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1 Kritik   3 Kommentare

Hostage - Entführt

DEINE MEINUNG?


2005

Genre: Drama, Thriller, Mystery, Krimi

Spieldauer: ~ 109 Minuten

Regie:

Cast: Bruce Willis, Ben Foster, Jonathan Tucker, Kevin Pollak, Rumer Willis, Kim Coates, Jimmy Bennett, Christina Cabot, Marshall Allman, Glenn Morshower, Robert Knepper, Art LaFleur, Johnny Messner, Michelle Horn, Kathryn Joosten, John Ingle, Tina Lifford, Michael D. Roberts, Serena Scott Thomas, Jamie McShane, Chad Smith, Marjean Holden, Scott Allan Campbell, Randy McPherson, Phil Shuman, Ransford Doherty, Jane McPherson

Kurzbeschreibung: Jeff Talley (Bruce Willis) war bisher im Los Angeles Police Department zuständig für Verhandlungen mit Geiselnehmern. Doch als eine Geiselnahme in einer Katastrophe endet, bei der eine junge Mutter und ihr Kind umkommen, ist Talley am Boden zerstört. Er verlässt Los Angeles und nimmt den weniger aufreibenden Job als Polizeichef der Stadt Bristo Camino in Ventura County an, wo die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig ist. Drei jugendliche Kriminelle verfolgen eine Familie auf dem Heimweg, weil sie deren Wagen stehlen wollen – sie landen allerdings unversehens am falschen Tag im falschen Haus: Plötzlich sitzen sie am Stadtrand in einer millionenschweren Villa fest, die dem korrupten Buchhalter Walter Smith gehört: Die drei geraten in Panik und nehmen Smith und seine beiden Kinder als Geiseln – was Talley in genau die Situation bringt, die er für den Rest seines Lebens vermeiden wollte. Bald darauf übergibt Talley den Geiselfall dem Sheriff von Ventura County – er will selbst nichts damit zu tun haben. Auf dem Anwesen befinden sich allerdings elektronisch abgespeicherte Informationen, die einen geheimnisvollen Verbrecherring und seine Machenschaften bloßstellen könnten. Die Ganoven schrecken vor nichts zurück, um unerkannt zu bleiben – und dazu gehört auch, dass sie Talleys Frau und Tochter als Geiseln nehmen, um ihn zu zwingen, die gerade abgetretene Leitung in der Verhandlung mit den Geiselnehmern in der Villa wieder zu übernehmen. Weil derart viel auf dem Spiel steht, wird die Situation für Talley immer brisanter – und gefährlicher, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte.


Filmkommentare (3)


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8martin
18.06.13 - 13:23
Verschiedene Geiselnahmen, die alle miteinander irgendwie zusammenhängen, werden durch diverse Kriminelle (die Mafia und 3 Youngsters) durchgezogen. Verschiedene Ermittlungsbehörden agieren auf der anderen Seite parallel zu einander. Alle Beteiligten behindern und bekämpfen sich gegenseitig. Dazu kommen noch Rivalitäten innerhalb der Verbrechergruppe und als FBI verkleidete Mafiosi. So entwickelt sich ein äußerst spannendes, komplexes Handlungsgeflecht auf mehreren Ebenen, wobei die Spannung stufenweise weiter ansteigt, wenn die eine Ebene verlassen und eine andere hinzugezogen wird. Die Aktionsseile bleiben stets stramm angezogen und werden immer mehr spannungsmäßig belastet. Bis am Ende alles in einem Inferno furioso untergeht. Besonders das Zusammenspiel von Feuer und Wasser ist durch die architektonischen Gegebenheiten des Hauses beeindruckend. Beide Elemente zerstören und retten gleichzeitig. Ort der Handlung ist ein durchgestyltes Anwesen, das man im wahrsten Sinne des Wortes mit ‘My Home is My Castle‘ beschreiben kann.
Als Personen kommen Eltern und Kinder in Frage. Latente Eheprobleme stehen im Raum. Und mitten drin agiert Bruce Willis und dirigiert Kinder, Polizisten und natürlich auch die stets vermummten Gangster. Er rettet diesmal zwar nicht die Welt, ist aber wie so oft ein Hochspannungsgarant.

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kurenschaub
27.06.11 - 18:18
Jeff Talley (Bruce Willis) war ein Ass als Chefverhandler bei schwierigen Geißelnahmen. Eines Tages lief ein schwieriger Einsatz aus dem Geleise und fordert den Tod einer Familie.
Darauf der Sheriff i neienr Kleinstadt nieder um dort einen ruhigeren Dienst zu schieben.
Doch bald hat ihn das Schicksal wieder böse im Griff, er steckt inmitten einer gefährlichen Geißelnahme, Polizistinenmord und seien eigene Frau und Tochter kommen in einer zweiten Plotlinie ebenfalls zum Handkuß!
Der Film beginnt riesig und Bruce Willis spielt enorm gut.
Obwohl durchwegs spannend flaut die unglaubwürdige Story mit der Zeit doch etwas ab, einige Geschehnisse sind nicht klar zu begreifen und die letzte Alles oder Nichts Phase ist in zwei Minuten zu Ende erzählt.
Mein Fazit: Aus diesem kraftvollen Thriller ist nicht das letzte Quentchen an Nervenkitzel herausgeholt worden.

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Jason
17.12.09 - 18:07
Jeff (Bruce Willis) war Mitglied einer Spezialeinheit und auf Verhandlungen mit Geiselnehmern spezialisiert. Allerdings ging eine Geiselnahme, bei der er maßgeblich als Polizist mitgewirkt hat, gründlich daneben und die Geiseln starben. Das hat Jeff so stark getroffen, dass er sich von Los Angeles verabschiedet und einen neuen Job als Polizeichief in einer Kleinstadt mit einer niedrigen Kriminalitätsrate angenommen hat. Alles scheint ruhig zu zugehen, bis ein paar Jungs beschließen, in eine Villa einzubrechen. Die Situation eskaliert und sie nehmen Geiseln. Jeff sieht sich plötzlich mit einem ähnlichen Problem gegenüberstellt wie damals in L.A. Er versucht, die Verantwortung zu übergeben, als geheimnissvolle Kidnapper und Gangster auftauchen, die DVDs aus der Villa haben wollen und damit drohen, Jeffs Familie zu töten, falls ihr Wunsch nicht erfüllt wird ...

Auf den ersten Blick klingt die Geschichte etwas flach, doch sie entfaltet sich im Film erstaunlich schnell und baut ungeahnte Spannungen auf. Jeff wirkt wie ein netter Polizist, kein Superheld oder Übermensch - ein netter Mann eben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leben zu retten und Verbrecher zu bekämpfen. Umso mehr leidet man mit ihm, während man ihn beobachtet und feststellt, dass die Situation ihn völlig überfordert und zu Boden drückt, ihm letztlich aber keine andere Wahl bleibt, als weiterzumachen. Ebenso wie er fühlte auch ich mich von den Geiselnehmern etwas überrascht, wirken sie doch wie etwas übermutige Jungs, werden aber monströs inszeniert - teilweise auch überinszeniert. Besonders einer von ihnen, Mars (Ben Foster), sieht stellenweise wie eine Ausgeburt der Hölle aus. Sieht man aber davon ab, kann die Inszenierung als gelungen durchgehen: Die Charaktere sind emotional (allen voran Jeff) und hilflos, während sich ein kleiner Teil der Geiselnehmer wie so oft überlegen fühlt und zu ignorieren versucht, dass das, was da gerade passiert, nicht unbedingt das ist, was passieren soll.

Ein wirklich seltsamer Aspekt ist allerdings die Involvierung der geheimnisvollen Gangster, die Jeffs Familie entführen, nur um ihn dazu zu bringen, DVDs aus dem Haus zu holen. Zwar erfährt man, was auf den rätselhaften Disks aufgespielt wurde - doch so recht authentisch wirken mag das nicht. Meiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, hätte man den Film entweder als solides Geiseldrama inszeniert ohne die DVD-Geschichte, oder ein anderes Opfer ausgewählt als den unscheinbaren Buchhalter, der ominöses Zeug auf Scheiben brennt.

Alles in einem kann man sich trotz der genannten Kritikpunkte von Hostage gut und vor allem kurzweilig unterhalten lassen. Er baut Spannung auf, bietet mit Bruce Willis einen überragenden Schauspieler und vermeidet durch eine rasche Erzählweise langweilige Passagen.

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