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2 Kommentare

Every Thing Will Be Fine

DEINE MEINUNG?


2015

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 118 Minuten

Regie: Wim Wenders

Cast: Rachel McAdams, James Franco, Peter Stormare, Charlotte Gainsbourg, Patrick Bauchau, Maria-Josee Croze, Jane Wheeler, Martin Sims, Peter Miller, Robert Naylor, Jessy Gagnon, Lilah Fitzgerald, Julia Sarah Stone, Jack Fulton, Philippe Vanasse-Paquet, Julien Boissaud, Rachelle Bergeron, Joseph Grass, Mélanie Vaugeois, Robbie Kuster, Claude Chamberlain, Patrick Watson, Gilbert Wahiakeron, Alex Martel, Annie Gadbois, Ligia Paquin, Mary Katherine Harvey, Renaud Labelle, Emilie Rabaroana, Céline Bonnier


Trailer:

Kurzbeschreibung: Nach einem Originaldrehbuch des Norwegers Bjørn Olaf Johannessen erzählt Wim Wenders in EVERY THING WILL BE FINE die Geschichte des Schriftstellers Tomas (James Franco). Ein Autounfall stellt sein Leben von heute auf morgen unter vollkommen neue Vorzeichen. Auch wenn er keine direkte Schuld an dem Unglück trägt, zerbricht die Beziehung zu seiner Freundin an diesem Ereignis. Tomas fällt in ein tiefes Loch. Er rettet sich in sein Schreiben und versucht, mit einer neuen Liebe eine eigene Familie aufzubauen. Der Film folgt Tomas


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
01.06.17 - 21:06
das beste am ganzen Drama ist für mich die Bebilderung, welche ganz hervorragend ist. Wim Wenders typisch ist - die Geschichte zieht sich ein wenig, aber sie besitzt tatsächlich Poesie, Gefühl und den gewissen Kunstanspruch. Leider ist James Franco nicht in all zu großer Form zu sehen und auch bei einer meiner liebsten Darstellerinnen Charlotte Gainsbourg weiß ich das sie es besser kann. Aber es ist ein doch trauriger Film, welcher nicht so leicht zu performen ist.
Die Story aber ist großartig und da wäre durchaus mehr möglich gewesen.

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8martin
23.09.15 - 10:17
Ob der Titel sich am Ende bewahrheiten wird oder ironisch gemeint ist, werden Optimisten und Pessimisten wohl unterschiedlich beantworten.
Die Beziehung zwischen dem Schriftsteller Thomas (James Franco) und Sarah (Rachel McAdams) zerbricht, weil sie unterschiedliche Lebensentwürfe haben. Das neue Verhältnis, das Thomas mit Ann (Marie-Josée Croze) eingeht, leidet unter den Folgen eines Unfalls: Thomas ist der kleine Sohn von Kate (Charlotte Gainsbourg) vors Auto gerutscht.
In intensiven Bildern mit vielen Details und überwiegend Großaufnahmen der Gesichter geleitet die Kamera den Zuschauer durch dieses komplexe Handlungsgeflecht. Leise, anrührend, bisweilen erstaunlich. Versöhnung ist nicht jedermanns Sache. Also nicht auch noch die andere Wange hinhalten!? Sarah hat unter der Trennung jahrelang gelitten.
Thomas erlöst quasi den Bruder des getöteten Jungen, der in ihm einen Ersatzvater sieht. Dessen Mutter Kate begeht mit ihm ein Abschiedsritual, eine Art ‘Feuerbestattung‘ und am Ende versöhnt er sich auch noch mit seinem dementen Vater (Patrick Bauchau).
All diese Dinge spielen sich in wechselnde Jahreszeiten im wunderschönen Kanada ab, bieten Raum für Reflexionen. Die vier Hauptdarsteller liefern eine großartige Leistung ab, in der jeder einzelne als Solist und im Duo seine knisternden Momente hat, wie sie nur Wim Wenders aus ihnen herauskitzeln kann.

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