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Jurassic World
70.7/100

15 Bewertungen

Jurassic World

FILM • 2015 • 2 Std. 0 Min.


Regie: Colin Trevorrow

Darsteller/-innen: Bryce Dallas Howard, Judy Greer, Eddie J. Fernandez, Brian Tee, Jake Johnson, Ty Simpkins, Chris Pratt, Irrfan Khan, Omar Sy, Andy Buckley, Katie McGrath, Nick Robinson, BD Wong, Lauren Lapkus, Vincent D'Onofrio

Genre: Abenteuer, Action, Sci-Fi, Thriller




Copyright: Universal Pictures

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seitdem die Ereignisse auf Isla Nubar aus dem Ruder liefen. Längst ist der Themenpark wieder eröffnet, größer und sicherer und mit mehr Dinos denn je, so wie es sich John Hammond ursprünglich vorgestellt hatte. Weil die Besucherzahlen deutlich nach unten gehen, arbeitet Claire Dearing an einer neuen Attraktion, um neues Interesse zu wecken: ein selbst geschaffener Dino-Hybrid, der sich jedoch als so gefährlich und unberechenbar erweist, dass selbst Velociraptoren vor ihm Reißaus nehmen.


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Butchess

Butchess


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01.08.16 - 12:05
Mir hat der Film nicht zugesagt. Ist sein Geld nicht wert. Ich bin enttäuscht.

Ja, es tauchen doch tatsächlich Dinosaurier in diesem Film auf. So im Hintergrund und ab und zu laufen welche durchs Bild. Am Ende sieht man dann noch welche in einer besseren Einstellung. Trotzdem hätte ich mir mehr Fokus darauf gewünscht.

Dann kommt dazu, dass alles sehr viel animiert ist. Es gibt, glaube ich, nur einer einzigen Szene in der man sich die Mühe gemacht, ein Modell eines Triceratops zu bauen und es in Nahaufnahme abzufilmen. Alles andere ist am Computer entstanden und wirkt viel zu künstlich. In meinen Augen sogar unglaubwürdig.

Die Charaktäre waren sehr flach. Ganz vorn dabei ist die rothaarige Tante Clair, die von einer Pfennigabsätze-tragenden Abteilungsleiterin zur dschungeldurchkämpfenden Lara Croft wird. Sie wirkt, als hätte man ihre Rolle einfach nur schnell in die Drehbücher geschrieben, damit man jemanden hat, den man hassen kann. Sie nervt. Punkt.
Vince D’Onofrio hatt da schon besser agiert, aber auch er war nicht ganz so überzeugend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Chris Pratt ist eben Chris Pratt. Als hätte er seinen Raumschiff gegen ein Motorrad getauscht und huscht jetzt im Dschungel umher, anstatt in der Galaxie zu kämpfen.

Die Story ist vorhersehbar. Wie soll es auch anders sein? Dinosaurier lassen sich nciht gern einsperren. Vor allem nicht die ganz großen mit den scharfen Zähnen.


Fazit: Facepalm.

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MarcosFilmblog

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21.06.15 - 18:19
Die Brüder Gray (Ty Simpkins) Zach (Nick Robinson) werden von Ihren Eltern auf einen Kurztrip zur in der Familienchronik bisher in den hinteren Kapiteln einzuordnenden Claire (Bryce Dallas Howard) geschickt. Die Tante der Reisenden ist mit einer der wichtigsten Aufgaben in der Welt amerikanischer Vergnügungsparks betraut. Der Workaholic, der sich nicht einmal an das Alter Ihrer Neffen erinnern kann, füllt eines der höchsten Ämter in “Jurassic World” aus, wo Besucher Dinosaurier, die dank komplizierten Experimenten mit in Bernstein konservierter DNA, erneut das Licht der Welt erblicken, hautnah erleben. Gerade für den jüngeren Spross Gray geht mit dem Urlaub ein Traum in Erfüllung! Die Beschäftigung mit den Urzeitechsen zählt zur Lieblingsbeschäftigung des aufgeweckten Jungen, während sein großer Bruder doch eher Augen für attraktive Besucherinnen des riesigen Resorts hat. Abseits des für Besucher zugänglichen Areals hat sich die Navy ein Interessengebiet gesichert. Unter der Führung des charismatischen Tiertrainers Owen (Chris Pratt) sollen Raptoren zu effizienten Werkzeugen des Militärs ausgebildet werden, jedoch hält dieser von den Plänen des Mäzens für eine solche Operation Hoskins (Vincent D’Onofrio) relativ wenig. Währenddessen laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für die Präsentation der neuesten Attraktion im unbestreitbar wildesten Reservoir des Globus´ auf Hochtouren. Zahlreiche Investoren forderten die spektakuläre Blutrünstigkeit eines würdigen Nachfolgers des Tyrannosaurus Rex und das hauseigene Team an Wissenschaftlern ist dieser Bitte mit höchster Sorgfalt nachgekommen. Die Bestie stellt sich jedoch wider Erwarten als durchaus intelligent heraus und gelangt aus Ihrem Gehege, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Töten scheint das Einzige zu sein, woran die neue Spezies interessiert zu sein scheint…

Nach Jahren der Abwesenheit darf sich Islar Nublar mit ihren prähistorischen Bewohnern zurück in das Gedächtnis des Kinopublikums bringen und stärker denn je ist der Kapitalismus als Stein des Anstoßes in den Fokus gerückt. Der Vergnügungspark, der im ersten Teil noch pure Zukunftsmusik war, ist in “Jurassic World” endlich Realität geworden. Die Zielgruppe im filmischen Universum folgt getreu dem Motto “schneller höher weiter”, weswegen es nicht verwundert, womit die Hauptfiguren im Verlauf des Aufenthalts im prähistorischen Wunderland, konfrontiert werden. Es gibt kein Limit, wenn es um finanzielle Interessen geht und mit den Konsequenzen seines Handels muss man rechnen. Die Präsenz des Militärs als agierende Partei liefert weitere Aktualität, aber in erster Linie ist “Jurassic World” ein Pool an Ideen, der versucht an Blockbuster, für die der ausführende Produzent Steven Spielberg, den Status eines Gütesiegels erlangt hat, mit gesunder Härte zu verbinden. Konkret bedeutet das neben rasanter Dinosaurier-Action eine Portion an Familienzusammenführung, die nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, auch dank des coolen Helden mit moralischen Grundsätzen, der von Chris Pratt stilvoll gemimt wird, selbstredend dem Idyll entgegensteuert. Das heiß erwartete Konstrukt des Themenparks weiß es geschickt die Unterschiede zwischen konsumorientierter Flächen zum Verkauf und tatsächlicher Präsentation freier Wildbahn gekonnt zu einem glaubhaften Gesamtpaket zu schnüren. Der Aufbau des Drehbuches ist dabei auf dem ersten Blick ungewöhnlich, da bis zum Ausbruch der Bedrohung einiges an Laufzeit vergeht und jeder Charakter in seiner Umwelt in eine zwar einfach aber zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbare Rolle etabliert wird und auf diesem Pfad zahlreiche Momente entstehen, die besonders Nostalgiker zufriedenstellen sollten. Wenn Gray sich voll freudiger Erwartung seinen Weg durch Massen an Besuchern zu einer Aussichtsplattform bahnt und sich langsam John Williams` eindringliche Komposition des charakteristischen Themas zur Filmreihe im Hintergrund aufbaut, werden mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche Beobachter das Gefühl von Gänsehaut verspüren. Mit dem Frieden ist es spätestens mit dem Ausbruch des Antagonisten endgültig vorbei! Mit welchem Härtegrad anschließend hier jongliert wird, kann sowohl positiv als auch negativ gesehen werden. Im Kontext der Umwelt in dem sich das Szenario abspielt und aufgrund des sorgfältigen Spannungsaufbaus wirkt die druckvollere Abrechnung konsequent, könnte jedoch die jüngeren Dinosaurier-Anhänger sehr verstört zurücklassen, aber sei es drum! Ein wenig erschreckend ist, inwiefern mit Nebenhandlungen umgegangen wird, die lediglich zu Bindegliedern bis zum nächsten Kapitel mit Anwesenheit der ehemals riesigsten Erdbewohnern verkommen. Zach starrt oftmals weibliche Altersgenossen an, stagniert jedoch und der Konflikt mit der von Claire beauftragten Aufpasserin wird mit der Brechstange, die im Härtegrad wohl einem Diamanten in Nichts nachsteht, entladen. Ebenfalls brachial ist das Sounddesign, unter dessen Einsatz sich die namenlose Spitze der Nahrungskette auf den Weg in bevölkerte Abschnitte der grünen Hölle macht. Das in zahlreichen Sequenzen eingesetzte Gebrüll schafft es sich nachhaltig in das Gedächtnis der Audienz einzuprägen, Parallelmontagen zwischen den Versuchen des Sicherheitsteams die Gefahr abzuwenden und dem Hauptquartier des sprichwörtlichen Gehirns von “Jurassic World”, erzeugen hektische Stimmung, die durch verwackelte Aufnahmen von mobilen Kameras der Kämpfenden, die Bilder in das Hauptquartier übertragen, zusätzlich verstärkt wird. Gerade diese Elemente erinnern an Produktionen aus dem Found-Footage-Horror-Bereich. Zum Stichwort Horror passt auch der Einsatz von mehreren Flugsauriern, die wie angriffslustige Vögel über die Anwesenden herfallen. Das Abenteuer nimmt zum Schluss ein Ende mit Knall, bei dem die Natur doch irgendwie ihre Vormachtstellung sichert. Gegen eine Wiedereröffnung in ein paar Jahren gibt es wenig einzuwenden.

Fazit: “Jurassic World” ist ein Spektakel, das in der heutigen Zeit immer noch funktioniert, weil die gewaltigen Hauptakteure nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben. Die Begegnung zwischen Mensch und Echse in einer liebevoll gestalteten Welt, hat immer noch Charme und bleibt ein Garant für kurzweilige Action, bei der unsere Helden makellos sind, Wissenschaft aus Reagenzgläsern besteht und die Bösewichte nur fies lächeln müssen, sodass wir ihren Gegenspielern die Daumen drücken. Uns geht es ehrlich gesagt genau wie den Besuchern von “Jurassic World”, die voller Staunen durch die Glasscheibe eine gigantische Kreatur in einem überdimensionalen Schwimmbecken beobachten… Die Leinwand ist die Glasscheibe, der Film ist das Gehege mit dem Dinosaurier und die Betrachter sind wir selbst!

Bewertung: 7/10
Genre: Action
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 125 Minuten
Marco Busselmaier

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