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Stanley und Iris
62.5/100

2 Bewertungen

Stanley und Iris

FILM • 1990 • 1 Std. 44 Min.


Regie: Martin Ritt

Darsteller/-innen: Robert De Niro, Loretta Devine, Karen Ludwig, Julie Garfield, Jamey Sheridan, Harley Cross, Swoosie Kurtz, Kathy Kinney, Martha Plimpton, Jane Fonda, Katherine Cortez, Zohra Lampert, Feodor Chaliapin Jr., Laurel Lyle, Mary Testa

Genre: Drama, Romanze



Mann und Frau. Schüler und Lehrer. Stanley und Iris. Stanley arbeitet als Hilfskoch und lebt zurückgezogen und isoliert mit seinem Handicap: er kann nicht lesen! Iris ist frisch verwitwete Fabrikarbeiterin, die im Schmerz über ihren Verlust jeden Gedanken an eine neue Liebe von sich weist. Aber ihre Freundschaft wächst stetig, während Iris Stanley das Lesen beibringt. Schließlich ist es Stanleys starker und aufrichtiger Charakter, der Iris' gebrochenes Herz heilt und ihr zu neuem Lebensmut verhilft. Stanley und Iris beginnen beide ein völlig neues Kapitel in ihrem Leben - gemeinsam.


Filmkommentare (1)


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8martin

8martin


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05.10.14 - 10:45
Es ist praktisch ein Zweipersonen-Stück. Wobei Robert de Niro etwas authentischer wirkt als Jane Fonda. Nichtsdestotrotz lohnt es sich den Film anzuschauen, obwohl der Inhalt nicht wahnsinnig aufregend oder neu ist: die Liebe macht einen liebenswerten Analphabeten zum Leser und damit erfolgreichen Geschäftsmann.
Bemerkenswert wie Martin Ritt (1990) das Gänseblümchen der nicht vorhandenen Lesekunst entblättert und in die Handlung mit einbaut: Kontoeröffnung, Straßenschilder lesen oder seinen Namen schreiben (‘So bin ich ein Nichts‘.). Die Liebesglut zwischen den beiden wird ungewöhnlich lange auf ganz kleiner Flamme gehalten, ohne dass die menschliche Nähe darunter leidet. Das Ende kennt man gleich nach dem Anfang. Aber wie dieser Schluss gemacht ist, geht doch stark in Richtung Schmonzette: kübelweise Erfolg und Reichtum zusammen mit dem Heiratsantrag… Na ja!? Bis kurz vorher war es noch eine warmherzig herbe Liebesgeschichte. Mit dem Ausgang schwebt man in einer Wolke von Puderzucker davon. Das will nicht so recht zum bisher Gesehenen passen. Es wird aber auch recht schnell ohne viel Engagement runtergespult. Nur die Schauspielkunst der beiden Hauptdarsteller hält einen am Bildschirm nicht der Plot. So bleibt der Film summa summarum nur gehobener Durchschnitt.

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