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2 Kommentare

Sterben für Anfänger

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Komödie

Spieldauer: ~ 86 Minuten

Regie: Frank Oz

Cast: Matthew Macfadyen, Peter Dinklage, Alan Tudyk, Ewen Bremner, Rupert Graves, Andy Nyman, Peter Vaughan, Keeley Hawes, Kris Marshall, Jane Asher, Thomas Wheatley, Peter Egan, Kelly Eastwood, Angela Curran, Daisy Donovan, Jeremy Booth, Brendan O'Hea, Gareth Milne

Kurzbeschreibung: Es gibt gute und schlechte Tage. Heute ist die Beerdingung seines Vaters und für Daniel (Matthew Macfadyen) ist es ein außerordentlich schlechter Tag – besonders als er feststellen muss, dass der Leichnam im Sarg gar nicht sein Vater ist. Kaum ist dieser kleine "Fehltritt" behoben, machen sich die nächsten Probleme bemerkbar: Onkel Alfie (Peter Vaughan) wartet seit Stunden vor dem Altersheim auf seine Abholung. Daniels großkotziger und verschwenderischer Bruder Robert (Rupert Graves) weigert sich, die Hälfte der Beerdigungskosten zu übernehmen. Und Daniels Cousine Martha (Daisy Donovan) bringt ihren Verlobten Simon (Alan Tudyk) mit, der versehentlich eine bunte Mischung verschiedener Halluzinogene genommen hat und jetzt fest davon überzeugt ist, Stimmen aus dem Sarg zu hören. Als ob das noch nicht genug wäre, taucht plötzlich ein ebenso ungewöhnlicher wie unbekannter Gast (Peter Dinklage) auf, der einige pikante Geheimnisse über den Verstorbenen kennt und droht, diese publik zu machen ...


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
26.01.10 - 11:28
Also ist doch durchaus gelungen, was da Frank Oz auf die Beine gestellt hat. Ich habe mich köstlich unterhalten wie schön man sich im (ungewollten) Drogenrausch verändern kann und eine ganze Leichenfeier auf den Kopf stellt. Auch der Rest der Charaktere ist gelungen, schräg und zeitweise skurill. Der schrullige Onkel nackt am Hausdach zum Schluß ist ein echter Brüller. Eine typisch britische schwarzhumorige Komödie die nicht nach hinten losgeht. Kompliment!

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Filmfreak
18.06.09 - 19:10
Hierbei handelt es sich um eine rabenschwarze britische Filmkomödie aus dem Jahre 2007.
Das Hauptthema bei diesem Film sollte zwar die Beerdigung eines Familienmitgliedes in England beschreiben,je länger der Film aber andauert um so mehr und mehr versinkt das Ganze in einem großen Chaos um es mit einem Satz zu beschreiben.
Ich persönlich musste/durfte/konnte bereits schon in den ersten 4 Spielminuten lachen,als es die Szene mit Daniels Papa zu sehen gibt:
Die Leichenbestatter tragen todernst den Sarg zum aufbahren ins Haus und zu aller Ernüchterung muss Daniel feststellen das es sich hierbei gar nicht um seinen Papa handelt,als der Sarg ihm geöffnet wird.
Was machen die Bestatter?
Sie nehmen den fremden Mann wieder mit,in der Hoffnung das wenn sie wiederkommen Daniels Papa mit im Gepäck haben,dies sollte nur ein kleiner Auszug sein auf sich also der Zuschauer alles einstellen kann.Dabei ist es mit der typischen englischen Situationskomik bzw. dem schwarzen Humor noch lange nicht vorbei.
Hierbei entlocken nicht nur etliche Szenen der Darsteller beim Zuschauer ein Lachen,nein da wären noch die rabenschwarzen Dialoge der Protagonisten,die den Cineast eins ums andere mal schmunzeln lassen.
Die verstorbene Person Daniels Vater welcher eigentlich im Mittelpunkt der ganzen Trauerfeier stehen sollte,gerät mit zunehmender Spielzeit immer mehr in den Hintergrund,denn alle geladenen Trauergäste haben zunehmend immer mehr und mehr mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen.
Egal ob es sich hierbei um Troys Pillendose handelt,in der sich gar keine Valium befindet sondern seine neuste Drogenmischung und eh er sich versieht wird es unwissentlich schon einem anderen Trauergast verabreicht (noch vor der Trauerfeier) und dieser geht dann recht heftig auf dieser Feier ab.
Ich mach jetzt hier in meinem Comment einmal einen Flashback:
Die Probleme beginnen nicht erst während der Trauerfeier für die einzelnen Gäste - nein,vielmehr ein Großteil der Trauergäste haben schon mit ihren Problemen bei der Anreise zu kämpfen,was auch immer wieder ein Lachen aus dem geneigten Zuschauer entlockt.
So könnte ich hier jetzt ewig fortfahren,dies mache ich an dieser Stelle nun nicht,dafür solltet Ihr Euch einfach diesen Film ansehen um ihn dann auch voll und ganz genießen zu können.
Dieser Film ist im Prinzip mit allen Wassern seines Genres gewaschen,nicht ein Brite sondern ein Amerikaner (Frank Oz;Muppets-Schöpfer) führte wohlgemerkt hierbei Regie.Ein nahezu perfektes Drehbuch,sichere Dramaturgie,abstruse Ideen,disziplinierte Darsteller sowie ein kammerspielhaftes Setting machen eben jene Stunden vor einer Beerdigung zu einem zwerchfellerschütternden Abentuer voller witziger und skurriler Pointen.
Jetzt kommt das i-Tüpfelchen an dieser Stelle:
Trotz all dieser schwarzen Situationskomik bzw.dem typisch englischen Humor bleibt als Krönung dieses sorgsam gebauten Filmes die Würde des Toten gewahrt!
Dieser Film wurde auch mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet!

Der Film hat für mich das gehalten was ich mir davon erhofft habe und somit vergebe ich hier ein absolutes Sehenswert an dieser Stelle!
Ich persönlich kann diese Komödie jedem ans Herz legen und empfehlen der auf einen rabenschwarzen Humor steht und keine Probleme mit dem Tod hat.Wie gesagt die Würde des Toten wird trotz alle dem gewahrt.
Da empfand ich die Thematik in Adams Äpfel wesentlich brisanter,was ja auch Jason in seinem Kommentar erläuterte.

@Flykilla:
Ich wurde keineswegs enttäuscht,und kann nun Deine Aussage bei uns im Forum nachvollziehen!

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