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Money
91.0/100

1 Bewertung

Money

FILM • 2016 • 1 Std. 26 Min.


Regie: Martín Rosete

Darsteller/-innen: Fredric Lehne, Jess Weixler, Jamie Bamber, Kellan Lutz, Lucía Guerrero, Jesse Williams, Denia Brache, Joe Lanza, Gonzalo Bouza, Illya Konstantin, Nanda Abella, Kit Lang, Carla Gil

Genre: Krimi, Thriller



Die beiden Kumpel Mark (Kellan Lutz) und Sean (Jesse Williams), Arbeitskollegen in einem großen Pharmaunternehmen, sitzen mit ihren Frauen Sylvia (Jess Weixler) und Christina (Lucía Guerrero) beim Dinner, als plötzlich der charmante John (Jamie Bamber) vor der Tür steht und sich als der neue Nachbar vorstellt. Die Paare bitten ihn auf einen Drink herein, doch im Verlauf der Unterhaltung wird klar, dass der Eindringling nicht derjenige ist, für den er sich ausgibt. Er hat es auf die 5 Millionen Dollar abgesehen, die sich Sean und Mark durch den Verkauf von Firmengeheimnissen unter den Nagel gerissen haben …


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8martin

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13.01.19 - 14:04
Ein überaus spannendes Kammerspiel mit einem Ende, das für Diskussionen sorgen könnte. Zwei Pärchen feiern zusammen, als ein Fremder, der sich als Nachbar vorstellt, dazukommt.
Die beiden Männer Sean (Jesse Williams) und Mark (Kellan Lutz) sind Arbeitskollegen, die sich illegal $5 Mio. ergaunert haben. Ihren gut aussehenden Luxusschnecken Sylvia (Jess Weixler) und Christina (Lucia Guerrero) spielen sie schöne reiche Welt vor, obwohl beide eigentlich pleite sind. John, der unbekannter Gast (Jamie Bamber) ist hinter den gestohlenen Millionen her und bei der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich: Sean schneidet er einen Finger ab und Mark bietet er die Chance zu ertrinken, bis der seinen Safe öffnet.
Es ist interessant gemacht, wie die Freunde auf einander losgehen, wenn’s ums Geld geht. Auch das Verhältnis zu ihren Frauen kommt auf den Prüfstand. Der kokainabhängige Sean ist rücksichtsloser und bezahlt dafür. Sylvia, Marks Frau scheint die hellere zu sein und verständigt sich mit John. Sie ist gebildet, interessiert sich für Kunst und Literatur und ist die Gastgeberin. Beide werden sich die Beute christlich teilen.
Die Machtverhältnisse wechseln immer wieder, wobei Sean und Christina auf der Verliererstraße sind, Mark und Sylvia überleben zwar, aber für sie gibt es keine gemeinsame Zukunft mehr. Der Gärtner Carl (Fredric Lehne) bildet den entspannten Rahmen der teilweise heftigen Handlung. Hier ist er mal nicht der Mörder – wie sonst immer vermutet wird – sondern er zeigt Verständnis für seine Arbeitgeberin Sylvia und wahre Größe, als er ihren Bestechungsversuch dankend ablehnt. Realistisches Ende mit kleinen Überraschungen. Knisternd und gut durchgestylt.

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