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Hacksaw Ridge - Die Entscheidung
81.1/100

12 Bewertungen

Hacksaw Ridge - Die Entscheidung

FILM • 2016 • 2 Std. 19 Min.


Regie: Mel Gibson

Darsteller/-innen: Vince Vaughn, Hugo Weaving, Teresa Palmer, Rachel Griffiths, Luke Pegler, Firass Dirani, Sam Worthington, Goran D. Kleut, Andrew Garfield, Luke Bracey, Simon Edds, Nico Cortez, Ben Mingay, Nathaniel Buzolic, Milo Gibson, Harry Greenwood, Michael Sheasby, Darcy Bryce, Richard Pyros, Jacob Warner, Roman Guerriero, James Lugton, Kasia Stelmach, Jarin Towney, Tim McGarry, Tyler Coppin, Laura Buckton, Thatcher McMaster, Charles Jacobs, Dennis Kreusler, Richard Platt, Anthony Rizzo

Genre: Biographie, Drama, Geschichte, Krieg




Copyright: Lionsgate (Photo Credit: Mark Rogers)

Zweiter Weltkrieg im Frühling 1945: Während des Kampfes um die japanische Insel Okinawa sticht ein einziger Mann aus der Masse der US-Soldaten heraus. Der Kriegsdienstverweigerer Desmond Doss (Andrew Garfield) riskiert alles und kämpft unbewaffnet bis zur völligen Erschöpfung für das Leben seiner verwundeten Kameraden. Was später als Heldentat belohnt werden soll, beschert Desmond Doss zunächst großes Misstrauen und Verachtung in den eigenen Reihen. Dennoch setzt er sich unerschrocken für seine Prinzipien ein und rettet in der entscheidenden Schlacht unzähligen Männern das Leben.



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Filmkommentare (3)


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8martin

8martin


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26.07.19 - 16:54
Mel Gibson hat das Leben des Desmond Doss (Andrew Garfield) verfilmt, der aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe verweigert hat. Das ist ein durchaus lobenswertes Unterfangen, weil solche Gesinnungen nicht allzu häufig vorkommen.
Desmond war Adventist und nahm es mit dem sechsten Gebot sehr genau. Er ließ sich zwar einziehen, will aber nur als Sanitäter zum Einsatz kommen und nicht kämpfen. Wir sehen die schwierigen Verhältnisse, in denen Desmond aufwuchs, aber auch seine erste große Liebe zu Dorothy (Teresa Palmer), seiner späteren Frau.
Beim Militär gab es die üblichen Schikanen, Gruppendresche, Putz und Küchendienst. Erst als Desmond an die Front im Pazifik kommt, wird er zum Helden, der reihenweise seine verwundeten Kameraden rettet. Und das ohne einen Schuss abgefeuert zu haben.
Dem Regisseur waren wohl das Kampfgetümmel und das Gemetzel sehr wichtig, weil es breiten Raum einnimmt. Fans von pyrotechnischem Geballere kommen voll auf ihre Kosten. Man kann beinahe nicht so schnell schauen wie da gemetzelt und gemeuchelt wird. Durch die gut geschnittenen Kampfszenen kommt sogar etwas Spannung auf, obwohl das Ende ja klar ist. Ein titelgebendes Felsplateau wird nach anfänglichen Verlusten unter tatkräftiger Unterstützung von Desmond Doss erobert. Gelegentlich gibt es dann noch Lebensweisheiten obendrein wie z.B. ‘Im Frieden begraben die Söhne die Väter. Im Krieg begraben die Väter die Söhne.‘
Klar, dass Desmond ein Held ist, ein amerikanischer Held: gelobt, ausgezeichnet, umjubelt. Ein Signal für die Welt: solche Helden gibt es halt nur in USA.
Der überbordende Heroismus gekoppelt mit Patriotismus ist für Europäer keine leicht verdauliche Kost.

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filmexpertin

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17.10.17 - 10:41
Ein Kriegsfilm, der nicht davor zurückschreckt, Bilder zu zeigen, wie sie im Krieg auch wirklich zu sehen sein werden. Hier "reicht es nicht", einen Einschuss darzustellen, hier wird richtig gezeigt, was Patronen und Granaten mit einem menschlichen Körper anrichten können. Etwas "störend" ist dann die eigentliche Hauptszene des Films, die man einfach zu unrealistisch findet, auch wenn es sich auf eine wahre Geschichte beruft. Was bleibt ist aber ein gut gemachter Kriegsfilm, der sicher zu den Besseren seines Fachs zählt.

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eichi

eichi


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29.09.17 - 10:21
Wie unser lieber Filmosoph hier im Forum schon so schön geschrieben hat, es wäre sicher besser gewesen, etwas weniger "gen Himmel" zu blicken (vor allem zum Ende hin wirkte es etwas aufgesetzt) ... aber sonst ist es eigentlich ein recht gut gemachter Film geworden. Einmal mehr bestätigt sich, dass ein Mel Gibson auf dem Regiestuhl durchaus abzuliefern weiß. Auch Ex-Spider-Man Andrew Garfield hat seine Rolle ordentlich angelegt. Etwas unpassend empfand ich Vince Vaughn, weil er mir "optisch" hier einfach nicht entsprach. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich ihn hauptsächlich aus Komödien kenne, aber ich konnte ihm seine Rolle einfach nicht glaubhaft abnehmen. Überzeugend war hingegen Hugo Weaving, der ein wirklich Lichtblick war. Die Story selbst ist natürlich sehr heroisch, was aber angesichts des wahren Hintergrunds der Geschichte wirklich schön zu sehen war. Man kann eigentlich gar nicht glauben, dass es nicht nur ein überzeichneter Heldenfilm ist, sondern es sich tatsächlich so ähnlich abgespielt haben soll. Ein (guter) Kriegsfilm, der auch nicht davor zurückschreckt, mal ein paar Körperteile zu zeigen, ganz wie man es von Mel Gibson eben gewohnt ist. Daumen nach oben! Hat mir gefallen.

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