4 Kommentare

Der goldene Kompass

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Familie, Abenteuer, Fantasy

Spieldauer: ~ 109 Minuten

Regie: Chris Weitz

Cast: Daniel Craig, Nicole Kidman, Ian McKellen, Christopher Lee, Ian McShane, Eva Green, Kathy Bates, Kristin Scott Thomas, Derek Jacobi, Sam Elliott, Simon McBurney, Freddie Highmore, Jim Carter, Tom Courtenay, Dakota Blue Richards, Ben Walker, Magda Szubanski, Jack Shepherd, Edward de Souza

Kurzbeschreibung: "Der Goldene Kompass” ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das in einer Parallelwelt spielt, in der sich menschliche Seelen als Tiere manifestieren, sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lyra, ein 12-jähriges Mädchen, das sich auf den Weg macht ihren besten Freund Roger zu befreien. Ihre Reise wird zu einer Mission, von der nicht nur die Rettung von Lyras Welt abhängt, sondern ebenso die der gesamten Schöpfung.


Filmkommentare (4)


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kurenschaub
10.04.10 - 21:30
Ich erinnere mich noch gut, als vor rund drei jahren um die Weihnachtszeit diese Riesenplakate aufgemacht waren
(wunderschöne noch dazu) um die Leute ins Kino zu locken.
Leider ist der Film nur halb so gut gelungen wie die Plakate und ehrlich gesagt ist er sogar ein wenig langweilig. natürlich gibts auch schöne und spannende Szenen darin, aber zuwenige, die auf Zug inzeniert sind, und noch dazu ist er auch ein wenig unrund.
Ich bin ein großer Nicole Kidman Fan und habe viel schöne Filme von ihr gesehen, "der goldene Kompass" gehört leider nicht dazu.

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Filmfreak
26.10.09 - 13:34
Hierbei handelt es sich um die gleichnamige Verfilmung des ersten Teils der Fantasy-Trilogie His Dark Materials von Philip Pullman. Pullmans Buch wurde wegen seiner kirchenkritischen Inhalte seinerzeit von christlichen Verbänden heftig kritisiert. Der Autor hatte mehrfach betont, dass seine Trilogie ein Gegenentwurf zu C.S. Lewis Die Chroniken von Narnia darstelle. Ich und meine Freundin haben dies nun bei der Kinoadaption so nicht gesehen und meiner Freundin gefiel diese Verfilmung wesentlich besser als Die Chroniken von Narnia.
Ich beziehe mich in meiner Rezension nur auf die Filmadaption, da ich die Fantasyreihe nicht gelesen habe. Nach mehreren Recherchen (wie sollte es auch anders sein) konnte ich ganze zehn Unterschiede zur Buchvorlage zu dieser Produktion feststellen, ist jetzt für diese filmische Umsetzung aber nicht von solche immens bedeutender Wichtigkeit.
Der Regisseur von diesem Film Chris Weitz nannte einmal selbst, Filmtitel wie Barry Lyndon (1975) von Stanley Kubrick sowie Star Wars hatte er als Inspiration als stilistische Einflüsse, dies kann ich leider nicht bejahen da ich Barry Lyndon noch nicht gesehen habe und Star Wars sollte ich hierzu nochmals sichten, da es schon sehr lange her ist, als ich diese Filme sah.
Für mich ist diese Fantasy-Verfilmung ideal besetzt in all ihren Rollen, egal ob man nun Nicole Kidman, Daniel Craig (wenn auch nicht so oft in diesem Film), Eva Green, Sam Elliot, Christopher Lee, oder die junge Dakota Blue Richards sah. Der Cast konnte mich überzeugen. Die Idee mit diesen Dämonen, welche die Menschen besitzen, die die Seele eines Menschen in einer Parallelwelt zu der unsrigen verkörpern und als Freund und Beschützer agieren gefiel mir sehr gut, ebenso dass gewisse Tiere mit ihren "Haltern" kommunizieren können. Während dieser Verfilmung wurde ich an so manches Fantasy-Spiel erinnert, die eine ähnliche Thematik nachweisen.
Manche Szenen (aber nur sehr wenige) erinnerten ein bisschen an andere Fantasyableger wie z.B. an Harry Potter, jedoch war es für mich kein billiger Abklatsch von solchen Blockbustern.
Selbstverständlich war das Finale im hohen Norden des ewigen Eises der Höhepunkt dieses Filmes ebenso für mich persönlich der Panzerbär Iorek Byrnison (da mein Wohnzimmer bebte von seiner wuchtigen Stimme). Wie auch schon meine Vortipper hier schrieben bekommt der Cineast ein bildgewaltiges Fantasyabenteuer gezeigt, dem man die hohen Produktionskosten wahrlich ansah und dessen Bilder sich wirklich sehen lassen können (auf die BD bezogen).
Gemessen an seinem Budget von 180 Millionen US-Dollar (New Line Cinema bis dato teuerste Produktion!) floppte dieser an den Kinokassen in Amerika & Kanada (er hatte dort nur ein Einspielergebnis von rund 70 Millionen Dollar), außerhalb Amerikas sah dies schon deutlich freundlicher aus, da spielte er runde 303 Millionen Dollar ein, in seiner Gesamtheit gesehen, spielte dieser mit der Hilfe Europas seine Produktionskosten wieder ein, was mich für diese Verfilmung sehr freute, denn ein Blick ist sie auf alle Fälle wert.
Anti78 schrieb in seiner Rezension zu diesem Film bereits, dass er ein halb offenes Ende hat, dies war mir von Anfang an bewusst, daher zögerte ich auch so lange mit dem Kauf der BD (da ich gerne die komplette Trilogie auf einmal mir zulegen wollte), als diese dann jedoch zu einem sehr günstigen Preis angeboten wurde, schlug ich einfach zu. Was mich hierzu ein wenig traurig stimmt, ist die Tatsache dass die ursprüngliche geplante Verfilmung der weiteren Bücher dieser Trilogie derzeit nicht absehbar ist!
Ich wurde die knappe zwei Stunden sehr gut unterhalten, die Geschichte wusste auch zu gefallen und zu überzeugen. Von daher bekommt für mich diese Verfilmung ebenfalls ein Sehenswert gemessen an schon anderen gesichteten Fantasyverfilmungen. Wer auf dieses Genre steht, dürfte von diesem Film nicht enttäuscht sein, außer evtl. auf das schon erwähnte Ende.
Fantasyfans können nur auf die restlichen Verfilmungen der Bücher hoffen.

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Anti78
26.01.09 - 15:56
Ich habe mir am Samstag den Film für 4,90 Euro zugelegt. Hab mir gedacht, schei*** auf die Kritiker für das Geld kann man nicht viel falsch machen.
Und ich muss sagen, der Kauf hat sich gelohnt. Bin angenehm überrascht. Nicht nur von den Animationen, sondern auch von dem Rest. Leider hat er ein halbes offenes Ende.
Aber ich freue mich auf den 2. Teil und hoffe, dass er bald raus kommt.

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SemperFidelis
19.05.08 - 20:13
Hab mir den Film gestern im noch nicht ganz rauschfeien Zustand angeschaut.
Bin auch mal kurz 10-15 Minuten weggepennt (nicht wegen dem Film, Hehe), aber das mal nur flüchtig am Rande gesagt.

Ich finde, die Bilder können sich wirklich sehen lasse.
Von den schauspielrischen Arbeiten her, bin ich aber nicht wirklich überzeugt worden.
Die ganze Geschichte wirkt extrem "unspannend" und mir fehlt der Gewisse Pepp in der Produktion.
Außerdem wirken für mich die Darsteller sehr unglaubhaft.

Ich würd mal sagen: der Film ist zu empfehlen fürs "Zwischendurch mal ne DVD reinhaun und einfach nur mal relaxen"-Gefühl.
Wer spannendes und unterhaltsames Material erwartet, der sollte lieber zu andere Alternativmöglichkeiten greifen.

3 - Durchschnitt

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