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Flucht vor dem Tode
82.0/100

1 Bewertung

Flucht vor dem Tode

FILM • 1952 • 1 Std. 24 Min.


Regie: Budd Boetticher

Darsteller/-innen: Beverly Tyler, John Hudson, James Best, John Davidson, John Hubbard, Frank Silvera, Eddie Dew, Leif Erickson, Audie Murphy, Roy Roberts, Noah Beery Jr., Stanley Blystone, Rand Brooks, Charles Delaney, David Wolfe, Tristram Coffin, Frank Ferguson, Yvette Duguay, Tim Graham, Hugh O'Brian, Wheaton Chambers, Carl Andre, Emile Avery, Joe Bailey, Eugene Baxter, John Bromfield, Martin Cichy, Richard Farmer, Clem Fuller, Richard Garland

Genre: Western



Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, gerät Bill Doolin (Audie Murphy) alias "The Cimarron Kid" unverschuldet in einen spektakulären Raubüberfall der Daltons. Statt auf dem Weg in ein geregeltes Leben, befindet er sich als vermeintlicher Mittäter bald schon gemeinsam mit den Outlaws auf der Flucht. Verbittert wird er tatsächlich zum Gangmitglied, das an etlichen Raubzügen teilnimmt, bevor er sich mit einer Rancherstochter für ein besseres Leben in Südamerika entscheidet. Aber da hat ihn die Vergangenheit längst eingeholt...


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kurenschaub

kurenschaub


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07.06.14 - 16:50
Anerkannter und gelobter Klassiker unter den Western, ziemlich perfekt von Budd Boetticher in Szene gesetzt.
Cimarron Kid saß drei Jahre im Häfen, weil seine Schweigepflicht der Dalton Bande gegenüber nicht zu brechen war, als er entlassen wurde, ging es wieder zurück in die Arme der Ganoven und deren allseits bekannten Geschäfte...
Dies ist der erste Western von Budd Boettcher und gleich ein verdammt guter!

"Geschichtliche Tatsachen interessieren mich nicht, wenn der Film nichts davon hat. Bei Cimarron Kid habe ich z.B. die ganze Attacke der James und Dalton Brüder umgeschrieben.
Es wäre völlig unmöglich gewesen, die Vorgänge so zu zeigen wie diese tatsächlich passiert sind.
Sieben alte Männer lebten noch, die den Überfall damals miterlebt hatten und diese erklärten mir, das meine Version historisch getreu ist. Sie müssen damals zu jung gewesen sein, oder sie haben die Köpfe zu tief in den Sand gesteckt, als die Ballerei losging. Die Stadtverwaltung hat mir eine Medaille verliehen, ob der werkgetreuen Verfilmung mit dieser riesengroßen Wahrheit, welche es nicht war.
Das Kino dient doch der reinen Unterhaltung, daher ist es sinnvoller, sich die Dinge ein wenig zurecht zu biegen und einfach einen guten Western zu machen, als sich skrupulös an die historischen Fakten zu klammern und einen langweiligen, farblosen Streifen zu machen - von denen gibt`s genug!"

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