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1 Kommentar

Miami Vice

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Drama, Thriller, Action, Krimi

Spieldauer: ~ 126 Minuten

Regie: Michael Mann

Cast: Colin Farrell, Jamie Foxx, Naomie Harris, Oleg Taktarov, Justin Theroux, Everlayn Borges, Tony Curran, Ana Cristina de Oliveira, Li Gong, Luis Tosar, Isaach De Bankole, Gilbert Quintana, Nick Simmons, Ilan Krigsfeld

Kurzbeschreibung: Die Sonne Floridas wirft dunkle Schatten: In der Unterwelt Miamis werden mit Drogen und Waffen tagtäglich Millionen von Dollar verdient. Um ein mächtiges Rauschgift-Kartell auffliegen zu lassen, schleusen sich die smarten Undercover-Cops Sonny Crocket (Colin Farrell) und Ricardo Tubbs (Jamie Foxx) mit schnellen Autos und modernsten Feuerwaffen als getarnte Drogenkuriere ein. Aber so richtig heiß wird es in Miami erst, als Sonny eine Affäre mit Isabella (Gong Li) beginnt, der Ehefrau des Drogen-Bosses. Doch auch die Verlockungen der Unterwelt gefährden die geheime Mission der beiden Cops - Crockett und Tubbs gehen so sehr in ihren Rollen auf, dass sie plötzlich nicht mehr sicher sind, auf welcher Seite des Gesetzes sie eigentlich stehen ... Dreckig, düster und ohne Kompromise - in diesem knallharten Actionthriller schickt Regisseur und Drehbuchautor Michael Mann Oscar-Gewinner Jamie Foxx (Ray, Jarhead) und Colin Farrell (S.W.A.T., The New World) in eine gnadenlose Welt voller Laster, Lust und Brutalität, deren gefährlichen Reizen sich niemand entziehen kann.


Filmkommentare (1)


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Filmfreak
30.03.09 - 16:13
Bei dieser Kinoadaption aus dem Jahre 2006 von Michael Mann handelt es sich eben um eine Neuverfilmung der bekannten TV-Serie aus den 80iger Jahren mit den damaligen Darstellern Don Johnson & Philip Michael Thomas.
Bei dem Cast entschied man sich für das Schauspielerduo Colin Farrell als Sonny Crockett und Jamie Foxx als Ricardo Tubbs,welche natürlich auch eine gewisse Ähnlichkeit mit den beiden Darstellern der Serie aufweisen.Die größte optische Veränderung dieses Kinofilmes liegt offensichtlich in der Kleidung dieser.Es wurden dabei auf die bekannten Stilelemente der Serie verzichtet und auf moderne Anzüge bzw.legere Hemden gesetzt.
Denkt man an die Serie Miami Vice was fällt einem dann ein?
Richtig - schnelle Autos,wilde Verfolgungsjagden,böse Buben,schöne Frauen,nette Locations,Drogengeschäfte,Schusswechsel und Schiessereien,coole Typen all die Dinge beinhaltet diese Kinoadaption auch,wobei mit der Auswahl der Frauen hätte ich mir persönlich schönere vorstellen können,nun gut.
Auch in diesem Film geht es dann wieder einmal um Drogengeschäfte,dafür lassen sich dann Sonny & Rico bei einem Drogenbaron einschleusen,für diesen sie sehr gefährliche Kurierfahrten für seine Drogengeschäfte übernehmen.In diesem Film wird wie schon in der Fernsehserie sehr schön gezeigt,den Charme den Sonny auf die Frauen hat bzw.hier auf eine ganz bestimmte.Die schauspielerische Leistung hat mir sehr gut gefallen von den beiden Hauptdarstellern,es hätte meiner Meinung nach ein wenig mehr Action geben können,aber dies ist immer relativ.
Nun möchte ich einmal zu dem aus meiner Sicht größten Kritikpunkt dieses Filmes kommen,wo er bei mir auch in der Bewertung um einen Punkt gefallen ist:
Es ist die Kameraführung was mich am meisten an diesem Film störte.Wie schon in seinem anderen Film Collateral verwendete Michael Mann eine freie Kameraführung aus der Hand und somit ist auch hier der Stil des Regisseurs dadurch primär gekennzeichnet und dieser besagte Stil zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film.Er verzichtete bewusst auf die sog.Steadicams,um durch ein wackeliges Bild eine möglichst große Nähe zur Geschichte und den Darstellern aufzubauen und eben dem Zuschauer besser die Möglichkeit zu geben sich in diverse Situationen besser reinversetzen zu können,egal ob es dabei um die Fahrten auf dem Speedboot ginge,oder die Fahrten mit dem Ferrari oder eben auch mit dem Flugzeug.Mich hingegen als Cineast störte das nach einer gewissen Zeit doch sehr und ich konnte mich mit diesem besagten Stil überhaupt nicht anfreunden.Es lässt sich natürlich darüber streiten,aber ich finde bei einem Thriller-/Actionfilm kann man gerne auf so eine Kameraführung verzichten,anders hingegen bei dem Kriegsfilmgenre wie ich meine.Pluspunkt bei diesem Stil gab es dann eben bei den Schiessereien in Bild (die da durch sehr realitätsnah rüberkamen Blutspritzer auf die Kamera usw.was eben der Regisseur dadurch erreichen wollte). und Ton,es wurde auch auf eine Verstärkung der Schusstöne verzichtet,dadurch konnte man sehr gut die verschiedenen Waffenarten heraushören,was mir bis dato in einem Film noch sie so rübergebracht wurde.
Desweiteren wurde bei dem Dreh dieses Filmes darauf geachtet an möglichst realitätsnahen Schauplätzen zu drehen.
Bitte nicht falsch verstehen,es ist kein schlechter Film,gewiss nicht,ich konnte mich leider nur nicht mit dem Stil der Kameraführung anfreunden und daher vergebe ich für diesen Film nur ein Durchschnitt,es mag etwas hart sein,aber es störte mich doch zunehmend je länger der Film dauerte.

In Amerika erschien dieser Film noch in einem DC bzw.einer Unrated-Fassung,dieser wird aber wohl seinen Weg nach Deutschland nicht mehr finden,bzw.bis jetzt ist über dieses mögliche Release nichts bekannt oder geplant.

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