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10 Kommentare

Das Beste kommt zum Schluss

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Komödie, Abenteuer, Drama

Spieldauer: ~ 93 Minuten

Regie: Rob Reiner

Cast: Jack Nicholson, Morgan J. Freeman, Sean Hayes, Beverly Todd, Rob Morrow, Alfonso Freeman, Rowena King, Annton Berry Jr., Verda Bridges, Destiny Brownridge, Brian Copeland, Ian Anthony Dale, Jennifer Defrancisco, Angela Gardner, Noel Gugliemi

Kurzbeschreibung: Zwischen dem Großunternehmer und Milliardär Edward Cole (Jack Nicholson) und dem Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) liegen Welten. Am Scheideweg ihres Lebens teilen sie sich jedoch zufällig dasselbe Zimmer im Krankenhaus und entdecken dabei, dass sie zwei Dinge gemeinsam haben. Sie wünschen sich beide, ihre restliche Zeit so zu verbringen, wie sie es schon immer wollten, bevor sie „den Löffel abgeben“, und beide wollen endlich herausfinden, wer sie eigentlich wirklich sind, um Frieden mit sich selbst schließen zu können. Gemeinsam machen sie sich nun auf den Weg, ihre Lebensfreude wieder zu entdecken. Dabei entwickelt sich nicht nur eine Freundschaft, sondern sie lernen auch, das Leben in vollen Zügen zu genießen, mit Einsicht und Humor. Und jedes neue Abenteuer bedeutet einen weiteren Haken auf Ihrer To-Do-Liste. Denn das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss... Eine grandiose schwarze Kömodie voller Ironie und Selbstkritik von Regisseur Rob Reiner (Harry und Sally) und mit herausragender Starbesetzung: Jack Nicholson (Besser geht’s nicht, Was das Herz begehrt), Morgan Freeman (Million Dollar Baby, Bruce Allmächtig), Sean Patrick Hayes (Will & Grace)


Filmkommentare (10)


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Kiddow
28.09.10 - 15:19
In der Tat ein sehr empfehlenswerter Film. Meine Vortipper haben ja die Story schon ausreichend beschrieben und es gab schon viel Lob für den Film. Ich möchte mich da gern anschließen und es bleibt nur noch zu sagen:
96 Prozent der Menschheit möchten nicht den genauen Tag ihres Todes erfahren, aber wenn man die Frist nun doch mitgeteilt bekommt, dann ist eine Löffelliste wahrscheinlich das Beste um die restliche Zeit zu nutzen. In wie weit diese Liste ausfällt, das bleibe jeden selbst überlassen, aber eines ist klar: Die ergreifensten Punkte waren die, die man nicht mit Geld in die Tat umsetzt.
Und ob nun eine Glücksfee mit Zauberstab existiert oder nicht kann die Hoffnung eines Menschen Berge versetzen.
"45 Jahre vergehen ziemlich schnell....Ja wie Rauch der durch ein Schlüsselloch zieht."

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Chev
100
Chev
20.08.10 - 11:52
Grandioser Film der mal wieder meiner Meinung nach in der Abteilung Komödie nichts zu suchen hat.
Wie hier auch schon die Meisten beschreiben, regt dieser Film sehr zum Nachdenken und mitfühlen an. Ein anspruchsvoller Film, den man nicht "mal eben nebenbei" schauen sollte, sondern schon mit Ernst und Zeit. Den Film kann man auf sich wirken lassen und mit der beschriebenen Elite der Schauspielkunst ist hier eine erstklassige Besetzung gewählt worden um solch ein ernstes Thema gekonnt umzusetzen.

Ich finde diesen Film großartig und daher ist er für mich ein absolutes Meisterwerk vielleicht noch in der Kategorie Tragikkomödie

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kurenschaub
11.02.10 - 11:34
Wirklich gut gemacht und was Jack Nicholson und Morgan Freeman uns da vorführen ist allererste Schauspielkunst und der Titel ist ja der reinste Optimismus. Aufbauend.
Aber es gibt auch einen anderen Spruch, der da heißt:
"Alt werden ist nichts für Feiglinge".
Von beiden Sätzen ist in diesem feinen Film genug untergebracht!

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chredd
07.02.10 - 13:56
Jack Nicholson und Morgan Freeman - hier trifft Elite auf Elite und genau das ist auch das Endergebnis: Unterhaltung vom Feinsten. Viel Humor, einige harte Schicksalsschläge von der krassesten Art, die aber mit schwarzem Humor wieder verdrängt wird und somit den Film nicht hauptsächlich zu einem Drama machen.
Die 'Löffelliste' bringt natürlich automatisch Höhepunkte mit sich, wer würde nicht gern mal nen alten Shelby fahren, auf den Trümmern einer Ruine in Cairo sitzen oder das Taj Mahal im Sonnenuntergang betrachten. Eine unglaubliche Bildgewalt kommt hier zum Zuge.

Das Ende berührt einen dann doch, vor allem die Rede des Edward Cole (Jack Nicholson) auf der Beerdigung des Carter Chambers (Morgan Freeman), hier war Gänsehaut angesagt.

Fazit:
Eineinhalb Stunden beste Unterhaltung in Form von Komödie mit gelegentlichen Drama-Passagen und einem rührenden Ende. Kann ich eigentlich uneingeschränkt empfehlen.

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Filmfreak
14.02.09 - 21:22
So auch ich habe diesen Film nun gesehen und war während und nach diesem Film sehr gerührt und nachdenklich zugleich. Das Thema Tod hat bei mir sowieso eine besondere Bedeutung, auf den Inhalt des Filmes gehe ich nun nicht weiter ein da meine Vortipper bereits schon alles dazu geschrieben haben was es zu diesem Film zu schreiben gibt.
Ehrlich gesagt liebe Filmfreunde habe ich mir schon sehr oft über den Tod Gedanken gemacht und auch dieser Film regte mich danach wieder verstärkt dazu an, da ich u.a. in meiner Ausbildung ein 1-wöchiges Sterbeseminar hatte, ich war schon in diversen Hospizeinrichtungen und sah dort die Arbeit welche geleistet wurde, aufgrund dessen habe ich mir immer gesagt: "Das schlimmtste für mich wäre es, wenn ich kurz vor dem Tod stehen würde oder eben erfahren würde wie die beiden Hauptdarsteller im Film, ich hätte nur noch ein paar Monate zu leben, dass ich in meinem Leben irgendwas verpasst hätte, dann wäre ich mit mir nicht im Reinen und ich wüßte nicht ob ich diese Welt mit einem ruhigen Gewissen verlassen könnte"?
Einmal ganz abgesehen von dem Geld, denke ich würde auch ich mir auch so eine bucket list anfertigen und gewisse Dinge noch machen wenn ich dazu noch in der Lage wäre und diese Gedanken hatte ich schon lange vor diesem Film!

Auch ich kann mich meinen Vortippern nur anschließen mit der Meinung und kann jedem diesen Film empfehlen welcher einmal einen tiefsinnigen und zugleich auch zynischen und vor allem trotzdem immer noch an diversen Stellen witzigen Film sehen möchte.
Beide Hauptdarsteller machen ihre Sache gewohnt souverän und professionell, mögen sie uns noch einige Filme mit ihrem Können bescheren.
Man wird diesen Film aufgrund der Thematik nicht gleich nach dem ansehen wieder vergessen, da bin ich mir ganz sicher, sondern man wird seine Gedanken immer und immer wieder kreisen lassen liebe Filmfreunde!

Taschentücher bereit halten!

Ein ganz klares "Empfehlenswert" auch von meiner Seite!


Info:
Eine bucket list ist eine Liste, auf welcher die Darsteller noch alles aufzählen, was sie noch gerne machen würden, bevor sie sterben. In der deutschen Synchronisation wird diese Liste mit Löffel-Liste bezeichnet.
Carters Sohn Roger Chambers wird im Film von Alfonso Freeman verkörpert, dem leiblichen Sohn von Morgan Freeman.
Bei den erwähnten Kopi Luwaks in diesem Film, handelt es sich tatsächlich um von Schleichkatzen gefressene und wieder ausgeschiedene Kaffeebohnen.

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GASTBEITRAG
14.07.08 - 20:21
minuspunkt bei dieser dvd ist das bonusmaterial. sonst schließe ich mich meinen vorgängern an. schöner schluss!

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lilly
14.07.08 - 20:19
Der Film ist tiefsinnig, zynisch und witzig zugleich. Zwei völlig gegensätzliche Menschen, die im Normalfall wahrscheinlich nie zusammengekommen wären, kommen sich durch ihre Krankheit näher und werden Freunde. Auf der einen Seite ist der Milliardär Edward Cole (Jack Nicholson), der auf seinen Reichtum zurückblicken kann, jedoch noch nicht das gefunden hat, was ihn im Leben wirklich glücklich macht. Er hat alles und trotzdem fehlen ihm die Wärme in seinem Leben, die Liebe und eine Familie. Auf der anderen Seite ist der Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman). Er musste sein Studium abbrechen, weil seine Freundin schwanger geworden ist und konnte seine Fähigkeiten als Schwarzer nie unter Beweis stellen. Dennoch liebt er sein Leben, denn er hat erfolgreiche Kinder und eine ihn liebende Frau. Als beide erfahren, dass sie nur noch wenige Monate zu Leben haben, machen sie eine Bucket List, das heißt eine Liste mit Dingen, die sie noch machen wollen, bevor sie den „Löffel abgeben“. So beginnt auch ihre Reise. Es ist eine wunderschöne Ode an das Leben, die Freundschaft und die Liebe… Absolut sehenswert!!! Tränenfaktor: Hoch!

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eichi
10.07.08 - 08:25
die beiden oscar-preisträger jack nicholson und morgan freeman lassen in diesem film wieder einmal ihr geniales schauspieltalent aufblitzen. sie harmonieren miteinander, als ob sie schon hunderte male zusammen vor der kamera gestanden hätten.

über die komplette spielzeit wird man bestens unterhalten. tolle gags und witzige szenen, eine mitreißende und schöne geschichte, die auch ein wenig zum nachdenken anregt - der film hat wirklich einiges zu bieten. die knapp neunzig minuten vergehen wie im flug und lassen keine langeweile aufkommen.

wer nahe am wasser gebaut ist, wird wohl gegen ende des films nicht verhindern können, ein paar tränen zu vergießen.

ich fand 'das beste kommt zum schluss' wirklich klasse und hoffe, dass ich die beiden schauspieler bald mal wieder gemeinsam vor der kamera sehen kann.

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05.02.08 - 08:54
Alle Kinokritiken sowohl auf www.BumBum2000.de/forum und auch hier im Forum!

Meine Kurzkritik:
So, endlich konnte ich den Film auch mal gucken! Zum Glück im O-Ton (Danke dARKY für den Tip )
Und die recht dürftigen Kritiken kann ich wirklich nicht nachvollziehen, fand den Film wirklich sehr gut. Sicherlich sind etliche Sachen auf ihrer Bucketlist nicht sonderlich realistisch, aber das ist ja auch nicht problematisch. Es geht dem Film ja um etwas anderes und dass vermittelt der Film hervorragend. Dazu tragen sicherlich auch die beiden Schauspieler bei - die Harmonie die beide ausstrahlen ist einfach klasse und macht Spaß. Erfreulicherweise ist der Film mit ~90min auch erfrischend kurz ausgefallen und so vergeht die Zeit durch etliche nette Gags wie im Fluge. Alles in allem einfach ein sehr schöner und doch auch trauriger Film den man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich fand ihn toll und die DVD ist gekauft

--> Filmkritik: 8/10

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evi
04.02.08 - 20:56
Das Beste kommt zum Schluss – Die Löffelliste

Wer in geraumer Zeit einen gemütlichen Abend im Kino verbringen, dazu noch Lachen, Weinen und anschließend Nachdenken möchte, dem empfehle ich wärmstens den Film „Das Beste kommt zum Schluss“. Die beiden Hauptdarsteller, Nicholson und Freeman, passen perfekt zu ihren Rollen und spielen so routiniert und wunderbar wie man es halt von ihnen erwartet. Auch Sean Hayes macht eine gute Figur, auch wenn er sein schauspielerisches Können, neben den beiden Hauptrollen, nicht wirklich unter Beweis stellen kann (was schade ist – er hat wunderschöne blaue Augen ). Nach dem Film wird man irgendwie das Gefühl nicht los, die Geschichte des Films bereits zu kennen (zwei Sterbende machen sich auf, sich ihre letzten „Wünsche“ zu erfüllen). Aber auch wenn es ähnliche Verfilmungen gibt, können sie mit dieser nicht mithalten. Es macht Spaß den beiden Schauspiel-Größen dabei zuzusehen, wie sie durch die Weltgeschichte reisen und es sogar schaffen, bei eigentlich traurigen Augenblicken, den Zuseher zum Lachen zu bringen. Einzigartig finde ich den Schluss…aber dazu verrate ich nichts. Schaut ihn einfach an!!!

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