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Der englische Patient
72.6/100

11 Bewertungen

Der englische Patient

FILM • 1996 • 2 Std. 34 Min.


Regie: Anthony Minghella

Darsteller/-innen: Colin Firth, Ralph Fiennes, Willem Dafoe, Juliette Binoche, Naveen Andrews, Torri Higginson, Kevin Whately, Peter Rühring, Kristin Scott Thomas, Clive Merrison, Julian Wadham, Nino Castelnuovo, Hichem Rostom, Geordie Johnson, Jürgen Prochnow

Genre: Drama, Krieg, Romanze



In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs verschlägt es den verunglückten und gedächtnislosen Grafen Laszlo in die einsame Atmosphäre eines italienischen Bergklosters. Hier treffen sich die tragischen Opfer des unbarmherzigen Krieges. Und hier flackert in Laszlo die Erinnerung an seine große Liebe auf, voller Leidenschaft und voller Schmerz ...


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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31.05.13 - 13:23
Über die Qualität dieses Epos gibt es ja wohl keine zwei Meinungen und das liegt nicht nur an den neun Oscars. Es sind eigentlich zwei Filme: ein Liebesdrama und ein Kriegsdrama. Beide spielen in Afrika und Italien. Und beide sind nochmals unterteilt in einen Abenteuer- und Forschungsplot, eine Kolonialgeschichte und eine Spionageaffäre.
Wie dies alles in grandiosen Bildern (besonders die Luftaufnahmen von der Wüste beeindrucken) erzählt wird, die Handlungsstränge teils parallel teils in einander verwoben werden, ist erste Sahne. Unter den großartigen Schauspielern ragt Hana (Juliette Binoche) besonders heraus. Nicht nur weil sie Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist, sondern weil sie als Krankenschwester aufmuntert und dennoch ganz tief mitempfindet. Sie zieht sich quasi selbst aus dem Sumpf des Selbstmitleids und rührt zu Tränen. Ein optisches Highlight der besonderen Art ist die Besichtigung der Fresken mit Fackeln und Seilzügen. Beim ‘englischen Patienten‘ (Ralph Fiennes) macht die Hautmaske die Hälfte der darstellerischen Miete aus. Selten wurde Kristin Scott Thomas als seine Geliebte Katharine so locker, aber auch leidend, so amüsant und vorteilhaft ins Bild gesetzt wie hier.
Die traumhafte Bildervielfalt am Ende federt den Schmerz des Melodrams ab und lässt den Zuschauer mit dem Flugzeug in die Wüste entschwinden. Trotz der schmerzhaften Liebesgeschichte ohne Happy End ist es ein Feel-Good-Movie. Das muss man erst einmal hinbekommen! Großartig!

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kurenschaub

kurenschaub


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06.12.10 - 14:40
Ein Film der punkto tiefster Gefühle zu absoluter Hochform aufläuft und mit den besten Darstellern, die man sich nur vorstellen kann.
"Der englische Patient" Ralph Finnes trägt nach seinem Flugzeugabsturz schwere Verbrennungen davon, und wird nun von der Krankenschwester Hana (Binoche) in einem einsamen Kloster rührend gepflegt.
Im Bett seiner letzten Stunde geht die Erinnerung des echten Grafen Laszlo Almasy, ein Wüstenkundler, zurück an die heiße Liason mit der Engländerin Katharina Clifton (Scott Thomas), die
verheiratet war. Die zwei entbrannten für einander auf einer Expedition, mit der sie mit ihrem Geehelichten, genauso wie mit dem Grafen unterwegs war.
Da Resultat ist bekannt, ein unglaublich sensibler, poetischer und in herrlichen Landschaftsbildern getauchter Kunstfilm, der einem weit in die Gefühlswelt der Mitwirkenden schauen lässt.
Keine großartig spannende, vielmehr eine sehr gedehnte, aber doch nicht langweilige, ungekitschte, souveräne Erzählform mit beträchtlichen Anspruch.
Das ergab schlußendlich die neun ehrlichst verdienten Oscars und die Oscar Nominierung für Kristin Scott Thomas.
Die Übernahme des Romans von Michael Ondaatje in den Film erwies sich durch die ausgezeichnete Regieführung von Anthony Minghella als Kinobonbon allererster Güteklasse.!

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