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1 Kommentar

The Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

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2017

Genre: Abenteuer, Drama, Fantasy, Romanze, Thriller, Krieg

Spieldauer: ~ 123 Minuten

Regie: Guillermo del Toro

Cast: Richard Jenkins, Michael Shannon, Sally Hawkins, Octavia Spencer, Lauren Lee Smith, Doug Jones, Michael Stuhlbarg, David Hewlett, Nick Searcy, Morgan Kelly, John Kapelos, Dru Viergever, Jayden Greig, Cyndy Day, Stewart Arnott, Matthew Mease, Dave Reachill, Madison Ferguson, Marvin Kaye, Amanda Smith, Shane Clinton Jarvis, Deney Forrest, Alexey Pankratov, Evgeny Akimov, Maxine Grossman, Brandon McKnight, Jim Pagiamtzis


Trailer:

Kurzbeschreibung: Der meisterhafte Geschichtenerzähler Guillermo del Toro inszeniert mit THE SHAPE OF WATER ein übernatürliches Märchen, das circa 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika spielt. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame Elisa (Sally Hawkins) gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.


Filmkommentare (1)


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8martin
25.05.18 - 18:20
In dieses Märchen hat Regisseur del Torro viel hineingepackt, nachdem er es vom ‘Schrecken des Amazonas‘ und dem ‘Ungeheuer der schwarzen Lagune‘ befreit hat. Stattdessen setzt er voll auf Lovestory. Da ist nun Sally Hawkins als Elisa auf dem besten Weg zu einer großartigen Schauspielerin. Seit ‘Maudie‘ ist sie dahin unterwegs. Hier ist sie stumm, etwas dickköpfig und ein bisschen Amelie.
Nicht nur der Kalte Krieg, sondern auch viele kleine an sich unwichtige Szenen lassen den Plot etwas auseinanderdriften, weil sie mit ihm wenig zu tun haben. Wen interessiert beispielsweise schon, wenn der Sicherheitschef Strickland (Michael Shannon) mit seiner Ehefrau auf der Matratze wie ein wilder Stier umgeht. Da leuchtet mir schon eher die ekelerregende Brutalität ein, mit der er empfindsame Zuschauer zum Wegschauen zwingt, wenn er sich den frisch angenähten Finger eigenhändig abquetscht. Denn es gilt ja zu belegen, dass er ein rücksichtloser Bösewicht ist. Die finale Ballerei gehört eher in die Abteilung ‘Jux‘. Einzige echt gute Type ist Elisas Putzkollegin und Klofrau Zelda (Octavia Spencer). Sie verkündet coole Lebensweisheiten und muntert uns und Elisa auf. Mir ist im Verlauf des Films immer flauer in der Magengegend geworden. Das lag nicht nur an den häufigen Wiederholungen von Aktivitäten am gleichen Ort, sondern der Amphibian (Doug Jones) verbreitete weder Komik noch Horror, eher Mitleid mit ihm und Elisa. Man schnappt nach Luft und ahnt das Ende. Durch die wundersame, ‘göttliche‘ Heilkraft von Amphibian ist man nicht besonders verwundert. Beim Abspann eher etwas erleichtert.
Nichts Halbes und wenig Ganzes also Am besten hat mir der Titel gefallen. Da kann man sogar noch interpretatorische Klimmzüge machen. Die Märchenform als Rahmen erlaubt alles. So wie Elisas Veränderungen an ihrem Hals: wo einstmals Kratzspuren waren, braucht sie jetzt, wo sie mit Amphibian untertaucht, neue Atemmöglichkeiten für ihre Sauerstoffzufuhr. Netter Schlussgag.

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