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Hereditary - Das Vermächtnis

DEINE MEINUNG?


2018

Genre: Horror

Spieldauer: ~ 126 Minuten

Regie: Ari Aster

Cast: Toni Collette, Gabriel Byrne, Ann Dowd, Milly Shapiro, Alex Wolff, Jarrod Phillips, Austin R. Grant, Chad Wright, John Forker, Mallory Bechtel, Zachary Arthur, Shane Moore, Marilyn Miller, Lorenzo Silva, Brock McKinney, Mark Blockovich, Gabriel Monroe Eckert, Rachelle Hardy, Heidi Méndez


Trailer:

Kurzbeschreibung: Annie (Toni Collette) verliert ihre Mutter, die zugleich die Matriarchin der Familie war. Das Dahinscheiden der alten Dame hat für die Familie Graham, zu der auch Ehemann Steve (Gabriel Byrne), Sohn Peter (Alex Wolff) und Tochter Charlie (Milly Shapiro) gehören, jedoch weitaus weitreichendere Konsequenzen als nur die Trauer um den Verlust der Grossmutter. Eine dunkle Präsenz scheint als übernatürliche Kraft Einzug in ihren Haushalt zu halten und Annie muss nun tief in die Geheimnisse ihrer Vorfahren eintauchen, um einem ihr vererbten schrecklichen Schicksal zu entgehen.


Filmkommentare (1)


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kurenschaub
18.06.18 - 21:41
Von mehreren Kritiken rundherum sichtlich beeindruckt, bin ich heute tatsächlich in`s Kino gegangen. Milly Shapiro, das dreizehnjährige Filmmädchen Charlie hat mich stark beeindruckt. Wahnsinnig gut gecastet und hervorragend auf düster präpariert sorgt sie auch bei mir für Gänsehaut. Ihr "Zungenschnalzer" bleibt in Erinnerung. Dazu ihre Filmmama Toni Colette, die spielt so gut, spielt alles an die Wand, was sich in diesem Film bewegt, sie ist die Schauspielgöttin dieses Horrormysteriemärchens mit Psychoanleihen.
Aber es zieht sich auch gewaltig in dem Streifen. Die erste Stunde passiert viel zuwenig bis gar nichts. Im zweiten Teil des Movies kommt mehr Spannung auf und es gibt auch einige ganz starke Bilder. Gegen Ende zu wird es leider auch ein wenig blöd von der Story her und das absolute Ende ist für meinen Geschmack besonders einfallslos. Hatte der Überaschungshit über weite Strecken auch einen intellektuellen Touch und verstand es so richtig klug aus den üblichen Horrorklischees auszubrechen, versagt er in den letzten 10 Minuten völlig. So bin ich nun doch ziemlich enttäuscht, obwohl es alles zusammen gefasst doch eher coole Unterhaltung war, bei einer Länge von fast 130 Minuten. Damit ich es nicht vergesse, die Musik ist auch ziemlich gut und versteht es so manche Szene auf noch unheimlicher zu veredeln.

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