6 Kommentare

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Drama, Thriller, Musical

Spieldauer: ~ 111 Minuten

Regie: Tim Burton

Cast: Helena Bonham Carter, Johnny Depp, Alan Rickman, Jamie Campbell Bower, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Jayne Wisener, Laura Michelle Kelly, Lee Whitlock, Ed Sanders, Jody Halse, Gabriella Freeman, Aron Paramor, Gracie May, Ava May

Kurzbeschreibung: Tim Burton und Johnny Depp: Zwei Filmlegenden arbeiten wieder zusammen. Der Regisseur und der Star von fünf unvergesslichen gemeinsamen Filmen (unter anderem Edward mit den Scherenhänden und Charlie und die Schokoladenfabrik) fügen nun ein rasiermesserscharfes sechstes Kapitel hinzu: Dieser packende Thriller ist die Kinoversion zu Stephen Sondheims weltweitem Bühnenerfolg. Die Geschichte eines Londoner Barbiers, der im 19. Jahrhundert mit gezücktem Messer auf Rache sinnt, lässt nichts zu wünschen übrig: Blutige Geheimnisse, Romanzen, rabenschwarze Komik, rauschende Musik und überwältigende Optik. Die weiteren Hauptdarsteller Helena Bonham Carter, Alan Rickman und Sacha Baron Cohen tragen als Sweeneys Komplizin bzw. Opfer maßgeblich zur bedrohlich-unheimlichen Atmosphäre dieses Meisterwerks bei. Rasur gefällig? Sweeneys Klinge ist stets frisch geschliffen ...


Filmkommentare (6)


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bones
20.05.15 - 21:26
Johnny Depp als Musicalsänger konnte und wollte ich mir einfach nicht vorstellen und auch ansehen. Aber irgendwann war das Verlangen da und ich wurde eines bessern belehrt.
"Sweeney Todd" ist sicher nicht was für jeden, aber er hebt sich vom Einheitsbrei von Hollywood ab. Neben Johnny Depp, der wie immer brillant ist, hat mich auch Helena Bonham Carter begeistert. Die kannte ich bisher nur als die abgedrehte Furie aus den Harry-Potter-Filmen, aber auch diese eher komödiantische Rolle steht ihr hervorragend.

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AmanRu
18.01.09 - 11:50
Sweeney Todd -

Liebe Leserinnen und Leser,
Regisseur Tim Burton gehört für mich zu den fähigsten seines Berufes. Mit weiteren Filmen wie Corpse Bride, Edward mit den Scherenhänden oder auch Sleepy Hollow, bahnte er sich seinen Weg durch die harte Welt des Konkurrenzkampfes. Durch seine unübertroffene Art Fantasy in realistischer Hinsicht auf den Zuschauer wirken zu lassen, wurde er für mich zu einer ganz großen Ausnahme die zu hoher Wahrscheinlichkeit mit seinem nächstes Projekt wieder meinen Geschmack trifft. Sein Kopf muss förmlich vor dem explodieren sein vor lauter Einfallsreichstum.

Benjamin Barker lebte einst mit seiner Frau und Kind zusammen, bis der böse Richter Turpin ihn zu lebenslanger Haft verurteilte, um an seine Frau zu kommen. Er sehnt sich nach blutiger Rache an allen Personen die ihm unrecht getan haben. Doch in seiner Heimatstadt London hat sich einiges verändert, womit der nun in Sweeney Todd umgetauft Protagonist erst umzugehen lernen muss und seine Pläne in einem kleinen Barbierschuppen plant. Ein pompöses Bühnenbild stellt bisher dagewesenes fast in den Schatten.

Die Kostüme sind sehr genial, die Stadt in einem fast schon perversen dunklen Grau abgebildet. Alles wirkt trostlos wie das Gemüt von Sweeney Todd. Die Rauchwolken die aus den Kaminen steigen verdunkeln den ohnehin depressiven Himmel um ein vielfaches. Es wirkt kalt und düster in den Straßen Londons, ein Ort den niemand gerne freiwillig betreten würde. In Rückblicken erfährt der Zuschauer wie es früher gewesen ist, ein heller strahlender Ort voller Freude und Hoffnung, dies hat sich im Laufe der Zeit zumindest für Sweeney Todd geändert. An der Seite von Todd ist die ausgeflippte Mrs. Lovett, die in einem Pastetenladen direkt unter Todds Barbierschuppen arbeitet. Sie wirkt sehr authentisch, das Kostüm, das Makeup, die Haare, alles scheint wie aus einem Guss zu laufen. Was mich so besonders fasziniert ist die Liebe zum Detail, eine Tugend die Regisseure niemals verlieren sollten, wenn sie an der Spitze bleiben wollen.

5 - Meisterwerk

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eichi
24.08.08 - 14:11
london, 19. jahrhundert: ein barbier, dem unrecht getan wurde, sinnt auf rache für den verlust seiner großen liebe und seiner tochter. mit stets griffbereitem rasiermesser folgt sweeney todd dem ruf der vergeltung ...

obwohl der film eine art musical ist, was mich ehrlich gesagt zuvor ein wenig abgeschreckt hatte, ist er wirklich raffiniert und genial geworden.

die story ist wahnsinnig gut durchdacht und spannend, der gesang - wer hätte das gedacht - passt blendend zum film und auch die darsteller, allen voran johnny depp, tragen ihres bei, um aus diesem film - aus meiner sicht - ein kleines meisterwerk zu machen.

die knapp zwei stunden vergingen wie im flug und ließen keine langeweile aufkommen. für mich ein wirklich gelungener streifen der zwei dauerfilmkollegen burton & depp.

daher spreche ich für 'sweeney todd' gerne meine empfehlung aus und möchte alle skeptiker - so wie ich zuvor einer war - beruhigen ... die gesangseinlagen sind absolut nicht störend, sondern für den film sehr von vorteil.

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Samara
04.08.08 - 18:14
Da ich wusste, dass es ein Art des Musicals ist.. freute ich mich umso mehr darauf diesen Film zu sehen, den Soundtrack hatte ich schon lange vor dem Kauf zuhause, nur verstanden habe ich erstmal nichts. Den Film sah ich zusammen mit meinem Freund, der Film allg. ist sehr gut, die Story, das Ende, das Singen... und das Dunkle und Düstere.. vergibt den Film das gewisse etwas. Alles zusammen hat mir sehr gut gefallen, so das ich diesen Film demnächst nochmal anschauen werde.. - das einzigste.. für Sehbehinderte, ist der Film mit Untertitel etwas unpraktisch, da ... der Untertitel schnell gelesen werden muss, nicht immer aber.. ab und an schon, das könnte wenn man kein Englisch kann.. etwas kompliziert werden.. dennoch.. - anhand vom Film her kann der Zuschauer sich schon denken um was es geht

joar.. also .. für mich ein Meisterwerk .. weil Depp Singt und das ziemlich gut

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SemperFidelis
22.07.08 - 19:29
So wie Skipper ergings mir nicht.
Ich sah den Film zuhause gemütlich mit der Freundin an und ich wusste, dass es so ne Art Musical sein sollte.
Hat mich auch nicht im Geringstens gestört, den Johnny Depp überzeugt in so gut wie jedem Film (egal ob mit oder ohne Tim Buton).
Zum Film:
Die Geschichte finde ich persönlich recht interessant, vorallem das Ende hätte nicht "besser" sein können quasi ein gelungener Abschluss des Films!
Zur schaustellerischen Leistung der Protagonisten und deren Singeinlagen: Hut ab!
Hat mir sehr gut gefallen (auf den ganzen Film bezogen!).
Nur wurden mir spannende Szenen mit diversen, für mich einfach stimmungstötenden Gesangseinlagen einfach der gewisse Kick Nervenkitzel gezogen.
Aber nichts desto trotz ist dieser Film ein schönes Schauspiel für Tim Burton und/oder Johnny Depp Fans!

4 - Sehenswert

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Kein Userbild
15.04.08 - 17:56
Ich habe mir den Film im Kino angeschaut ohne wirklich zu wissen worum es eigentlich geht. Als mir innerhalb der ersten 5 Minuten klar wurde , dass ich in einem Musical gelandet war, hatte ich gute Lust das Kino zu verlassen und lieber in Rambo o.a. reinzugehen. Bequemlichkeits halber bin ich den doch sitzen geblieben und habe den Film genossen. Die story ist trotz dem Englischen Gesangs leicht verständlich und gibt eine tolle Atmosphäre. Die Darsteller sind zum Teil alle bekannt für düstere Filme und verpassten dem Film eine zusätzliche Note
Ich kann es kaum erwarten diesen Film auf DVD zu kaufen.

PS: Der Soundtrack kann ich nur empfehlen.

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