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Der 200-Jahre-Mann
67.2/100

Der 200-Jahre-Mann

FILM • 1999 • 2 Std. 6 Min.


Regie: Chris Columbus

Darsteller/-innen: Embeth Davidtz, Wendy Crewson, Robin Williams, John Michael Higgins, Stephen Root, Kiersten Warren, Bradley Whitford, Oliver Platt, Joe Bellan, Hallie Kate Eisenberg, Lindze Letherman, Angela Landis, Igor Hiller, Brett Wagner, Sam Neill

Genre: Drama, Familie, Fantasy, Romanze, Sci-Fi



Nicht schlecht staunt die vierköpfige Familie Martin, als Vater Richard (Sam Neill) die neue Haushaltshilfe vorstellt: Der vollmechanische Dienstboten-Androide NDR-114 (Robin Williams), von Nesthäkchen Amanda kurzerhand Andrew getauft. Er repariert alle Schäden, wäscht die Wäsche, kocht exquisites Essen und neigt ganz nebenbei zum eigenständigen Denken. Als Richard Martin auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten seines ´Inventars´ aufmerksam wird bzw. die Maschine beim Genuß von Opernarien in der Freizeit ertappt, beschließt er, Andrew in seiner Suche nach Identität zu unterstützen. Eine große Hilfe ist auch Amanda, die dem unverwüstlichen ´200 Jahre Mann´ bei seiner abenteuerlichen Odyssee durch die Welt seinerSchöpfer auf ihre Art die Treue hält. Vom Roboter, der nur allzu gerne ein Mensch wäre, erzählt so pointiert wie märchenhaft die neue Hitkomödie des Erfolgsteams von ´Mrs. Doubtfire´: Comedy-As Robin Williams und Blockbuster-Garant Chris Columbus (´Kevin - Allein zu Haus´). Ein turbulentes Fantasy-Vergnügen!


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8martin

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04.07.15 - 14:15
Ein nettes Science Fiction Märchen, das recht amüsant beginnt und am Ende nach Diskussionen über Sterbehilfe und Ewiges Leben in Tränen ertrinkt. Der Android Andrew (Robin Williams) liefert sich anfangs mit seinem Herrn und Besitzer Richard Martin (Sam Neil) spaßige Wortduelle. Er ist es, der den Roboter auch auf die menschliche Schiene bringt und seine Einzigartigkeit erkennt. (Andrew kann künstlerisch Gestalten.) Mit seiner Selbstständigkeit und dem Drang nach Freiheit wird die Handlung dann allerdings etwas langatmig. Bei den Frauenfiguren wie Mrs. Martin (Wendy Crewson), Tochter Amanda oder Portia (beide Embeth Davidtz) verliert man schon mal den Überblick. Die Androiden-Frau Galatea ist als Ergänzung zu Andrew gedacht, aber auch um sein Verhältnis zur Enkelin Portia spannender zu machen. Die Menschwerdung von Andrew ist wiederum ganz nett gestaltet. Sein Konstrukteur Oliver Platt lässt ihn Essen, Küssen, Weinen und Pupsen. Er landet im Bett mit Portia. Da bleibt nur ein Problem für die Verliebten: er ist unsterblich, sie nicht. Er altert nicht, sie schon. Die Lösung, die Regisseur Chris Columbus anbietet ist nachvollziehbar. ‘Es ist besser, als Mensch sterblich zu sein, denn als Roboter ewig zu leben.‘ So geht denn auch der älteste Mensch nach 200 Jahren den Weg alles Irdischen. Ganz unterhaltsam. Die Androidenmasken sind toll.

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