Batman Begins
80.4/100

Batman Begins

FILM • 2005 • 2 Std. 20 Min.


Regie: Christopher Nolan

Darsteller/-innen: Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Katie Holmes, Gary Oldman, Cillian Murphy, Tom Wilkinson, Rutger Hauer, Ken Watanabe, Linus Roache, Larry Holden, Mark Boone Junior, Gerard Murphy, Colin McFarlane, Morgan J. Freeman

Genre: Abenteuer, Action



In Batman Begins ergründet der gefeierte Regisseur Christopher Nolan die Anfänge der Legende des Dunklen Ritters. Als kleiner Junge zum Zeugen des Mordes an seinen Eltern geworden und geplagt von seinen Kindheitserinnerungen, reist der Industrie-Erbe Bruce Wayne (Christian Bale) ziellos durch die Welt, auf der Suche nach einem Weg, jene zu bekämpfen, die Angst und Schrecken verbreiten. Mit der Hilfe seines treuen Butlers Alfred (Michael Caine), Detective Jim Gordon (Gary Oldman) und seines Verbündeten Lucius Fox (Morgan Freeman) kehrt Wayne schließlich nach Gotham City zurück und erschafft sein Alter Ego: Batman. Als maskierter Kreuzritter kämpft er mit Stärke, Intelligenz und einem Arsenal von High-Tech-Waffen gegen die bösen Kräfte der Unterwelt, die die Stadt bedrohen.


Filmkommentare (5)


Beitrag schreiben


Filmosoph
28.01.09 - 19:18
Auch ich war wie AmanRu nie ein Freund der „Batman“ Filme oder Comics. Setzt man sich in diesen Film und man hat keine Ahnung, dass einem ein „Batman“-Film erwartet, so wird man dies in der ersten halben Stunde auch nicht unbedingt merken.
Nolan ging nämlich einen konsequent anderen Weg als alle anderen „Batman“-Regisseure vor ihm. Burton schlug etwa einen düsteren, comichaften Weg ein, Schumacher führte das comichafte zwar unweigerlich weiter, aber unter ihm geriet der Batman zur überdrehten Witzfigur. „Batman & Robin“ halte ich für einen der schlechtesten Filme die ich kenne.
Nolan nun erfindet „Batman“ vollkommen neu. Erinnert man sich an das Original, so wird kaum erklärt, warum Wayne so handelt wie er handelt. Nolan nimmt sich ausführlich Zeit für die bemerkenswert realistische (für eine Comicverfilmung) Vorgeschichte. Wenn man schon jemanden in einen Fledermausmann verwandeln muss, dann möglichst nachvollziehbar und dunkel scheint hier die Devise. Somit halte ich die lange Einführung für sehr gerechtfertigt, da sonst der restliche Film – allein schon vom Stil her – unglaubwürdig werden würde. Zumal die Einführung (auch wegen der einprägsamen Musik von Hans Zimmer) eine sehr gute Atmosphäre aufweist!
Man könnte den ersten Teil des Filmes schon fast als eigenen Kurzfilm auffassen, denn der restliche Film ist ein „echter Batman“ in seiner besten Art und Weise. Mit diesem Film wurde ich zum „Batman“-Fan des neuen Stils. Diese Comicfigur wurde viel erwachsener, glaubwürdiger als ihn alle zuvor gezeichnet haben.
Als kleinen Mangel muss man vielleicht einwenden, dass in diesem Film nicht „der“ große Gegenspieler von Batman ins Bild kommt, was bei „Dark Knight“ eben schon der Fall war. Aber es ist eben ein Film, wie es der Titel verspricht: Der Film zeigt das Werden von Batman und zeigt ihn als (möglichst) realen Menschen, mit allen Schwächen, auch wenn Wayne sicher eine selten tugendhafte Person darstellt.
Der Film überzeugt durch seine durchwegs düstere Atmosphäre, durch seine konsequente Charakterzeichnung und selten gute Musik. Auch die Schauspieler überzeugen allsamt, auch wenn ich bei Katie Holmes skeptisch war. Sie hat ihre Sache gut gemacht. Der Film ist meines Erachtens nicht zu lange, da ohne die „Einführung“ der Film ja normale Spielfilmlänge aufweisen würde.
Für mich ein Meisterwerk und nicht nur notwendiges Vorspiel von „Dark Knight“.

Antwort abgeben

Kein Userbild
13.08.08 - 00:20
Puh Glück gehabt Ich dachte schon ich wäre wiedereinmal die Ausnahme. Ich habe bisher keinen einzigen Batman Film gesehen und war deswegen natürlich sehr gespannt, wie der ganze Wahnsinn seinen Uhrsprung hat. Anbetracht der Tatsache das der neue Film ja bald in den Kinos anläuft, war da die perfekte einstimmung auf das Kommende =)
Action, Spannung und Dramatik waren in dem Film super zusammen gekommen. Humor war natürlich auch dabei und lockerte die am Anfang eher langweiligerer Story etwas auf.
Alles in allem Sehenswert.

Antwort abgeben

Filmfreak
08.08.08 - 00:30
Ich kann mich in allen Belangen AmanRu nur anschließen! Auch ich hatte die Comics früher nie gelesen.Kannte Batman also nur von den ersten 4 Filmen.Die Zeichentrickserie hatte mich auch nie begeistern können.
Es ist so wie AmanRu es eben beschreibt.Christopher Nolan ging einen neuen Weg mit Batman Begins,weg von dem alten Batman mit Michael Keaton,welcher mir natürlich von den ersten 3 Batmandarstellern noch mit am besten gefallen hatte.
Ich wünsche mir was die neue Batman-Reihe betrifft nicht nur die Konstanz in dem Butler sondern auch von allen anderen "guten" Darstellern,allen voran natürlich Christian Bale,gefolgt von Michael Caine,über Morgan Freeman,Gary Oldman und natürlich zu guter letzt Katie Holmes!
Wer Batman nun noch nicht kennt,kann ganz getrost mit diesem Film hier beginnen,denn ab diesem Film wird die Batman Geschichte noch einmal neu erzählt.
Was mir an dem Film auch so gut gefallen hat,war die Tatsache mit wieviel Hingabe Bruce Wayne seine Vergangenheit aufarbeitete und alles ganz genau plante und dann seine Utensilien mit seinem Butler anfertigte sowie einem weiteren engen Vertrauten Verbündeten nämlich Fox.

Auf jeden Fall "Sehenswert"

Antwort abgeben

AmanRu
23.07.08 - 15:56
Eines Vorweg - Ich war nie ein großer Fan der Batmanreihe, die Comics habe ich nie gelesen und damals nur die Vorgänger geschaut, das ist schon einige Jahre her und ich habe ziemlich viel von dem Inhalt vergessen im Laufe der Zeit. Man braucht bei Batman Begins keine Angst zu haben, das man Vorwissen braucht zur Batman-Geschichte bezüglich der Comics von DC oder anderen Filmen, wie der Name schon sagt zeigt er alles von Anfang an. Christian Bale spielt die Rolle des Bruce Wayne ideal, am Anfang weiss man ihn nicht so Recht einzuordnen, doch das legt sich im Laufe des Filmes. Natürlich darf man die anderen Giganten Hollywoods nicht außer betracht lassen, Liam Neeson spielt den untypischen Bösewicht mit doch eigentlich lobenswerten Idealen und Bruce Butler verkörpert von Michael Caine passt perfekt ins Schema. Ein Film wie er besser nicht sein könnte für eine Comicverfilmung. Die Drehorte werden zum Anfang hin sehr oft gewechselt, das zuschauen macht regelrecht Spaß. Einzigster Kritikpunkt ist von meiner Seite aus die etwas gestreckte Laufzeit des Filmes, doch mit einer 4/5 ist der Film eindeutig ein Part der Oberschicht.

Antwort abgeben

Kein Userbild
GASTBEITRAG
01.06.07 - 10:05
absolut geniale batman-verfilmung. kein vergleich zu den vorgänger filmen. christian bale, michael caine, katie holmes, morgan freeman, gary oldman, liam neeson, ... usw. ein lange liste an sehr bekannten darstellern die dem film noch ein zusätzliches plus verleihen ... wer den film noch nicht gesehen hat - unbedingt nachholen!!! auch nicht-bateman-fans wird der film sicher gefallen.

Antwort abgeben