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3 Kommentare

Equilibrium

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Drama, Sci-Fi, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 102 Minuten

Regie: Kurt Wimmer

Cast: Dominic Purcell, Christian Bale, Sean Bean, Christian Kahrmann, William Fichtner, Angus Macfadyen, Taye Diggs, Emily Watson, Anatole Taubman

Kurzbeschreibung: Wer glücklich ist, wird eingesperrt. Wer weint, unnachgiebig verfolgt. Die Zukunft. Ein totalitäres System mit Bürgern ohne Emotionen. Die Regierung hat menschliche Gefühle zur Ursache für den Krieg erklärt. Daher muss jeder Bürger täglich seine Dosis Librium spritzen um sämtliche Gefühle zu unterdrücken. Bücher, Kunst, kurz alles, was an frühere, gefühlsgeprägte Zeiten erinnert, ist verboten. Der Kleriker John Preston (Christian Bale) verfolgt unerbittlich jeden, der gegen die neuen Gesetze verstößt. Dabei macht er auch nicht vor Kollegen oder gar der eigenen Familie halt. Bis er eines Tages seine eigene Dosis Librium vergisst. Preston nimmt Kontakt zur Widerstandsbewegung auf, die ihn auffordert das System zu stürzen. Er wird vom Verfolger zum Verfolgten ...


Filmkommentare (3)


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Chev
25.09.10 - 02:57
Ja , da chredd schon alles geschrieben hat, bleibt mir auch nicht mehr viel zum Hinzufügen.
Wieder Mal ein guter Film mit Christian Bale den man immer wieder sehen kann.
Als Meisterwerk würde ich ihn dennoch nicht bewerten, denn das würde bedeuten ihn gleichzusetzen mit Filmen wie Der Pate, Casablanca, Vom Winde verweht oder ähnlichen. Ich finde dem wird er dann doch nicht ganz gerecht. Aber haarscharf dran vorbei !!!

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Anti78
20.12.09 - 09:55
Ich kann chredd in allen Punkten recht geben. Ein absolut klasse Film. Nicht nur wegen Christian Bale.

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chredd
21.11.09 - 19:11
Also das dürfte jetzt das 4te oder 5te mal gewesen sein, dass ich diesen Film angeschaut habe. Jedesmal aufs neue fasziniert mich die kalte Atmosphäre, die stylischen Kämpfe, die musikalisch bestens gelungene Untermalung und die Leistung von Christian Bale, der den Protagonisten John Preston spielt.

Es geht um eine Zeit in der es der Regierung (stets als 'Der Vater' bezeichnet, da die Führung ) gelungen ist, jegliche Gefühle mit einem Mittel namens 'Prozium 2' auszurotten. Jeder der auch nur den Anschein macht, dieses Mittel nicht zu vorgegebenen Zeiten einzunehmen um gefühlsneutral zu bleiben wird als 'Sinnestäter' eingestuft und entweder "sofort erschossen oder verbrannt". Preston ist einer der 'Kleriker', deren Aufgabe darin besteht, Sinnestäter aufzuspühren und eben sofort zu töten. Die Frau von Preston war eine solche Sinnestäterin und auch der Kollege an Preston's Seite entpuppt sich in den ersten Minuten des Films als solcher. Die Konsequenz ist klar: tot durch die Waffe.

Doch der Protagonist fängt an, selbst an dem Weg des Vaters zu zweifeln als er eine seiner Dosen (aus Versehen?) zerstört. Er fängt an bei klaren Befehlen zur Exekution zögerlich zu werden, bekommt Schuldgefühle im Falle seines alten Partners, besucht öfter als nötig seine Frau und nimmt kein Prozium mehr zu sich.
Seinem neuen Partner fällt dies natürlich auf, vor allem sein zögerliches Handeln. So beginnt dieser (gespielt von Taye Diggs) ihn zu observieren. Ein spannendes Spiel um Leben und Tod beginnt.

Wie anfangs gesagt, spielt Bale seine Rolle mit faszinierend kalter Miene... erst als er nicht mehr unter dem Einfluß des Prozium 2 steht, zeigt er Gefühle, welche man ihm auch glaubwürdig abkauft. Der Rest des Casts überzeugt meiner Meinung nach auch! Herausragend aber Christian Bale.

Zeichen, Uniformen und Lebensvorgaben des 'Vaters' erinnern stark an den Nationalsozialismus, was dem Film eine gewisse Grundhärte verleiht. Auch die gesamte Thematik des Films lässt einen darüber nachdenken was wäre, wenn es wirklich dieses Prozium gäbe und jeder Mensch frei von Gefühlen wäre. Klar gäbe es dann im Endeffekt keinen Krieg mehr, aber ohne Gefühle ist doch kein Mensch mehr individuell. Ja, man wird definitiv zum Nachdenken angeregt... und das ist gut so!

Die Gebäudeverfilmungen stammen laut Wikipedia übrigens aus Berlin.

Fazit:
Von mir kriegt der Film die 5-Popcornbecher-Meisterwerks-Auszeichnung weil er so gut wie alles hat: grandiose Actionszenen, tiefgründige Thematik, super Schauspieler, passende Musik und eine bombastische Story. Das Ende habe ich natürlich mit Absicht nicht verraten, denn dieses hat noch den ein oder anderen Wendepunkt.
Klare Filmempfehlung.com und Kaufempfehlung!

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