Wir auf Filmempfehlung nutzen essenzielle Cookies und zwei 3rd Party Cookies. Hierzu gehören Google AdSense (Werbebanner) und Youtube-Videos (Trailer). Das war es dann auch schon wieder. Wenn das OK geht für dich, bitten wir um Dein Einverständnis:

ESSENZIELL
GOOGLE ADSENSE
Youtube



Weitere Informationen: DATENSCHUTZ  |  DISCLAIMER  |  IMPRESSUM
Unter dem Punkt Datenschutz können nachträglich Cookies auch wieder de-/aktiviert werden.
Mein Bruder Kain - KRITIKEN - FE-Filmdatenbank
 

Mein Bruder Kain

Amazon IMDb





Filmkommentare (2)


Beitrag schreiben


30.03.15 - 18:25
John Lithgow in der Hauptrolle ist genauso überragend wie Arbeit von Regisseur Brian De Palma und herausgekommen ist einer der anschaulichsten Filme über Schizophrenie (dissoziative Identitätsstörung). Es ist so anschaulich, weil die einzelnen Personen, die sich im Kopf von Carter Nix (Lithgow) ‘tummeln‘, mit einander reden. Lithgow in eine Dreifachrolle. Sein Vater war schon Psychiater, er wurde schon für Testzwecke missbraucht. John Lithgow ist einerseits charmant und freundlich, andererseits genial diabolisch, mal ein Kotzbrocken, dann wieder ein Weichei. Und De Palma erzählt das alles so unheimlich spannend unter Einsatz von Schockern und überraschenden Wendungen, dass einem beim Finale der Atem stockt. Die verschiedenen Rollen kann man in John Lithgows Gesicht deutlich ablesen: mal ist er Josh, dann wieder Margo oder Cain. Besonders packend die Leidtragenden seiner Familie: Tochter Amy (Amanda Pombo) und Ehefrau Jenny (Lolita Davidovich).
Das Gespräch unter Hypnose mit freigesetzten Aggressionen (Nix reagiert wie seinerzeit Zinedine Zidane) dreht nochmals an der Spannungsschraube. Verzögerungen im Handlungsablauf dienen ebenso der Steigerung. Der Plot scheint wissenschaftlich fundiert und konsequent umgesetzt. Dabei tastet die Kamera z-B. in entscheidenden Augenblicken die verkleidete, halb verdeckte Person im Fahrstuhl suchend ab und kommt so zu nackten Füßen.
Und dann das nur kurz vorbereitete, offene Ende. Ja es ist halt eine Never-Ending-Story. Filmisch eine Perle.

Antwort abgeben

21.05.14 - 09:57
Ich habe schon von Brian De Palma großartige Filme erlebt, dies ist keiner davon.
Verwirrende Story im "Möchtegernegscheit Fahrwasser" gute Kamera und darstellerisch okay.
Aber hat mich eher gelangweilt als gefesselt.

Antwort abgeben