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Büro, Büro

Staffel 1

DEINE MEINUNG?


1982

Genre: TV-Produktion

Spieldauer: ~ 950 Minuten

Regie: Karin Hercher

Cast: Ralf Wolter, Iris Berben, Uwe Ochsenknecht, Ellen Umlauf, Ursula Wolff, Tilo Prückner, Kurt Weinzierl, Elfi Eschke, Rolf Zacher, Gottfried Vollmer, Arthur Brauss, Jacques Breuer, Gert Burkard, Joachim Wichmann, Britta Fischer, Yvonne Brosch, Richard Haller, Klaus Guth, Kurt Zips, Klaus Abramowsky, Joachim Bernhard, Monika Goll, Ingrid Resch, Helena Rosenkranz, Klaus Münster, Edith Volkmann, Rüdiger Bahr, Monika John, Julia Lindig, Franz Rudnick, Henry van Lyck, Bernd Herberger, Rolf Schimpf, Oliver Lentz, Horst Richter, Michele Tichawsky, Wilfried Klaus, Christopher Meyer, Ingeborg Lapsien

Kurzbeschreibung: 1. Das Schreibwunder Wenn die meiste Arbeit anfällt, sind die meisten krank oder umgekehrt. Jedenfalls hilft im zentralen Schreibzimmer eine Sekretärin aus, die von einem Personal-Service angefordert wurde. Sie bringt den Duft der großen weiten Welt mit und sorgt mit ihrem Auftritt für einige Unruhe. Besonders die Sekretärin Gabi ist fasziniert, aber ihr Versuch, aus dem Bürotrott auszubrechen, schlägt fehl. 2. Der Chef hat Geburtstag Herr Brokstedt ist kaufmännischer Leiter, Personalchef und ein fieser Kerl. Mit einem Geschenkkorb getarnt schickt er seine Vorzimmerdame, um hinter einer älteren Sekretärin herzuspionieren, die sich krank gemeldet hat. Sie ist ganz gerührt über die plötzliche Anteilnahme und umso enttäuschter, als sie von Kollegen den wahren Grund des Geschenkkorbs erfährt. Trost erfährt sie von einem älteren Arbeiter aus der Fertigung und Herr Brokstedt ist am Ende der Gelackmeierte. 3. Der Dienstweg Es kann ja nicht gut gehen, wenn ein Buchhalter zugleich Erfinder ist. Herr Bökelmann sitzt in der Kalkulation – gelangweilt, seine wahre Erfüllung findet er nach Büroschluss, wenn er neue Trimmgeräte erfindet, die keiner haben will, und schon gar nicht die hauseigene Konstruktionsabteilung. Gott sei Dank gibt es Herrn Brokstedt, der ein so umsichtiger Chef ist, dass er prompt auf einen billigen Trick (dem Wink mit der Konkurrenz) hereinfällt. 4. Der kleine, dicke Alf Herr Semmler klemmt hinter seinem Schreibtisch und ist frustriert. Er muss die Aufträge bearbeiten, die seine früheren Vertreter-Kollegen hereinschicken. Er hält sie allesamt für unfähig, denn als er noch Vertreter war, da hatte er Aufträge und Kunden an Land gezogen, die diesen Namen auch verdienten. Als der einen Schulkameraden wieder trifft, der mittlerweile Einkaufsleiter eines Warenkonzerns ist, sieht er die Chance seines Lebens. Es kommt, wie es kommen muss, der Fisch ist zu groß für Semmler und statt zum Verkaufsleiter aufzusteigen, segelt er knapp an der fristlosen Kündigung vorbei. 5. Falsch kalkuliert Herr Seltak ist Kalkulator und Pedant, außerdem ist er 59 Jahre alt und sein Chef, Herr Brokstedt, möchte ihn in vorzeitige Pension schicken. Für Seltak ist das ein Schock. Er bespricht sich mit der Betriebsrätin und es stellt heraus, dass der Chef versucht, auf die linke Tour das Personal umzuschichten. Das Karussell setzt sich auch tatsächlich in Bewegung, aber anders als vom Chef gedacht, und am Ende sieht man einen Seltak in Pension zu Hause – überbeschäftigt mit Aufträgen als Buchhalter in Heimarbeit. 6. Thiemes Karriere Ein harmloser Auffahrunfall beim morgendlichen Hick-Hack um die Parkplätze hat ungeahnte Folgen. Denn der ängstliche Herr Thieme lernt durch diesen Unfall einen Herrn Bretzke kennen, und Herr Bretzke ist - Unfall oder Zufall – Unternehmensberater, in der Branche Personalhai genannt. Andere aus der Firma haben Thieme und Bretzke zusammen gesehen und ein Gerücht nimmt seinen Lauf. Wie bei Gerüchten üblich, weiß der Betroffene, also Thieme, als einziger von gar nichts. Für ihn war Bretzke ein netter Mensch, der ihn mal in seinem Wagen ein Stück mitgenommen hat. Es ist ihm vollkommen unbegreiflich, wieso ihm letzten Endes Herr Brokstedt, der Personalchef, eine Gehaltserhöhung geradezu aufzwingt. 7.Planstelle frei Der Posten der Chefsekretärin ist überraschend frei geworden und schon geht das Gerangel um die Nachfolge los. Bewerberinnen gibt es genug. Da ist Frau Schneider, die rechte Hand des Personalchefs, die macht sich Hoffnungen, obwohl sie erst mit Verspätung ins Rennen geht. Da ist Frau Koch aus der Buchhaltung, die sich Chancen ausrechnet. Gabi aus dem Schreibzimmer sieht sich schon in der Chefetage und Frau Hanisch, bislang Leiterin des Schreibzimmers, ist natürlich auch noch da. Nach kurzer Zeit gibt es kaum noch einen Mitarbeiter der Lurzer KG. , der sich nicht irgendwelche Chancen auf irgendwelche Posten ausrechnet. Höchste Zeit also, dass ein klärendes Wort gesprochen wird. Die Überraschung ist groß, denn erstens kommt alles anders und zweitens, als man denkt. 8. Das Rundschreiben Jedes Jahr das gleiche: Wohin geht der Betriebsausflug, wer darf mit, sind Ehepartner zugelassen, wie viel darf es kosten, wer organisiert? Der Personalchef, Dr. Brokstedt, will die Probleme mit einem Schlag lösen: Er delegiert die Lösung des Problems. Ein Organisationskomitee geht an die Arbeit und es kommt, wie es kommen muss: heilloser Krach in der Firma Lurzer KG. Gabi aus dem Schreibzimmer, die mit im Komitee sitzt, hat die Nase voll. Das hat auch etwas mit Herrn Semmler zu tun. Angeblich erzählt der nämlich überall herum, dass er was mit ihr hat (was auch stimmt); dabei hatte er ihr doch versprochen, den Mund zu halten. Beleidigt legt sie sich ins Bett und will nie mehr aufstehen. Jemand, den man es nie zugetraut hätte, gelingt es, Gabi wieder mit der Welt oder zumindest mit der Firma Lurzer KG. zu versöhnen. Vielleicht klappt ja dann auch der Betriebsausflug. 9. Betriebsausflug Das Organisationskomitee hat sich wirklich etwas einfallen lassen. Das Motto heißt "Reise ins Unbekannte" und entsprechend überraschte Gesichter gibt es, als sich die Mitarbeiter der Lurzer KG. auf einer Waldlichtung wiederfinden. Es gilt, einen Trimm-Dich-Parcours zu überwinden und Punkte und Partner zu sammeln. Außerdem sollen alle "Du" zueinander sagen – die einen finden es herrlich, die anderen geschmacklos, jedenfalls kommt es am Abend beim obligaten geselligen Beisammensein zu Szenen, an die sich am nächsten Tag keiner mehr erinnern mag (es gibt auch Ausnahmen). 10. Lehmann kommt Dass die Rationalisierungswelle auch an der Firma Lurzer KG. nicht spurlos vorüber gehen wird, ist den Mitarbeitern klar. Dass das allerdings im Endeffekt so aussieht, dass zwei Buchhalterinnen mehr eingestellt werden, hat mit der besonders ausgeklügelten Personalpolitik von Dr. Brokstedt zu tun. – Da wäre also Frau Wespe, schon etwas älter, aber keineswegs gesetzter. Und Herr Lehmann, Astrologie- und Computerspezialist, außerdem verwandt mit der Sekretärin des Chefs. Brokstedts Personalpolitik ist so ausgeklügelt, dass er sie manchmal selbst kaum noch versteht, geschweige denn seine Untergebenen. 11. Steno und Räucherstäbchen Gabi aus dem Schreibzimmer hat Liebeskummer. Schuld daran sind Herr Semmler aus dem Verkauf und Annette, die Teilzeitsekretärin. Für die Lurzer KG. wird der Liebeskummer insofern ein Problem, als Gabi Trost und Linderung bei Bhagwan findet. Eine Sekretärin in Orange, Räucherstäbchen im Schreibzimmer, Meditationen in der Mittagspause, Personalchef Dr. Brokstedt muss durchgreifen, in einer ordentlichen deutschen Firma geht so was einfach nicht – was sollen denn die Kunden denken. Es ist Herr Semmler, dem es gelingt, Gabi von ihrem Trip (und einem Flug nach Amerika) wieder runterzubringen. Dass er dabei ein paar Polizisten über den Haufen rennt, lässt ihn bei Gabi im Wert wieder steigen. 12. Urlaub im August Dr. Brokstedt hat sich mal wieder etwas vorgenommen. Dieses Jahr soll die betriebliche Urlaubsplanung koordiniert und planvoll über die Bühne gehen. Das entsprechend formulierte Rundschreiben macht böses Blut in der Lurzer KG. Denn eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass z.B. Herr Lehmann aus der Buchhaltung nicht im August in den Urlaub geht, dito Herr Semmler aus dem Verkauf, dito Herr Thiemes, dito Frau Wespe, usw ... Als Dr. Brokstedt aus einer eilig anberaumten Krisensitzung in Sachen August-Urlaub in sein Büro zurückkehrt, begrüßt ihn seine liebe Frau mit der freudigen Nachricht, sie habe für August eine Kenia-Safari gebucht. Dass Dr. Brokstedt dann allerdings allein und nicht im August nach Japan fährt, hat andere Gründe. 13. Lösung auf Japanisch Der patriarchalische Führungsstil Dr. Brokstedt passt nicht mehr in die moderne Zeit, seine Untergebenen wissen es, er selbst spürt es, und sein Chef, Herr Lurzer weiß es schon lange. Er hat, umsichtig wie er ist, dafür gesorgt, dass in der Lurzer KG. junge dynamische Kräfte auf die richtigen Posten kommen. Dr. Brokstedt als Personalchef hat d