung möchte ich nur sagen, das sie einfach fantastisch ist. Klar, das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den beiden Protagonisten Brad Pitt und Morgan Freeman. Wenn diese beiden Schauspieler keine grandiose Laufbahn hinter sich haben, wer dann? Brad Pitt scheint mit seiner aktuellen Rolle in ...Benjamin Button auch eine akzeptable Show abgeliefert zu haben. Sie sind mir beide sympathisch und auch dies ist wichtige für eine Bindung zu den Darstellern. Übrigens sehr nett fand ich die kurzweiligen Auftritte von John C. McGinley, da ich mich selbst zu einem absoluten Scrubs Fan zähle. Natürlich war er auch in Platoon mehr als gut, doch spielt er hier wenn es hochkommt 15 Sekunden eine interessante Rolle.

Die Idee zum Film ist ebenso grandios wie das Werk selbst, die Sieben Todsünden. Wer hätte gedacht, das Kevin Spacey einen solchen vom Glauben besessenen oder eher verrückten spielt. In Die üblichen Verdächtigen war ebenfalls sein großer Auftritt zum Schluss. Ich liebe diesen Darsteller, zumindest seine Leistungen. American Beauty, wer kennt ihn nicht? Wer liebt ihn nicht? Das Ende in Sieben ist mehr als gelungen, kenne kaum einen Film der sich daran messen sollte.

4 - Sehenswert
( Sehenswert, weil oft langatmige Pausen dazwischen sind )

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Anthesis
23.01.09 - 23:47
Ja ein Meisterwerk dieser Film ist der an Nummer 1 für mich gesetzte Topthriller selten war ein Film so gut in Punkto Serienmorde in szene gesetzt selbst den bis dato für mich hervorragenden das schweigen der lämmer konnte dieser Film toppen wenn man die zeitlichen umstände betrachtet gab es viele ekel und schockszenen die diesen film eben so hervor heben ebenso spielen Brad Pitt und Morgan freeman ihre rollen grandios für mich hätte morgan Freeman damals schon den Oscar verdient ^^ die musikalische Untermahlung passt wie die faust aufs Auge. kurz gesagt dies ist ein Must have Titel für jeden der auf gute Filme Wert legt lediglich für die zartbeseitäten sei gesagt finger weg der Film hat einer FSK 16 einige ganz schön makabre Szenen

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Jason
23.01.09 - 22:27
Zugegeben: Filme über Serienkiller gibt es einige. Doch nur wenige von ihnen schaffen es, über ihre gesamte Spielzeit eine packende Atmosphäre aufzubauen und sie zu halten, indes die Geschichte glaubwürdig zu interpretieren und den Zuschauer - in diesem Fall den bescheidenen Jason - immer wieder zu überraschen. Während sich sonst bei derartigen Storylines schnell eine Art Routine einstellt und man instinktiv weiß, wie der Täter als nächstes handelt und ihn obendrein vermutlich im "Bekanntenkreis" der Hauptdarsteller sucht, so kommt man bei "Sieben" mit eben dieser Vorgehensweise nicht weit. "Nichts ist so, wie es scheint" ist ein Spruch, der auf diesen Film zutrifft. Alles ist anders. die Vorhersehbarkeit ist stark begrenzt wenn nicht sogar gar nicht vorhanden. Auch die beiden Ermittler sind klassische Gegensetze, wachsen jedoch mit dem Fortschritt des Filmes sowohl als Individueen als auch als Kollektiv, um am Ende des fabelhaften Werkes genauso verblüfft zu sein wie man selbst.

Grandioser Film, grandiose Umsetzung!

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Flykilla
23.01.09 - 21:43
Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich diesen Film gesehen habe, doch hat er sich in mein Gehirn gebrannt, wie es nur wenige Filme schaffen. Für mich einer der besten Filme des Genres (neben dem Schweigen der Lämmer z.B.)
Düster, dreckig, brutal und niederschmetternd, diese 4 Worte würde ich sagen beschreiben Sieben ganz gut. Zu den schauspielerischen Leistungen ist nicht viel mehr zu sagen, wie Eichi schon gesagt hat. Trotzalledem ist Kevin Spacey in den wenigen Szenen, in denen er zu sehen ist überragend. Auch Brad Pitt spielt seine Rolle wirklich verdammt glaubhaft (wurde auch echt langsam Zeit für die überfällige Oscarnominierung).
Sieben ist nervenzerfetzend spannend und vor allem das Ende hat es in sich. Ich war auch echt fertig danach und das ist nur bei ganz wenigen Filmen der Fall!

Die deutsche Version von Sieben heißt übrigens Antikörper, ist ähnlich gestrickt, kommt aber lange nicht an das amerikanische Original ran. Aber euch als Filmkenner muss ich das bestimmt nicht sagen

Mein Fazit: Der beste Film mit Brad Pitt (neben Fight Club), einer der besten Psychothriller, die es gibt und ein Film, der in keiner Sammlung fehlen darf (hab ihn leider auch NOCH nicht )

Ohne Sieben würden es Genreklassiker wie Saw 1 nicht geben...

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Samara
26.07.08 - 14:10
Kann Eichi nurzustimmen, der Film hat es wirklich in sich... besonders das Ende vom Film... !!! Ein Katz und Maus Spiel - Nix für Leute mit empfindlichen Mägen

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eichi
24.10.07 - 16:08
Sieben steigert sich von Minute zu Minute zu einem der besten Filme, die ich je gesehen habe. Zwei Detectives (Brad Pitt, Morgan Freeman) sind einem Serienmörder (Kevin Spacey) auf der Spur, der seine Opfer auf Grund der sieben Todsünden (Maßlosigkeit, Habsucht, Trägheit, Zorn, Hochmut, Wollust und Neid) auswählt und sie auf bestialische Art und Weise tötet. Der Thriller ist nicht nur wahnsinnig spannend, er ist durch seinen religiös motivierten Serienmörder auch sehr packend, ergreifend und mysteriös. Brad Pitt und Morgan Freeman ergänzen sich perfekt in diesem Streifen - aber Kevin Spacey als Serienmörder ist das Tüpfelchen auf dem i. Das Ende dieses Filmes ist das Beste, das ich bisher gesehen habe. Es fesselt einen vor dem Bildschirm und überträgt die Dramatik voll und ganz auf den Betrachter. Wer den Film noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern, man versäumt wirklich einen guten, strukturierten Thriller. Noch erwähnenswert wäre Gwyneth Paltrow, die die Frau von Brad Pitt spielt.

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