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P.S. Ich liebe Dich
74.6/100

38 Bewertungen

P.S. Ich liebe Dich

FILM • 2007 • 2 Std. 1 Min.


Regie: Richard LaGravenese

Darsteller/-innen: Hilary Swank, Dean Winters, Kathy Bates, Gina Gershon, James Marsters, Lisa Kudrow, Jeffrey Dean Morgan, Gerard Butler, Harry Connick Jr., Anne Kent, Brian McGrath, Sherie Rene Scott, Susan Blackwell, Michael Countryman, Roger Rathburn

Genre: Drama, Romanze



Das wohl schönste Lebewohl der Filmgeschichte nach dem Bestseller von Cecelia Ahern mit OSCAR-Preisträgerin Hilary Swank und Gerard Butler! Es war die ganz große Liebe. Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief... mit Gerrys Handschrift. Es ist der erste von einer Anzahl an Briefen, die Gerry vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer - jedes von Gerry detailliert geplant und unterschrieben mit den Worten "P.S. Ich liebe Dich"...


Filmkommentare (6)


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8martin

8martin


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09.02.14 - 12:17
Die Autorin der Romanvorlage wird ja oft in die Nähe der Pilcher gerückt, aber davon hat sich Regisseur LaGravenese bewusst weitgehend distanziert. So ist der Film sehr witzig, oftmals geradezu frech und äußerst emotional. In Sachen Emotionskino kennt er sich ja aus, nachdem er ‘Brücken am Fluss‘ gebaut und den ‘Pferden was geflüstert‘ hat. Hier überzeugt vor allem Hilary Swank als Holly in der Titelrolle. Sie symbolisiert die Emotionen in schmerzhafter, verunsicherter, auch freudig erregter Form. Da darf es dann schon mal etwas melo werden, wenn Holly die Einsamkeit übermannt. Und das gleich beim lustigsten Leichenschmaus der Filmgeschichte, wo Freundin Denise auf Anbaggertour ist: ‘Bist du single? Bist du schwul? Hast du ‘nen Job?‘ Hollys Freundeskreis – vor allem die Mädels (Gina Gershon und Lisa Kudrow) sind Spitze: frech aber gefühlvoll. Die beiden Männer in Hollys Leben: der verstorben Gerry (Gerald Butler) und der neue Ire William (Jeffrey Dean Morgan) bleiben trotz selbstbewussten Ego sympathisch. Und vor allem Letzterer kommt Holly nicht zum Verbrennen nahe – trotz One-Night-Stand. Er setzt nur seine Duftmarken. Nach einem ersten Kuss sagt Holly ‘Das ist, wie wenn ich neue Schuhe anprobiere.‘ Darauf William ‘Wie wär’s, wenn du mal ‘ne Weile barfuß gehst?‘ Und da Gerrys Briefe (siehe Titel!) nicht aus dem Totenreich sein können, klärt uns Hollys Mutter Kathy Bates auf. Sie bringt Qualität ins Spiel durch Details aus ihrem Leben und rückt den Film von der Schmonzette noch weiter weg. Das ‘zufällige‘ Zusammentreffen der vier Hauptfiguren am Ende schließt nicht mit dem finalen Schmatz, sondern mit der Bemerkung ‘Man sieht sich‘. So wird’s erträglich, angenehm und erheiternd. Nett!

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kurenschaub

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14.08.12 - 13:08
ein echter Weinkrampfauslöser (für Girls) nach einem Überflieger von Cecilia Ahem - gute Story und fein dargestellt (Hillary Swank) als deprimierte Witwe Holly.
Köstlich dann noch die tolle Lisa Krudow auf unheimlich starker Männersuche - etwas Fun in dieser Form hat dem Film gut getan.

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29.03.10 - 11:54
Sehr trauriger aber wirklich schöner Film !

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Jason

Jason


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18.06.09 - 17:30
Eine ganz durchschnittliche und doch anrührende Geschichte, basierend auf einer ebenso romantischen wie tragischen Idee, serviert uns P.S. Ich Liebe Dich: Holly (Hilary Wank) ist seit neun Jahren mit Gerry (Gerald Butler) zusammen und will daran nichts ändern. Sie lieben sich noch immer wie am ersten Tag und er Beziehung ist, trotz der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit, harmonisch, gar traumhaft. Die Idylle wird zerstört, als Gerry stirbt und Holly allein zurückbleibt.

Das ist der traurige Teil des Filmes, auf den unweigerlich der schöne folgt. Garry hat für die Zeit nach seinem Tod vorgesorgt; nicht etwa mit Geld oder einem großen Erbe, sondern mit Briefen, die regelmäßigen Abständen seine Liebste erreichen. Jedes Schreiben beeinhaltet eine Aufgabe, die Holly erfüllen soll, um sich schrittweise von ihm zu lösen. Denn Garry ahnte schon, dass sie sich nach seinem Dahinscheiden verstecken und niemanden an sich heranlassen würde.

Cecelia Ahern, die das Buch geschrieben hat, auf dem der Film basiert, hatte eine schöne Idee, die der Regisseur Richard LaGravenese fast ideal zu verfilmen wusste. Entgegen vieler anderer Zuschauer war ich keineswegs skeptisch, als ich Hilary Swank in der Hauptrolle sah - sie ist als Schauspielerin wandelbar und spielt mit viel Gefühl und Dramatik, ohne zu überdramatisieren. Auch Gerald Butler weiß als Gerry zu überzeugen, wenngleich seine Präsenz freilich nicht allzu groß ist.

Der einzige Charakter, der mir maßlos auf den Zeiger ging, war Denise Hennessey (Lisa Kudrow), die in der ersten Hälfte des Filmes notgeil durch die Gegend rennt und in der zweiten mit Verbaldurchfall glänzt. Heißt: Fast pausenlos dumme Kommentare mit dem passenden Gesichtsausdruck, die dem Film oftmals Schwung nehmen, zumal die vermeindlichen Pointen grundsätzlich nicht zünden. Hätte man diese Persönlichkeit anders und vor allem nicht so penetrant skizziert, wäre der Film meiner Auffassung nach ein wenig niveauvoller - zum Glück flimmert Lisa Kudrow nicht sehr oft über den Bildschirm!

Alles in einem ist P.S. Ich Liebe Dich eine solide Umsetzung geworden, die mit viel Gefühl und Drama in das Herz des Zuschauers eindringt. Insgesamt 3 1/2 Sterne; aufgerundet 4.

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BumBum

BumBum


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05.02.08 - 09:03
Alle meine Kinokritiken sowohl auf www.BumBum2000.de/forum als auch hier im Forum!

Meine Kurzkritik:
Meinen Dank an dieser Stelle gebührt der Zeitschrift Cinema, durch die ich den Film kostenlos incl. Popcorn und Getränk anschauen durfte. Da sagt man auch als Mann dann nicht nein bzw. man geht eben mal mit. Smile Vorallem als Filmfreak wie ich
Da ich den Trailer zum Film nur ein Mal gesehen hatte, und ich die Buchvorlage auch nur vom Titel her kenne, konnte ich neutral an den Film herantreten.
Den Anfang des Films finde ich recht Gelungen, wird hier doch im Vorspann schnell die Beziehung der beiden gut und vorallem in sehr kurzer Zeit dargestellt. Die eigentliche Handlung beginnt dann anschließend - nach der Auflistung der Hauptakteure. Diese eigentliche Story ist recht interessant anzuschauen und bietet auch ein paar fein eingestreute, kleine Gags, so dass man auch mal zum Lachen kommt in der ansonnsten recht melancholischen Grundstimmung (fand ich zwar nicht unbedingt, aber ich lies mich von Knuddel eines besseren belehren). Die schauspielerische Leistung ist hiersamt bei allen
beteiligten akzeptabel ausgefallen, zu beklagen gibt es eigentlich nur die schlechte Syncronstimme von Hillary Swank - ist gerade bei den "wütenden" Szenen am Ende einfach nur nervig. Dazu empfand ich den
Film insgesamt als zu lang - Es gab einfach ein paar Szenen die unnötig gewesen sind - außerdem wirkt er gerade zum Ende hin etwas in die Länge gezogen.
Trotzdem war der Film recht nett und unterhaltsam, da die Geschichte doch bis zum Ende interessant geblieben ist.
So kann man also seiner Frau/Freundin zuliebe schon mitgehen ohne sich zu Tode zu langweilen

--> Filmkritik: 6/10

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evi

evi


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20.01.08 - 21:27
P.S. Ich liebe dich!!!

Nachdem man das Buch gelesen oder den Film gesehen hat, denkt man sich nur: Oh, wie romantisch! Da hat sich doch dieser Garry richtig ins Zeug gelegt. Ich mein, er musste doch gleich zu Beginn, d. h. als er von seiner Krankheit erfahren hatte, begonnen haben, diesen verrückten Plan seiner Frau ein Jahr lang Briefe zu „schicken“, zu schmieden. Vielleicht höre ich mich jetzt makaber an, aber: Das muss wahre Liebe sein! Ein Mann, der so etwas plant und dann noch umsetzt, muss doch seine Frau lieben. Wahnsinn… Bitte, stellt euch vor, er hilft ihr über seinen Tod hinwegzukommen. Im ersten Brief bittet er sie sich eine Nachtischlampe zu kaufen, um in Zukunft blaue Zehen zu vermeiden. In einem weiteren Brief wünscht er sich, dass sie endlich ihre Angst überwindet und für ihn in einer Karaoke-Bar singt. Dann schickt er sie in den Urlaub (hier weicht der Film etwas vom Buch ab) und schließlich verlangt er von ihr, sich neu zu verlieben. Im Film schnappt sie sich sogar Garry’s besten Freund!!! Was für ein Mann! Was für eine Liebe! Wie…was sagt ihr? Ich soll mich beruhigen…es wäre doch nur ein Film! Und was? Garry ist in Wirklichkeit eine Frau? Wie das? Ach ja, stimmt! Das Buch wurde von einer Frau geschrieben! Was? Ihr meint, ein Mann würde so etwas nie schreiben, geschweige denn tun können? Naja, mag sein. Aber dazu sind Filme oder Bücher bzw. Filme und Bücher da. Die Phantasie wird angeregt und man schwebt in anderen Gefilden. Ich zumindest! Auch wenn Buch und Film nicht identisch sind (kommt ja bekanntlich selten vor), ist der Film auf jeden Fall sehenswert. Die Schauspieler sind gut und wenn man sich fallen lässt, spürt man die Freude und die Trauer des jungen Paares am eigenen Leibe.

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