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Game 6
60.0/100

1 Bewertung

Game 6

FILM • 2005 • 1 Std. 27 Min.


Regie: Michael Hoffman

Darsteller/-innen: Nadia Dajani, Roger Rees, Tom Aldredge, Robert Downey Jr., Griffin Dunne, Harris Yulin, Shalom Harlow, Michael Keaton, Bebe Neuwirth, Ari Graynor, Lillias White, Amir Ali Said, Rock Kohli, John Tormey

Genre: Drama, Komödie, Sport



New York 1986: Im Leben von Bühnenautor Nicky Rogan (Michael Keaton) läuft momentan einiges schief: Von seiner Tochter erfährt er von den Scheidungsabsichten seiner Frau (Cathrine O’Hara); der Hauptdarsteller in seinem neuen Stück kann sich keine Texte mehr merken und dann ist da auch noch der von allen gefürchtete Kritiker Steven Schwimmer (Robert Downey Jr.), der die New Yorker Theaterszene in Angst und Schrecken versetzt. Dass die Premiere des neuen Stücks ausgerechnet auf den Abend des alles entscheidenden 6. Spiels der amerikanischen Baseball-Meisterschaft fällt, ist nur logisch. Red Sox-Fan Nicky weiß nicht, wovor er sich mehr fürchten soll: vor einer Niederlage seines Teams oder vor Schwimmers Theater-Kritik...


Filmkommentare (1)


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Kiddow

Kiddow


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17.10.10 - 23:26
Die Story ist sehr einfallsreich, denn hier geht es um die Verfolgung eines Kritikers, der sich durch seine Bewertungen nicht immer Freunde macht.
Steven Schwimmer (Robert Downey Jr.) ist ein egozentrischer erbarmungsloser Kritiker von Theaterstücken der sehr zurück gezogen lebt. Er wird gefürchtet von Nicky Rogan (Micheal Keaton) der gerade ein neues Stück veröffentlicht und neben bei auch noch ein großes Interesse an der Baseball Meisterschaft hat…wird sein neues Werk eine gute Kritik bekommen? Werden die Red Sox gewinnen? Als seine Tochter Nicky auch noch die Scheidungsabsichten von seiner Frau steckt und der Hauptdarsteller des Stückes ständig den Text vergisst sieht die Zukunft nicht so rosig aus, aber dann….
Der Film ist eine kleine Hommage an die Stadt New York, die immer wieder im Bild eingefangen wird. Viele Szenen spielen sich im Taxi ab und man sieht hier eine sehr Dialog lastige Komödie. Aber das passt zum Gesamtbild dieses stillen Filmes in dem die Leidenschaft zum Sport eine große Bedeutung erhält. Denn für Nicky stellt sich die Frage was schlimmer ist: Das sein Team verliert oder eine schlechte Kritik von Schwimmer?
Keaton und Downey Jr. hier zusammen zu sehen ist eine wahre Freude. Beide sind sehr gut in ihrer Rolle und bereiten dem Zuschauer eine Menge Spaß! Die Rolle des Kritikers der sehr einsam lebt und Angst vor der Öffentlichkeit hat ist einfach sehenswert!
Leider kommt der Film erst gegen Ende so richtig in Fahrt und gerade der Anfang verläuft sehr schleppend und zieht sich ein wenig dahin….schade, aber hier fehlt eindeutig die Dramaturgie in der Handlung der Geschichte, die sehr viel zu bieten hat.
„Das ist es vielleicht!“ Vielleicht aber eben auch noch nicht so ganz

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