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Ewige Jugend
81.3/100

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Ewige Jugend

FILM • 2015 • 1 Std. 58 Min.


Regie: Paolo Sorrentino

Darsteller/-innen: Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Alex MacQueen, Jane Fonda, Ed Stoppard, Veronika Dash, Tom Lipinski, Neve Gachev, Madalina Diana Ghenea, Poppy Corby-Tuech, Emilia Jones, Shina Shihoko Nagai, Chloe Pirrie, Robert Seethaler, Luna Zimic Mijovic, Alex Beckett, Nate Dern, Mark Gessner, Paloma Faith

Genre: Drama




Copyright: Wild Bunch Germany / Senator Entertainment

Die alten Freunde Fred (Michael Caine) und Mick (Harvey Keitel) teilen in den Bergen zwar ihr idyllisches Feriendomizil, ein elegantes Wellnesshotel mit fast schon magischer Ausstrahlung, haben aber was ihr Alterswerk betrifft komplett verschiedene Vorstellungen. Während der berühmte Komponist und Dirigent Fred sich dem süßen Nichtstun hingibt, treibt den geschäftigen Regisseur Mick sein neustes Filmprojekt um, das durch die Launen seiner Muse Brenda (Jane Fonda) zu platzen droht. Freds Erholung stört dagegen ein Abgesandter des Buckingham Palace: Die Queen höchstpersönlich möchte die „Simple Songs“ angeleitet durch ihren Schöpfer selbst hören – ein Angebot, das Fred rundheraus ablehnt, sehr zum Leidwesen seiner Tochter und Managerin Lena (Rachel Weisz). Lieber möchte der Komponist zusammen mit seinem Freund Mick und dem skurrilen Schauspieler Jimmy (Paul Dano) relaxen, über das Leben philosophieren und die Macken der anderen Gäste kommentieren.



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Filmkommentare (2)


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kurenschaub

kurenschaub


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20.11.19 - 16:19
schon der Poster rechts oben spricht Bände und diese flockig lockere Komödie ist ein toller Film. Nicht nur das Michael Caine und Harvey Keitel echt famos darin agieren, auch die Story dazu ist spitzenmäßig.
Da wird echt Selbsterlebtes wach, immer wieder mal zum bitterzarten Schmunzeln anregend, die gelieferten Szenen sind mitunter grandios und bestechen mit Witzen von Format. Schwermütig gleichzeitig und niveauvoll in jeder Minute.

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8martin

8martin


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27.01.19 - 11:25
Der Titel kommt denen entgegen, die dem heutigen Jugendwahn huldigen. Der Inhalt des Films kommt sehr philosophisch daher mit Ausflügen ins Surrealistische und landet am Ende mit einer einfachen Feststellung: Die ewige Jugend gibt es nur in der Erinnerung.
Aber bis es soweit ist, wird sehr komplex erzählt, was sich in einem Luxussanatorium in der Schweiz abspielt oder auch nicht abspielt.
Es wird nicht gradlinig erzählt, sondern der Handlungsverlauf ähnelt eher dem Flug einer Hummel, die zwar ein Ziel verfolgt aber immer wieder mal hier mal da Station macht. Mal eine Blume Vater-Tochter besucht (Michael Caine + Rachel Weisz) mal eine uralte Männerfreundschaft aufnimmt (Michael Caine + Harvey Keitel), dann wieder einen Konzertauftrag der Queen beantragt oder einfach eine Moorpackung mit Aussprache heimsucht. Dazwischen gibt es lange Gespräche über Film und Musik. Und ein ganz Superfetter soll Diego Maradonna sein. Und natürlich wird man optisch dem Titel gerecht, indem man Miss Universum vorführt (Madalina Diana Ghenea). Überraschenderweise ist sie nicht nur wunderschön…
Die beiden Protagonisten Caine und Keitel tragen den Film und nehmen ihm seine offenkundigen Längen. Da werden auch schon mal Altherren Probleme bezüglich der Prostata erörtert. Die beiden machen aus einem kurzen Dialog eine Fundgrube von Emotionen, bringen karge Satzfetzen zum Leuchten -‘Wie geht’s?‘ – ‘Es geht, aber ich weiß nicht wohin:‘ Ein Highlight ist der niederschmetternde Dialog zwischen Harvey und Jane Fonda. Daraus zieht er die Konsequenzen d.h. die persönliche Notbremse.
Nach all den wunderschönen Landschaftaufnahmen beschließt ein versöhnliches Konzert den Film und lässt den Zuschauer nachdenklich zurück.

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