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3 Kommentare

Rocky 2

DEINE MEINUNG?


1979

Genre: Sport, Drama

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: Sylvester Stallone

Cast: Sylvester Stallone, Talia Shire, Carl Weathers, Burt Young, Burgess Meredith, Paul McCrane, Frank Stallone, John Pleshette

Kurzbeschreibung: Obwohl Rocky seinen ersten großen Kampf gegen den Schwergewichts-Weltmeister Apollo Creed nach Punkten verloren hat, sehen ihn die meisten als den wahren Sieger. Und das hat nicht nur auf seine finanzielle Situation positive Auswirkungen, sondern auch auf das private Glück mit seiner Freundin Adrian. Doch Rocky, mit der neuen Situation überfordert, macht viele Fehler. Wieder der Armut nahe bleibt ihm nur eine Möglichkeit: die erneute Herausforderung von Apollo Creed annehmen und diesmal gewinnen. Doch die 15 Runden werden es in sich haben, und Rocky weiß das genau. Doch es geht um die Existenz von ihm und seiner Familie.


Filmkommentare (3)


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GASTBEITRAG
30.03.10 - 12:53
Steh auf du verdammter mistkerl denn mickey liebt dich..einer der besten filme die ich gesehen habe =)

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Filmfreak
14.09.09 - 14:52
Bei Teil II dürften die Sport- und Boxfreunde wieder ihre Freude daran haben, denn die Box- aber auch Lebensgeschichte wird konsequent fortgesetzt von Rocky Balboa. Im privaten heiratet er die schüchterne Adrian und beide werden Eltern.
Im sportlichen Bereich bekommt er eine zweite Chance gegen Apollo Creed um den Schwergewichtstitel zu boxen.
Filmosoph hat meiner Meinung vollkommen recht das die Momente in denen es sehr ruhig und bedächtig zu geht wohl die beeindruckendsten sind (von dem Endkampf einmal abgesehen), hierbei erinnere ich mich sehr gerne an die Krankenhausszene, in der Rocky dem Kampf gegen den Weltmeister Creed egal ist, da seine Frau im Koma liegt nach der Geburt ihres Sohnes und dieser dann auch beginnt zu weinen. Er verbringt Tag für Tag bei ihr, ob ihm da sein Trainer Mickey zur Seite steht oder Paulie ganz egal. Nur um einmal eine Szene zu erwähnen bei diesem Film, wobei dieser wesentliche mehr (ruhige) beinhaltet.
Was man als Filmfan an dieser Reihe auch sehr schön beobachten kann ist die Tatsache das sich Sylvester Stallone von Teil zu Teil immer mehr Muskeln aufbaute - es sein einmal dahingestellt ob er dafür nachgeholfen hatte in Form von diversen Aufbaupräparaten, oder eben die natürliche Art und Weise des Trainings vorzog.
Auch mir gefielen diverse Boxszenen wieder einmal sehr gut, welche Filmosoph ebenfalls in seiner Rezension erwähnt hatte.
So vermittelt die gezeigte Dramaturgie in dieser Fortsetzung positive Gefühlswerte bei dem Cineasten meiner Meinung nach.
Wem also Teil I schon sehr gut gefallen hat, dem wird Teil II ebenfalls gefallen, somit ist dieser Teil auf jeden Fall eine klare Sehempfehlung, wenn dieser und da schließe ich mich wieder einmal Filmosophs Meinung gerne an, nicht mehr ganz an den ersten Teil heran reicht, da dieser dann doch etwas hinter den Erwartungen von Teil I blieb.

Unvergessen ist auch hier wieder einmal die Filmmusik über die gesamte Spieldauer sowie die gezeigten einfachen Trainingseinheiten bei Rocky im Gegensatz betrachtet zu Apollo Creeds Trainingsvorbereitung.
Schade finde ich nur das die deutsche Tonspur keinen 5.1 Ton spendiert bekommen hatte wie bei Teil I, denn da würde dann das richtige Feeling während des Endkampfes beim Zuschauer ankommen.

Alles in allem eine sehenswerte Fortsetzung dieser Boxfilmreihe.

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Filmosoph
08.09.09 - 01:31
Rocky II

Der Name Rocky steht für Boxen. Aber eigentlich handelt dieser Film (wie der erste) vom Leben und den Entscheidungen darin. Immer diese Entscheidungen.
Der Film beginnt dort, wo der erste Film aufgehört hat, oder besser: Fünf Minuten wiederholt er die letzten Szenen des Films. Die wichtigste Szene ist hier der beidseitige Sager »Kein Rückkampf!« Die Einleitung wäre meiner Meinung nicht notwendig gewesen, denn man findet sich sehr schnell im neuen Film zurecht (selbst jene, die den ersten Teil nicht gesehen haben, können dies behaupten). Der Trubel nach dem Kampf steht am Beginn des zweiten Films. Apollo hat seine Meinung rasch geändert – es muss einem Rückkampf geben. In einer ruhigen Minute verrät er aber etwas wichtiges, als Rocky ihn frägt: »Hast du alles gezeigt Apollo?« »Ja.«
Rockys Verletzung am Auge lässt es nicht zu, ein weiteres Mal zu boxen, sagt zumindest sein Arzt. Der Trubel ist bald vorüber, Rocky genießt erstmal seinen neuen Luxus. Aber wie lange? Die alten Existenzängst vom »Niemand« scheinen wieder gar nicht so weit weg. Aber er ist sich nichts zu Schade – er packt selbst bei einem einfachen Job wieder an. Das sind genau die Eigenschaften, die diese Filmfigur so sympathisch machen. Er ist sicher nicht ordentlich gebildet oder klug, aber er hat das Herz am richtigen Fleck und wenn es sich lohnt, kämpft er dafür wie ein Stier. Da schluckt man selbst »Lebensweisheiten« wie »Hör du nicht auf eine Frau zu sein. Verlange nicht von mir, nicht mehr ein Mann (im Film = Boxer) zu sein.« Burt Youngs Figur Paulie wurde diesmal ziemlich abgeschwächt. Der Rüpel aus Teil 1 wurde ein recht umgänglicher Kerl, welcher nur in einer Szene kurz seine alten Eigenschaften aufblitzen lässt. Diese Tatsache hat sicher einen wichtigen Aspekt des ersten Films hier unberbetont, lenkt aber die Aufmerksamkeit fast ganz auf die Beziehung zu seiner Frau.
Gegensätze tun sich auf: Während Apollo (einmal mehr klasse: Carl Weathers) Frau und Kinder eher als Nebensächlichkeiten behandelt, käme das für Rocky niemals in Frage. Man weiß, er liebt sie, dennoch kommt er in schwierige Situationen, wo er sich zwischen dem einen oder anderen entscheiden muss. Witze der Art: »Weißt du auch, warum Kühe Glocken herum haben? Weil die Hörner keinen Ton von sich geben!« sind diesmal Mangelware. Auflockerung gibt es nur selten.
Interessant am zweiten Film ist vor allem die Entwicklung der Figur Balboa, wie die Beziehung zu seiner Frau. Über Micky bracht man kein Wort verlieren, der ist wieder einmal ziemlich genial.
Die beeindruckendsten Szenen sind dann doch jene, wo es eher ruhig zugeht. Hier zeigt der italienische Hengst sein warmes Inneres. Es zeigt sich auch in den Trainings, wo Apollo immer als genaues Gegenteil gezeichnet wird: Rocky nimmt sich einmal kurz Zeit, ein Kreuzzeichen zu machen, während Apollo die Sparringpartner nach der Reihe k. o. schlägt. Das Apollo als Feindbild aufgebaut wird, ist ihm selbst klar: »Mir egal, hauptsächlich ich stehe wieder mit ihm im Ring«.
So hat der Film doch einige überraschende Wendungen, an die man zu Anfangs vielleicht nicht denkt, obwohl man immer ahnen kann, wie der Film enden wird. (Dass Rocky wieder so schnell in Form kommt und einem Mann Paroli bietet, der die ganze Zeit zu trainieren scheint, ist etwas unrealistisch. Aber keine Frage, wenn ein Film gut gemacht ist, stören solche »Kleinigkeiten« auf keinen Fall.)
Rocky II ist eine gelungene Fortsetzung, da die Figuren konsequent weiter gezeichnet wurden. Das Erfolgsrezept von Teil I, die ungewöhnlichen Trainingsmethoden (etwa ein Huhn fangen) wurden beibehalten und stellen auch hier den Inbegriff der Willenskraft dar. Allerdings halte ich die Szene, wie Rocky laufend von hunderten Kindern begleitet wird, etwas übertrieben. Sie erinnert eher an Forrest Gump und bei Zemeckis war sie eine Persiflage. Der Stil von Rocky wurde also beibehalten, lediglich die Story wird weitergetrieben. Einige Boxszenen sind zudem außerordentlich gut gelungen.
Für mich ist Rocky II nicht mehr ganz das Highlight von Rocky, da ein gewisser »wow«-Effekt nicht mehr vorhanden ist. Jedoch hat der Film als Ganzes immer noch viele interessante Aspekte zu bieten, über die es sich lohnt nachzudenken. Zudem ist man doch ziemlich neugierig, wie die Geschichte des italienischen Hengsts weitergeht. Somit haben wir eine gute Fortsetzung vor uns, wenn auch keine perfekte – denn sie bringt im Prinzip nichts Neues. Sehenswert ist trifft das Gesamtempfinden ganz genau.

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