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Mary Shelley

"Her greatest love inspired her darkest creation."

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8martin

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21.06.20 - 14:49
Regisseurin Haifaa Al Mansour (Das Mädchen Wadjda) ist eine der profiliertesten Regisseurinnen des Nahen Ostens. In Saudi-Arabien haben solche Frauen immer noch Seltenheitswert.
Sie hat sich das Leben eines der großen Romantiker Englands (P.B.S) angeschaut und dabei ihre Aufmerksamkeit auf seine Frau Mary Wollstonecraft (Elle Fanning) begrenzt, die heute wegen ihres ‘Frankensteins‘ bekannter ist als seinerzeit ihr Ehemann Percy Bysshe Shelley (Douglas Booth), den heute nur noch Anglisten kennen.
Dabei kommt sie in düsteren Farben völlig unspektakulär daher. Sie ist biographisch korrekt und bezieht mit Recht Bilder aus der Natur mit in die Handlung ein. Kleine Einblicke in die Literatur der Shelleys werden gewährt, sowie eine Menage à trois mit Stiefschwester Claire (Bel Powley) angedeutet. Sie wird von Byron schwanger. Das kreative Chaos der drei wird kurz gestreift. Verständlich aus eigenen Erfahrungen betont Al Mansour Marys Bestreben ihr Buch unter ihrem Namen zu veröffentlichen, und nicht unter einem Pseudonym oder unter dem Namen ihres Mannes.
Darauf läuft der ganze Film hinaus. Der Ursprung der Frankenstein – Idee wird durch galvanische Experimente und Reanimation untermauert. Atmo und Ambiente sind stimmig aber nur kurz eingefangen. Marys Seelenleben nur oberflächlich gestreift.

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